Mondschein Corona Verlag

11264445_961827233847701_4262336351054775997_nVerlagsinterview – Mondschein Corona Verlag am 08.04.2015

Und schon ist man Verlegerin…
– Wie eine Frau aus Plochingen dazu kam, einen Verlag zu gründen
Es war eigentlich der Kontakt über das Internet zu einem der Heftroman-Autoren aus den 80er Jahren, der dafür sorgte, dass aus der Autorin Finisia Moschiano eine Verlegerin wurde. Durch seinen bürgerlichen Beruf hatte sich Rolf Michael vom Schreiben zurück gezogen. Aber er hatte seinerzeit nicht nur Fantasy, Grusel oder Historien-Romane geschrieben, sondern auch einige Erotik-Romane, die von den ihm bekannten Verlagen abgelehnt wurde.
Finisia wusste jedoch, das nach dem Erfolg von „Shades of Grey“ gerade in der erotischen Literatur eine Tür aufgestoßen war und hier ein großes Leserinteresse bestand. Sie ließ sich den bisher unveröffentlichten Roman „Party-Girl“ zukommen – und zwei Tage später war dieser Roman bei bekannten Anbietern von E-Books im
Programm.
Die Kontakte wurden danach intensiver – und es zeigte sich, das viele der digital vorhandenen Texte nach Jahrzehnten einer neuen Lesergeneration vorgestellt werden konnten. Dies musste jedoch eine richtige Grundlage haben – und so schlug Rolf Michael, der sich im „Geschäft“ etwas auskannte, Finisia Monschiano vor, einen
Verlag zu gründen – und seine Romane auf diese Weise zu publizieren. Mit dieser Idee kam er Finisia nur entgegen, die zusammen mit ihrem Freund Michael Kruschina schon lange davon geträumt hatte, nicht nur die eigenen Bücher im Internet zu publizieren, sondern auch anderen Autorinnen und Autoren auf diese Weise die
Möglichkeit zu geben, ihre Werke zu veröffentlichen.
So kam es, dass Finisia und Michael am 1.3.2014 durch die gewerberechtlichen Anmeldungen bei den Behörden in Plochingen bei Stuttgart den Mondschein-Corona-Verlag zum Leben erweckten. Ein Verlag, der trotz der kurzen Zeit seines Bestehens schon sehr beachtliche Erfolge aufweisen kann. Eine Reihe von Autoren, die bereits Erfolge bei großen Verlagen hatten, sind im Angebot genau so zu finden die talentierte Newcomer. Wichtig ist, das die Stories sich gut lesen lassen – und obwohl das Hauptangebot des Mondschein-Corona-Verlages (MCV) auf der Belletristik beruht, so werden doch auch beispielsweise unter die Haut gehende Biographien publiziert.
Das Verlagsprogramm besteht aus einer Reihe von Anthologien und Serien in den Bereichen Liebe, Western, Thriller, Krimi, Horror, Science Fiction, Fantasy und Abenteuer – im Stil des spannenden Romanheftes, das den Leser in seinen Bann zieht. Diese Serien und Reihen sind neben längerer Einzelromane das wichtigste Standbein des Verlages, was ständig ausgebaut wird. Die Publikationen erscheinen als E-Book, können jedoch teilweise auch als „Prints“, d.h. Taschenbücher geliefert werden. Und sie sind nicht nur über bekannte Verkaufsstellen im Internet, sondern auch über den verlagseigenen Shop des MCV zu bekommen.
Die Sparte „Erotik“ wurde in einen Tochterverlag namens „Redlight Publishing“ ausgelagert um Verwechselungen mit den anebotenen Liebes- und sonstigen Frauen-Romanen zu vermeiden.
So schnell wird man also Verlegerin und Verleger. Was Finisia und Michael jedoch nicht davon abhält, auch weiterhin selbst zu schreiben – und das Geschriebene natürlich im eigenen Verlag zu publizieren. Wir wünschen ihnen deswegen wie in den Zeiten, als man noch mit der „Hacke“ schrieb, „Heiße Walze“ – obwohl es heute im Computer-Zeitalter „Glühende Module“ heißen müsste…

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Was muss man tun, wenn man bei euch ein Buch einreichen möchte?
Man sollte eine aussagekräftige Bewerbung zusenden mit einem Exposé, Leseprobe und eine Kurzvita.
Sind die Taschenbücher aus Ihrem Verlag überall lieferbar? Sprich: Kann sie der Händler über den Großhandel beziehen?
Unsere Bücher kann man nur über Amazon und Verlagsshop erwerben, weil wir Create-Space nützen.
Warum dauert die Lieferung ca. 8 Tage?
Weil wir unsere Bücher immer drucken lassen. Normalerweise geht es nun schneller, mit dem Versenden, aber, wir haben lieber etwas Puffer. Wenn jemand über den Verlagsshop bestellt, dann lass ich die Bücher erst zu mir schicken, weil ich kontrollieren möchte, ob die Bücher auch in Ordnung sind. Daher, habe ich etwas Puffer. Wir
möchten unsere Kunden nicht enttäuschen.
Oh, Ihr lasst bei Create Space drucken? Aber dann müsste doch der Versand der Bücher schneller gehen – normalerweise ca. 2 Tage!
Dann geht es natürlich schneller, wenn man über Amazon bestellt, da ihr ja direkt Eure Adresse eingeben könnt.
Wie viel Mitspracherecht hat man beim Cover?
Ich gestalte zwei Titelbilder und der Autor muss eines davon aussuchen.
Bewerbung lieber per Post oder E-Mail?
Bewerben nur über E-Mail.
Welche Vorteile habe ich dann im Vergleich zu meinem jetztigen Dasein als Indie Autor? Ich lasse auch bei CS drucken. Macht ihr Marketing für Eure Autoren?
Meiner Meinung nach sind die Unterschiede zwischen Verlag und Indie-Autor diese: Wenn man in einem Verlag ist, übernimmt der Verlag die Werbung, das Veröffentlichen, die Lektoratkosten und die Covergestaltung. Das heißt, hier muss man kein Geld ausgeben (außer man ist bei einem DKZV). Und bei Self Publishing muss man sich
selbst um alles kümmern. Das sind die zwei Unterschiede. Lieber Createspace als gar kein Buch.
Wie sieht das mit dem Marketing bei euch aus? Muss sich der Autor selbst darum kümmern?
Der Verlag kümmert sich natürlich um die Werbung, aber auch der Autor muss Werbung betreiben. Dadurch entsteht das Schneeballprinzip.
Wie und wo wird geworben?
Facebook, Google Plus, Twitter aber auch Mundpropaganda, Presse darüber hinaus verteile selbst entworfene Flyer. Übrigens haben wir auch liebe Autorenkollegen, die auch hin und wieder für andere Autoren wirbt.
Wie läuft das mit den Ebooks? Wo werden die vertrieben? Oder macht ihr nichts mit Ebooks?
Für eBooks nehmen wir seit Neuestem feiyr.com. Das heißt, die eBooks werden in allen gängigen Shops beliefert.
Möchtest Du uns etwas über die Konditionen verraten, unter der ein Autor unter Vertrag genommen wird?
Hier haben wir unsere Konditionen: http://www.mondschein-corona-verlag.de/konditionen-fur…/
Viele Indie Autoren haben bereits lektorieren lassen und Geld für ein Cover ausgegeben. Wenn ich Sie richtig verstehe, ist das Angebot eher interessant, für einen Autor der noch nicht! veröffentlicht hat!?
Genau! Wer Lektorat, Cover und etc. nicht selbst zahlen möchte, kann sich eben einen Verlag aus seiner Wahl aussuchen. Bei kleinen Verlagen hat man mehrere Chancen als bei den Großen.
Das habe ich jetzt nicht verstanden, andere Verlage machen einfach, man kann selber nicht mitbestimmen? Das ist ja gruselig..
Genau. Ich habe viel Kontakt zu Bastei Lübbe oder Kelter Autoren, und genau von diesen Leuten bekomme ich so was mit.
Worin genau besteht denn die Chance? Derzeit ist es immer noch wichtig, im Buchhandel sichtbar zu sein. Dies ist in ihrem Verlag nicht möglich?
Klein-Verlage haben sehr, sehr wenige Chancen im Buchhandel sichtbar zu sein. Wir lassen unsere Bücher ja bei Createspace produzieren und Createspace gehört zu Amazon, daher haben wir keine Chance. Buchhandel will ganz schön viel Rabatt haben. Und wir sind gerade ein Jahr alt und haben erst recht keine Chancen im
Buchhandel zu sein. Aber was nicht ist, kann werden.
Ich bin kein dummes Blag, sondern 52 Jahre alt. Insofern möchte ich auch ernst genommen werden, auch beim Cover!
Wenn man alles selbst bestimmen möchte, muss man eben als Self Publisher fungieren – da hast du alles unter Kontrolle.
Nutzt ihr die ISBN von CreateSpace oder deutsche ISBN?
Zurzeit benützen wir noch die von Createspace.
Warum nutzt Ihr die ISBN von CS? Ich hab mir eine eigene gekauft, um unabhängig vom Verlag zu sein.
Da wir nicht im Buchhandel sind, brauchen wir auch keine deutsche ISBN.
Wenn ich günstiger als bei CS drucken will, brauche ich eine eigene ISBN. Oder wie macht ihr das. Alles über USA?
Im Moment gibt es nichts günstigeres als CS. Wenn ja, würden wir natürlich eine deutsche ISBN holen.
Ich glaube Kleinverlage haben es schwer…aber mein Eindruck ist auch, das sie die SP gerne aufnehmen und gerne an ihnen verdienen wollen..denn wenn ich mir die Leistungen und Konditionen so ansehe dann schmerzt es schon und der Einzige der Profit daraus schlägt ist der KLEINE VERLAG Ich würde mir wünschen das man gemeinsam den Weg geht und nicht das Gefühl hat ausgenommen zu werden.
Ein Lektorat zum Beispiel, kann zwischen 500 – 5000 Euro kosten. Wir haben solche Bücher, dieses Umfang. Das übernimmt komplett der Kleinverlag. Sehe nicht, wie da ein Self Publisher ausgenommen wird. Als SP kommt man auch nicht leicht in den Buchhandel. Frag einfach unsere Autoren. Die werden schon die ehrliche Meinung sagen.
Wieso ihr lektoriert doch nicht. Auf der HP ist das nicht zu erkennen, ich habe mir den Text durchgelesen und war erstaunt
Wir lassen lektorieren und korrigieren. Wir haben Lektoren, die es hauptberuflich betreiben. Unsere Autoren sind mit uns sehr zufrieden. Auch größere Autoren sind bei uns vertreten.
Können wir nochmal auf das Marketing zurück kommen? Kannst Du uns konkrete Beispiele nennen, in denen ihr für Eure Autoren Werbung gemacht habt, sprich Pressemitteilungen usw. Seid ihr auf den Buchmessen vertreten?
Wir haben große Portale für Pressemitteilungen: Myheimat.de, Pressenet und andere. Buchmessen kommen noch.
Zusammenfassend ist es so, dass unsere Bücher dann nur über das Internet zu erhalten wären, keine Chance auf den Stationären Buchhandel. Lektorat ok, aber ansonsten treten wir unsere Rechte ab für einen Gewinn der sicherlich unter dem liegt, was wir von Amazon bekommen. Aus meiner Sicht kein guter
Tausch.

 

Brainstorming nach dem Interview…
Mitglied: Ich komme mir ziemlich … verhohnepiepelt … vor. Worin genau liegt jetzt der Vorteil?
Mitglied: Also mal ehrlich … ich habe mir die Seite angesehen. Auch die „Bücher“. Jetzt ernsthaft? So etwas kommt dabei heraus, wenn ich mit einem Verlag zusammen arbeite?
Mitglied: Ich hab gerade mal wahllos in eines der eBooks reingelesen – „So bei sich dachte er: …“ – Lektorat? Wo?
Mitglied: Also warum man als Verlag keine eigene ISBN hat, verstehe ich nicht.
Mitglied: Weil die bei Createspace kostenlos ist
Mitglied: Aber ich will doch nicht nur über CS drucken. Das ist doch viel zu teuer!
Mitglied: Auch im eBook ist keine ISBN. Das alles kann ich selbst für mehr Asche.
Mitglied: Ich habe für meinen Roman kein professionelles Lektorat, aber meine Kolleginnen haben mehr drauf.
Mitglied: Mir ist heute jedenfalls eine Höhensonne aufgegangen…weiß auch nicht, warum nicht früher.
Mitglied: Ich will doch als Verlag(!) drucken, wo ich will oder nicht?
Mitglied: Darf ich auch mal was sagen?! Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich erhänget und erdolchet?! Die meisten von euch haben riesen Erfahrungen mit all diesen Sachen … Selfpublishing, Covergestaltung, Werbung und alles. Aber es gibt auch Leute wie mich, die von Tuten und Blasen überhaupt keine Ahnung haben.
Für mich sind solche Vorstellungen dann zwar auch nicht wesentlich hilfreicher, weil ich hinterher immer noch keine Ahnung habe … aber es könnte schon sein, dass Leute wie ich bei einem Verlag besser aufgehoben sind.
Vielleicht aber auch nicht. Man wird halt seine Erfahrungen machen müssen. Die habt ihr sicher auch alle gemacht.
Was auch nicht heißt, dass ich zu Mondschein-Corona gehen will oder zum gestrigen Verlag oder sonstwohin … oder aber man macht die Klappe dicht und hört auf zu schreiben.
Ich möchte schreiben und nur schreiben … und für alles andere brauche ich Beratung und Hilfe und ich möchte vertrauen können! Punkt! Das wäre das, was für MICH das passende und rechte wäre. Findet man’s?! Ich weiß nicht.
Mitglied: Darum geht es nicht! Wir wollen es niemand ausreden.
Mitglied: Nein, nein – so habe ich das auch nicht verstanden.
Mitglied: Hab ich was verpasst?
Mitglied: Dann gibt es für dich aber noch eine andere Möglichkeit.
Mitglied: So, wenn ich zu Createspace gehe, hat mein Buch einen Mindestpreis – dafür wird immer nur eins gedruckt, wenn verkauft wird. Wenn ich zu einer Druckerei gehe, gibt es eine Mindestabnahmemenge, die ich im Voraus zahlen muss. Bei Cs ist das Autorenhonorar im VK mit drin, korrekt?
Mitglied: Ja, und???
Mitglied: Wenn ich ein Verlag bin, rechne ich doch so: ich zahle Honorar an den Autor, Rabatt an den Buchhandel, plus Mindestpreis CS = nicht mehr bezahlbar für den Leser!
Mitglied: Ja, und?
Mitglied: Wenn ich in der Druckerei drucken lasse, muss ich Vorkasse leisten.
Mitglied: Ach so. Du meinst, warum sich die Arbeit machen, wenn Amazon es übernimmt.
Mitglied: Also was macht der Verlag? Er geht zu CS, verzichtet auf den Buchhandel und ist fein raus. Er zahlt an den Autor pro verkaufte Einheit, hat nur die Kosten pro verkaufte Einheit und keine Kosten für ISBN. Die wären blöd, wenn sie es anders machen würden.
Mitglied: Wozu brauche ich die dann? E-Books??? Das ist etwas schwach, oder?
Mitglied: Genau!
Mitglied: Dann bin ich auch Verlag.
Mitglied: Ich lasse jetzt 40 Bücher drucken, weil ich ja welche für die Messe brauche. Kostet nicht die Welt.
Mitglied: Wo lässt du sie drucken?
Mitglied: Booksfactory!
Mitglied: Jeder sollte für sich selbst entscheiden, was er möchte. Ich habe mir die Cover auf der HP angesehen und möchte NICHT so ein Cover. Im Übrigen hatte ich heute das erste Mal das Gefühl von ober herab behandelt zu werden. Und das gefällt mir nicht!
Mitglied: Also m. E. war das keine wirkliche Vorstellung.
Mitglied: Genauso hatte ich mir das gedacht. ist vielleicht praktisch, wenn man mit den technischen Dingen nicht zurecht kommt. Aber dann schlage ich mich doch lieber damit herum.
Mitglied: Ich ärgere mich auch oft genug darüber, dass ich von meinen Büchern weniger verdiene als mein Verleger. Hatte bisher aber noch nicht wirklich den Mut zum Selbstpublishing zu wechseln.
Mitglied: Die sind am Ende einfach nur fein raus, oder wie seht Ihr das?
Mitglied: Jeder versucht mit seinem Geschäft Gewinn zu machen. Große Verlage arbeiten anders, aber an die kommen wir ja nicht ran.
Mitglied: Sicher nicht – wobei mir bereits gesagt wurde, ich müsste Lufsprünge machen mit meinen Tantjemen, da gibt es Neuautoren die bekommen nicht mehr als 5 bis 10 %
Mitglied: Vom Verdienst her magst du Recht haben. Aber so wie sich dieser ‚Verlag‘ präsentiert, wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern. Es kamen keine konkreten Antworten auf gezielte Fragen. War alles sehr schwammig. Oder habe nur ich das so empfunden?
Mitglied: Das ist ungefähr so: Ich fahre dich zum Einkaufen, mit deinem Auto und du musst deine Sachen selber tragen, aber zumindest musst du nicht alleine einkaufen …
Mitglied: Nur durch unsere Fragen haben wir einiges aufgedeckt
Mitglied: Ich hab‘ ja auch keine klare Antwort auf meine ISBN-Frage bekommen.
Mitglied: Das Cover von Shirin ist komplett auf meinem Mist gewachsen. Ich habe das Foto gefunden und mit dem Fotografen verhandelt und ich habe ganz klar gesagt, dass ich als Schrift Harrington haben will. Lediglich die Schriftfarbe hat der Verlag entschieden.
Mitglied: Das Fazit der heutigen Veranstaltung ist also – alles ist deprimierend, es wird auch nicht besser … das kann und will ich so nicht hinnehmen. Ich mache weiter, vermutlich immer als SP. So bin ich mein eigener Herr. Wenn die großen Verlage unerreichbar sind, bitte. An Kleinverlage, bei denen mein Roman auch nur vor sich
hindümpelt, bekommt aber nichts vom Kuchen ab
Mitglied: Und noch mal zum mitschreiben: ES geht immer nur um Geld, ist ja auch legitiem, aber ich möchte als Autor auch wahrgenommen werden und nicht nur als Melkkuh
Mitglied: Mal schauen. Wenn ich daran denke, dass mein neuestes Manuskript bei einem kleineren Verlag liegt, dann… Ne, ich denke positiv. Der machte mir dann doch nen anderen eindruck.
Mitglied: Mit jedem Verlag, der sich hier vorstellt, habe ich weniger Lust auf einen Verlag. Werde wohl immer Indie bleiben! Das mit der Ausschreibung hat sich für mich nun auch erledigt.
Mitglied: Trotzdem erwarte ich, dass ein Verlag auch auf die Autoren eingeht und sie nicht arrogant abkapselt, denn ein Verlag ohne Autoren ist nichts.
Mitglied: Ein Autor ohne Verlag auch nicht wirklich.
Mitglied: Aber er macht doch auch nichts anderes, mal ehrlich.
Mitglied: Genau deshalb schrieb ich, arrogant und von ober herab.
Mitglied: Am meisten habe ich mich übrigens über das Wort „Große Autoren“ gefreut. Ich bin tatsächlich etwas klein, also macht mir das nix.
Mitglied: Inzwischen kann ein Autor aber auch ohne Verlag veröffentlichen. Vielleicht werde ich nicht berühmt, aber ich muss mich auch nicht für einen Verlag prostituieren.
Mitglied: Schon die einleitende Vorstellung … in der dritten Person *kopfschüttel*
Mitglied: Meiner Meinung nach sind kleine Verlage für Autoren interessant, die sich das umfangreiche Spektrum eines Selfpublishing nicht zutrauen. Ich finde es eine gute Option. Für Autoren, die sich am Markt etabliert haben, kommt aus meiner Sicht nur ein großer Publikumsverlag infrage. Alles andere ist uninteressant. Monetär und auch
im Hinblick sein Werk bei den großen Buchhandlungen einmal im Regal stehen zu haben.

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