Eisermann Verlag

10517378_432949656885959_5241412765607623762_oVerlagsinterview – Eisermann Verlag am 05.06.2015

Ich danke für die Möglichkeit, Euch den neugegründeten Eisermann-Verlag hier vorstellen zu dürfen. Ihr lest richtig. Der Verlag hat erst am 01. Juni den Betrieb aufgenommen und befindet sich jetzt in der Gründungsphase. Wir haben uns das Ziel gesetzt, junge und junggebliebene Autoren tatkräftig dabei zu unterstützen, damit sie sich ihren Wunsch nach Veröffentlichung eines eigenen Buches erfüllen können. Wir sind
ein junges Team und wollen dynamisch, kreativ, sehr kommunikativ und voll frischer Ideen sein.
Wir suchen Autoren die neue Ideen haben und diese auf Papier bringen. Die Idee, einen eigenen Verlag zu gründen, habe ich vor einem Jahr gehabt. Ich war angestellt bei einem anderen Verlag und das hat mich inspiriert meine eigenen Ideen zu verwirklichen. Die Gründung des Eisermann-Verlags ist nun mit dem 01.06.2015 abgeschlossen; unser Team und ich freuen uns darauf, interessante Werke und Ihre Schöpfer  kennenzulernen.
Da wir uns ja noch in der Gründungsphase befinden, ist unsere Website noch nicht mit vielen Informationen gefüllt, das wird sich aber in den nächsten Tagen und Wochen schnell ändern. Wenn Ihr regelmäßig reinschaut, werdet Ihr schnell feststellen, dass Bewegung ist und Neuigkeiten unverzüglich bekanntgegeben werden.
Ich freue mich Euch, zeitgleich zur Gründung meines Verlages, das Konzept vorstellen zu können und hoffe auf viele interessante Fragen, welche ich gern beantworte.

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Was war die zentrale Entscheidung, etwas eigenes zu machen? Was soll der Verlag grundlegend anders gestalten?
Unser Vorteil liegt in der Kommunikation, den kurzen Wegen. Wir haben ein eigenes Intranet, das Autoren die Möglichkeit gibt jeden Mitarbeiter direkt anzuschreiben und den jeweiligen Stand der Buchbearbeitung zu erfragen. Zudem wird monatlich eine aktuelle transparente Abrechnung erstellt und dem Autor zugänglich gemacht.
Welche Vorteile haben denn Autoren bei euch? Wie werde ich mit dir/euch und ihr mit mir erfolgreich? Abgesehen davon, dass ich ein möglichst brauchbares Skript einreiche.
Ich bin Hauptberuflich als Verleger Tätig, also will auch ich dass die Bücher erfolg haben. Nur wenn der Autor erfolgreich ist kann ich erfolgreich sein.
Bist du auch Kurzgeschichten gegenüber aufgeschlossen, wenn sie Genremäßig in Verlagsprogramm passen?
Wenn es mehrere sind, ja. Es sollte schon ein kleines Buch ergeben.
Was wäre dann so das Minimum an Normseiten?
200 Seiten sollte es im besten Fall schon haben.
Mal abgesehen von den Genres (die meinem leider nicht entsprechen) würdet ihr auch Werke unter Vertrag nehmen, die bereits im SP-Bereich erschienen sind?
Wenn das Buch nicht vertraglich an jemand anderen gebunden ist, geht das natürlich. Ansonsten muss der bestehende Vertrag zuvor beendet sein bzw. werden. Wichtig ist jedoch, dass das Manuskript in unser Konzept passt, dazu müssen wir vorab eine Leseprobe erhalten haben. Es wäre auch sehr ratsam, wenn der Autor uns im
Exposé auf evtl. anders vertragliche Regelungen hinweist. Also Ja auch SP Bereiche können eine Neuauflage bekommen.
Habt ihr von, bei den beiden jetzigen Genres zu bleiben?
Jeder muss irgendwo anfangen, und deswegen haben wir uns für Fantasy und Science Fiction entschieden, da diese beiden Genres mir persönlich am Herzen liegen. Im Laufe der Zeit wird es wahrscheinlich eine Erweiterung der Genres geben, aber bisher ist das noch nicht geplant. (Ausnahmen bestätigen aber die Regel und bei richtig guten Manuskripten aus anderen Genres werden wir unsere Entscheidung intensiv überdenken.)
Gibt es eine Umfangsgrenze für einzureichendes Manuskript?
Bis 600 Seiten ist das kein Problem, aber vielleicht währe auch möglich 2 Bücher darauf zu machen, das würde sich dann Zeigen.
Klingt gut, aber was sind die Maßnahmen? Gibt es Coachings? Gibt es Lektoratsservices? Wie laufen PR-Maßnahmen ab? Organisiert ihr Lesungen oder Stände auf Messen? Landet mein Buch auch im Handel oder bekomme ich bei euch nur ein eBook?
Wir veröffentlichen immer erst die Werbung mit VVK, einen Monat später das Printwerk und dann den darauffolgenden Monat das E-Book. Jedes Buch bekommt also mindestens eine Printversion. Es wird natürlich alles dafür getan, damit soviel Bücher wie möglich verkauft werden. Dazu wollen wir alle aktiven werbewirksamen Maßnahmen ausschöpfen, wie
• Vorstellung der Bücher auf den verschiedenen Internetplattformen
• Erstellung von Plakaten, Flyern und Handzettel und Verteilung an verschiedenen Orten
• Organisation von Lesungen, dies natürlich nur in Zusammenarbeit mit dem Autor – vorausgesetzt natürlich, dass der Autor für Lesungen offen ist
(Keine Angst, dies wird alles in Ruhe mit ihm besprochen und ist keine Pflicht, wäre aber wünschenswert)
• Herstellung von Kontakte zu den örtlichen Buchhandlungen
• Teilnahme an Messen und zentralen Buchlesungen
Warum Herstellung von Kontakten zu den örtlichen Buchhandlungen und nicht allgemein zu den Buchhändlern? Und was ist mit örtlich gemeint? Meine Heimatstadt?
Örtlich sind auch die Dörfer oder Städte die um dem Heimatort des Autors liegen für Lesungen. Da wird mit dem Autor zusammengearbeitet.
Okay, aber ich denke, wenn man nicht nur am Wohnsitz sondern Bundesweit in den Buchhandlungen ausliegt, besteht eine größere Chance auf hohe Verkaufszahlen. Oder hast du da andere Erfahrungswerte?
Die Bücher sind bei Thalia, Amazon, Karstadt usw. außerdem direkt im Webshop über die Verlagsinternetseite zu Kaufen. Wir bemühen uns dass die Bücher Bundesweit in den Regalen stehen, leider können wir den Buchhandlungen dieses nicht vorschreiben, aber wir arbeiten gemeinsam daran.
Wie sieht das mit dem Mitspracherecht bei Covern aus?
Wenn ein Cover bereits vorhanden ist, wird dieses mit dem Autor besprochen. Wenn uns der Vorschlag gefällt, dann ist die direkte Covernutzung möglich. Falls erwünscht, kann eine von unserem Grafiker überarbeitete Version angeboten werden. Existiert kein Cover, so werden Vorschläge vom Autor und Lektor eingeholt und diese an unsere Grafiker weitergeleitet, welcher dann 2 bis 3 Covervorschläge erstellt. Erst bei Einigung wird über das Cover entschieden. Der Autor wird in allen Phasen der Gestaltung seines Buches einbezogen, ob nun Lektorat, Buchdesign oder Covergestaltung mit Klappentext. Der Autor hat immer ein Mitspracherecht und entscheidet über sein Buch.
Noch eine wichtige Frage – die Rechte, und wie lange läuft ein Vertrag?
Die Verträge laufen 2 Jahre und sind auf das Manuskript/Buch oder Buchreihe, das der Autor uns anbietet, beschränkt. Nach Ablauf der zwei Jahre verlängert sich der Vertrag um ein weiteres Jahr und ist innerhalb von 6 Monate kündbar. Der Autor wird nicht verpflichtet, weitere Werke bei uns einzureichen, jedoch wird dies von uns gern gesehen.

Angenommen ich würde morgen zwei Werke einreichen. Ein Fertiges und ein Halbfertiges bei 50% mit überzeugendem Ausblick. Wie wäre der weitere Prozess im Verlag?
Das Exposé, eine kleine Leseprobe und die Vita des Autors sind die ersten Eindrücke, die man über den Autor, den Inhalt des Buches sowie der Qualität der Schreibweise bekommt. Diese werden von unserem Team, eingehend geprüft und bewertet. Passt das angesprochene Genre und der Inhalt des Manuskriptes in das Verlagskonzept, dann wird das gesamte Manuskript angefordert und ein weiterer Kontakt zum Autor
aufgenommen, bis hin zum Vertragsabschluss. Manuskripte, die uns gut gefallen, aber von der Qualität noch verbesserungswürdig sind, werden mit dem Autor besprochen und dann unterbreiten wir ihm Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise. Natürlich ist uns bewusst, dass es gerade noch jungen Autoren an Erfahrung fehlt; denen wollen wir helfen und sie unterstützen, um so das Bestmögliche aus jedem Buch herauszuholen
Ich habe mal was über Literaturagenten gehört. Arbeitet Ihr mit solchen Vermittlern auch zusammen oder ist die Zusammenarbeit für die Zukunft geplant?
Bisher gibt es keine Zusammenarbeit, aber für die Zukunft würde ich das nicht ausschließen.
Ist es möglich, nur das Printbuch zu veröffentlichen und das eBook selber herauszubringen?
Wir würden gern beide Rechte bekommen da die Möglichkeit besteht dann später ein Bundle anbieten zu können, aber allgemein währe das eine Vertragliche vereinbarung die Besprochen werden muss.
Wer übernimmt das Korrektorat und Lektorat?
Wir haben Lektoren/Korrektoren die Germanistik studiert haben und deshalb über genügend Kenntnisse verfügen, um zu gewährleisten, dass jedes Buch möglichst fehlerfrei gedruckt wird. Das Lektorat erfolgt in 3 Stufen, abhängig von der Qualität des Manuskriptes. Wir beginnen mit einem Vorlektorat, welches zur Prüfung des Manuskriptes und Einschätzung des Arbeitsaufwandes dient. Danach erfolgt das eigentliche Lektorat und zum Schluss wird das Buch auf Rechtschreibfehler und gute Lesbarkeit geprüft. Dieses 4-Augen-Prinzip hat sich in der Buchbranche gut
bewährt und ist für die Qualität eines Buches sehr wichtig. Also „Ja“, es wird beides gemacht und von uns übernommen.
Also zusammengefasst bietet ihr Lektorat, Korrektorat, Covererstellung und Werbung dem Autor an. Alles kostenlos oder muss der Autor sich beteiligen?
Der Verlag übernimmt alle Kosten.
Wie sieht es mit Internationalisierung im Verlag aus? Ich plane aktuell mein erstes Werk im englischen Sprachraum unterzubringen. Hat der Verlag dazu auch Pläne?
Die Mittel stehen uns dafür noch nicht zur Verfügung, aber in Laufe der Zeit wird es sicherlich auch so sein dass wir International tätig werden.
Ab wann geht es richtig los mit dem Verlag? Wann habt ihr vor die ersten Werke auf den Markt zu bringen und wie seht ihr selbst das Wachstum im Verlag? Wie viele Werke/Autoren wollt ihr dieses Jahr noch auf eure Seite der Macht ziehen?
Unser Vorhaben ist es, schon bald monatlich ein Buch zu veröffentlichen. Dieses Vorhaben ist natürlich abhängig von der Qualität der vorhandenen Manuskripte und der Auslastung unserer Lektoren. Wir freuen uns über jede Autoreneinsendung und werden die Manuskripte bzw. Exposés sehr sorgfältig prüfen. Also die Werbung für das
Erste Buch soll am 15.06. mit VVK Starten und dann am 15.07. überall zu Kaufen sein, währen am 15.07. die Werbung für das nächste Buch startet.
Bevorzugen Sie bestimmte Subgenre? Liegt das Hauptaugenmerk nur auf den Manuskript oder auch auf bestimme Eigenschaften (Charakterlich) des Autors? Wie sieht es mit unfertigen Manuskripten aus? Bevorzugt der Verlag komplett fertige oder ist es ihnen lieber, wenn das unfertige Manuskript gemeinsam
den Wünschen des Verlags angepasst wird?
Das Esposé entscheidet das vorgehen und die Meinungen unserer Lektoren, unsere persönlichen vorlieben werden einer Veröffentlichung nicht im Weg stehen. Auch unfertige Werke können also bereits bei uns eingereicht werden. Wir greifen nicht in die Geschichte ein, der Autor entscheidet.
Darf ich mal neugierig sein und fragen, ob ihr schon Anfragen hattet und euch für Einsendungen entschieden habt?
Wir haben einige Manuskripte in Bearbeitung bisher haben wir uns noch nicht entschieden welches Buch das erste sein wird.
Wie sind die Honorare? Einheitlich oder je nach Autor?
Je nach Kalkulation: Print zwischen 10 und 20 und Ebook zwischen 7 € uns 10 €. Bei uns bekommen die Autoren 15% vom Nettoverkaufspreis. Wir möchten aber jedem Autor anbieten, dass er seine Bücher selbst verkaufen kann, z.B. bei Buchlesungen, dann würde er 30% vom Nettoverkaufspreis erhalten. Selbstverständlich muss hier
die Buchpreisbindung eingehalten werden. Man kann sagen, dass ist dann zusätzliches Self-Publishing ohne weitere Kosten für den Autor.
Ich bringe mal eine etwas provokantere Frage. Ihr plant ja doch recht bald Fahrt aufzunehmen. Finde ich top! Warum hat man sich nicht ein wenig mehr Vorlaufzeit gegönnt und dann schon wenigstens 2-3 Autoren fest im Portfolio verankert? Würde sich gerade zu Beginn doch deutlich besser machen. Der
Website als Ersteindruck hätte das doch auch deutliche benefits beschert.
Ich mag Menschen nicht gerne warten lassen, und es währe wahrscheinlich so gelaufen dass ich die Autoren vertrösten hätte müssen.
Wenn die Strategie des Verlags die ist, momentan pro Monat ein Buch herauszubringen – wie würdet Ihr verfahren wenn bspw. im kommenden Vierteljahr 20 phantastische Autoren, 30 noch phantastischere Manuskripte zukommen lassen, die Eurer Meinung nach sehr erfolgversprechend sind?
Geplant ist die Veröffentlichungen im kommenden Jahr zu steigern damit es nicht zu große Wartezeiten gibt.

Brainstorming nach dem Interview…

Mitglied: Klingt prima!
Mitglied: Sehr gut.
Mitglied: Informativ!
Mitglied: Sehr gut vorbereitet, alle Wünsche erfüllt…
Mitglied: Wirklich gut!
Mitglied: Bin skeptisch. Auch ein Verlag ist eine Firma. Die Planung überzeugt mich nicht. Vor allem weil einfach Nichts da ist, an dem man den Verlag momentan messen kann.
Mitglied: Skeptisch bin ich von Natur aus … was du schreibst, ist auch bei mir der Punkt.
Mitglied: Er existiert auch gerade mal 5 Tage.
Mitglied: Und genau das ist der Punkt.
Mitglied: Weil keine Referenzen vorliegen?
Mitglied: Aber anfangen muss jeder … hier hat sich ein funkelnagelneuer Verlag präsentiert.
Mitglied: Ich komme nicht so ganz mit der Planung zum 15.06. klar.
Mitglied: Bis mein nächster Roman fertig ist, wird sicherlich zu erkennen sein, wie es läuft. Ich werde den Verlag beobachten
Mitglied: Es sind keine Referenzen da. Die Homepage ist komplett unvorbereitet. Bisher sind auch keine Autoren im Portfolio und damit ist auch der 15.06. einfach nicht vorstellbar. Unter den Voraussetzungen bin ich einfach sehr sehr unsicher, wie es mit dem Rest steht der angekündigt wurde.
Mitglied: Hat mich auch ein wenig geschockt, ist ja schließlich schon in zehn Tagen.
Mitglied: Abwarten… theoretisch müsste ab 15.06. ja Werbung auch auf der Homepage laufen
Mitglied: Da wird doch erst der VVK durch Werbung forciert.
Mitglied: Nochmal, es geht mir nicht darum irgendwem ans Bein zu … Aber wenn ich mich um einen Job bewerbe, dann muss mein Portfolio auch ziemlich gut aufgestellt sein, sonst winkt mir die Tür. Das ist alles. Ansonsten finde ich die aufgezählten Aspekte sehr lobenswert und es klingt auch nach einem positiven Ohr für unfertige Newcomer. Was ich pers. sehr gut finde.
Mitglied: Was ich auch etwas krass finde sind die Preise. 10-20€ Print und 7-10€ eBook, da bin ich ja direkt ein Dan Brown oder sehe ich das grad irgendwie zu eingeschränkt? Also grad die Maximas finde ich schon sehr teuer.
Mitglied: 20 ist durch aus üblich für ein Fantasy epos mit über 800 Seiten.
Mitglied: Die Preise sind schon hoch.
Mitglied: Wobei er da ja schon meinte, dass es Sinn machen würde aufzuteilen.
Mitglied: Informativ – alle Fragen wurden klar beantwortet – aber ich stimme als Kaufmann Jonathan James Rogers und Uwe Tiedje insofern zu dass der Verlag personell und konzeptionell gut aufgestellt sein mag – aber ob dies tragfähig sein wird zeigt sich erst im Fegefeuer des Tagesgeschäfts. Aber als „Neuling“ habe ich natürlich auch große Sympathien für solcherart Starts – nur kenne ich (wenn auch in anderen Branchen) nur zu gut die Kinderkrankheiten die kommen werden. Aber ich werde den Verlag nicht zuletzt wegen meines Faibles für das Metier sicher im Auge behalten. ..
Mitglied: Wenn ich jetzt mal so von meinen bevorzugten Fantasy Autoren ausgehe, sind 3 Teile alle mit 800 Seiten nix und die liegen durchaus bei 16-20 Euro.
Mitglied: Die Preise sind heftig, aber nicht ungewöhnlich. Meinen Roman von 500 Seiten haben sie geteilt und er wird jetzt für je 11,95€ angeboten, da wäre mir ein Preis von kanpp 20€ für ein Buch lieber gewesen.
Mitglied: Es kommt mir alles ein wenig dubios vor und die Preise scheinen ziemlich überhöht.
Mitglied: Was ich sehr gut finde, sind die Selbstvermarktungsoptionen.
Mitglied: Aber 7 – 10 Euro für ein ebook? Das finde ich schon ein wenig viel …
Mitglied: So machens die Großen auch. Die Frage ist, ob die Leute sowas bei einem neuen Verlag mit neuen Autoren kaufen würden? Wobei es die meisten Leute wohl kaum wissen, von daher. Kann schon passen.
Mitglied: Das meine ich … Ich als Autor neu und der Verlag auch neu. Ich frage mich, ob das die Leser nicht ein wenig abschreckt.
Mitglied: Wenn du im Laden stehst und ein cooles Buch in der Hand hast. Schaust du dann nach, ob der Verlag oder der Autor neu sind? Das ist halt die Preisfrage.
Mitglied: Ich bin bei zwei Verlagen seit Beginn dabei und habe da sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich lasse mich also überraschen und schicke mal was hin.
Mitglied: Im Laden bei einem Printbuch nicht. Bei einem eBook im Internet aber schon.
Mitglied: Punkt für dich.. Ich glaub ich richte mich da immer nach meiner weiblichen Intuition, die sicherlich auch irgendwo vorhanden ist. Soll heißen: Bauchgefühl. Wenn ich was cool find und es mich keinen Ferrari kostet, dann greif ich meist zu.
Mitglied: So sehe ich das auch. Für mich persönlich war es nie ein Kaufkriterium ob ich den Verlag oder den Autor kenne. Wobei es natürlich auch kein Hinderungsgrund ist oder war wenn beide für mich ein Synonym für gute Bücher darstellen, das gebe ich zu ….
Mitglied: Ist denn keiner mehr bereit für ein gutes Buch (mit sehr vielen Seiten) Geld auszugeben? Ist ja kein Wunder, dass dann diese ganze Bezahlverlage auftauchen! Jeder Autor möchte sich doch nicht unter Wert verkaufen oder stehe ich mit meiner Meinung alleine da?
Mitglied: Warten wir mal ab, wie der Verlag sich entwickelt. Die anderen Punkte sprachen mich nämlich sehr an.

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