Lisa Häßy

11424820_980298975333860_4652345095438518512_oAutorenvorstellung Lisa Häßy am 18.06.2015

Mein Name ist Lisa Häßy, ich bin derzeit 18 Jahre alt und – na ja, zu sagen, dass ich schreibe, seit ich denken kann, wäre falsch, genauer gesagt schreibe ich erst seit der Grundschule und nachdem ich eben Schreiben und Lesen gelernt hatte.
Aber Geschichten habe ich mir schon immer gerne ausgedacht und mir vorher anders beholfen, um sie zu erzählen. Sei es durch selbstgestaltete, ausschließliche Bilderbücher oder durch gezeichnete Geschichten, die ich mir von Erwachsenen buchstäblich untertiteln ließ. Und als ich das dann selbst konnte, war die Liebe zum geschriebenen Wort vorprogrammiert. Als sich die Hausaufgaben in der Grundschule noch darauf beschränkten, Geschichten zu verfassen, um das Schreiben zu üben, war ich immer mit Feuer und Flamme dabei und immer unter den Freiwilligen zum Vorlesen – zum Leidwesen meiner Mitschüler, denn die Texte wurden immer länger und länger.
Und irgendwann wurden aus den Kurzgeschichten dann erste „Bücher“. Das war ungefähr zu der Zeit, in der ich aufs Gymnasium gekommen bin, denn dadurch, dass aus meiner vorherigen Klasse nur wenige in meiner 5. waren, habe ich mit einem Schlag so viele neue Leute kennengelernt, die mir nochmal ein ganz anderes Feedback gegeben haben. Und ich bin auch immer noch der festen Überzeugung, dass diese Zeit für mich der Umschlagpunkt war, in dem sich der Wunsch, mal als Schriftstellerin tätig zu sein, gefestigt hat.
Nach einigen Projekten, die vom Umfang her doch schon ein Buch hätten ergeben können, mir aber selbst nicht genügten, hatte ich im Oktober 2013 eine neue Idee, einer der berühmt-berüchtigten Spontaneinfälle, die mich dann nicht mehr loslassen, bis ich sie in die Tat umgesetzt habe. Es war nur eine einzige Szene, in der sich die Heldin der Geschichte umdreht und plötzlich dem Verräter gegenübersteht, kurz bevor sie von seinem Pfeil durchbohrt wird. Und je mehr ich mich damit befasste, umso mehr wuchs und wuchs die geplante Kurzgeschichte von vielleicht drei Seiten zu einem Buch mit fast dreihundert an. Nach vier Monaten „Akkordarbeit“ konnte ich somit im Februar 2014 meinen ersten richtigen Roman fertigstellen. „More Than Winning“ heißt das gute Stück,
also auf Deutsch: mehr als Gewinnen.
Als sich die Frage stellte, was jetzt mit dem Projekt geschehen sollte, war für mich auf jeden Fall schon mal klar: Veröffentlichen. Ich möchte dieses Buch veröffentlichen. Das Wie war noch nicht klar, aber ungefähr zu dieser Zeit stieß ich durch Zufall und väterlichen Einfallsgeist auf die Sache mit dem Selfpublishing, was mir auf Anhieb
ziemlich gut gefiel.
Nach ein bisschen Einarbeitungszeit in die Materie war also klar: So wird’s gemacht. Und damit stürzte ich mich eigentlich schon auf alles, was im Vorfeld gemacht werden musste, unter anderem beantragte ich in dieser Zeit meinen Gewerbeschein als Verlegerin und legte schon mal die rechtliche Grundlage für die nächsten
Veröffentlichung.
Durch einen weiteren Zufall fand ich über die Website tumblr den Blog der Illustratorin Ramona Treffers, der ich schließlich mein wunderschönes Cover verdanke – und auch das des zweiten Teils („More Than Alive“), aber das wäre jetzt ein Zeitsprung
Und so hielt ich nach weiteren drei Monaten Mitte Mai endlich mein erstes Buch in den Händen. Auch einer der Momente, die ich nie, nie, nie vergessen werde. Es kommt nicht oft vor, dass einem Schriftsteller die Worte fehlen, aber auch nach der Fortsetzung, mit der ich dann ja dasselbe beim Öffnen des Päckchens erlebte, habe ich immer noch keine Ahnung, wie ich dieses Gefühl genauer beschreiben soll. Es ist auf jeden Fall so  unglaublich, dass für mich ab da eigentlich wirklich feststand: DAS ist es. DAS will ich machen.
Und diese Auffassung hat sich mit allen Eindrücken, die ich im Rahmen meiner beiden Bücher vom Schreiben gewinnen konnte, nur noch verstärkt. Sei es die Lesung im vollbesetzten Café, die vor meinem Deutsch-Kurs oder die vor einer Klasse an einer anderen Schule, das Radio-, das Zeitungs- oder das Fernsehinterview, die
Signaturwünsche und lieben Worte von Mitschülern und Lehrern während des Unterrichts und der Pausen oder vielleicht auch das erste Fanart-Bild, was mir jemand gezeichnet hat – die vergangenen eineinhalb Jahre waren für mich somit der ultimative Anfang und die Verwirklichung eines Traums, den ich seit meiner Kindheit hege. Und den
will ich auch weiter verfolgen Aktuell arbeite ich an einer Science-Fiction-Reihe, von der schon der erste Teil fertiggestellt ist – mit dem zweiten habe ich direkt danach angefangen
Meinen Fortschritt kann man auf meiner facebook-Seite verfolgen, wo ich regelmäßige Updates poste. Ansonsten finden sich auf meiner Homepage noch weitere Informationen zu mir und meinem Schreiben – und zu allen veröffentlichten Werken gibt es auch Leseproben.

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