Carmen Mancuso

11838639_1007838232579934_6998869106612356835_oAutoreninterview Carmen Mancuso am 11.8.2015

Die Gruppe Autoren_Netzwerk freut sich, die Autorin Carmen Mancuso vorstellen zu dürfen.
Carmen Mancuso wurde 1985 in Neustadt am Rbge. ( Region Hannover) geboren, ist staatlich anerkannte Kosmetikerin und Mutter eines 7 jährigen Jungen.
Schon mit 13 begann sie Gedichte und Geschichten zu schreiben. Schon immer hat sie viel und gerne gelesen.
Da war es klar, dass sie auch ihrem Sohn viel vorlesen würde. Doch es war schwierig, gute Bücher zu finden. Viele klangen langweilig und abgehackt.
So entstand die Idee, selbst eine Geschichte zu schreiben, „Familie Haarschön“. Und als die Autorin merkte wieviel Spaß ihr das machte und wieviel Zuspruch ihre Geschichte bekam, entschied sie sich diese zu veröffentlichen.
Schon bald folgten „Lena ist verliebt“ und „Wenn der Osterhase verschläft“.

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Hallo Carmen, danke, dass Du Dich den Fragen stellst. Hier direkt die erste: Wirst Du weiter nur Kinderbücher schreiben?
Nein, es sind schon andere Bücher in Arbeit. Ein Thriller, eine Komödie und noch einige Kindergeschichten.
Autoren schwören auf Testleser. Wie machst Du das mit Deinen Kinderbüchern? Wie geht dein Umfeld damit um, dass du schreibst? Dein Sohn ist Dein erster Testleser, also scheint er keine Probleme damit zu haben…
Das Gute ist, meine ganze Familie unterstützt mich und da gibt es viele Kinder. Dann gebe ich die Bücher auch an Freunde mit und ohne Kinder. Und auch mir fast unbekannten Menschen habe ich meine Geschichten schon zum lesen gegeben. Mein Sohn freut sich und gibt mir auch Tipps worüber ich schreiben soll.
Schreibst Du den Thriller auch unter diesem Autorennahmen? Oder möchtest Du eine Trennung zu den Kinderbüchern?
Das weiß ich leider noch nicht. Ich sehe da Vor- und Nachteile. Thriller und Kinderbücher unter gleichem Namen, stell ich mir schwierig vor.
Will Dein Sohn dann nicht auch die „anderen Bücher“ von Dir lesen?
Meinst du den Thriller? Nun dafür ist er noch etwas zu jung also bekommt er den nicht zu lesen. Aber er ist der erste der meine Kindergeschichten lesen darf und auch immer ehrlich bewertet.
Wie sieht Dein Schreiballtag aus? Du gehst doch sicher arbeiten, Carmen und Deinen Sohn hast Du auch nebenbei um Dich, ich denke, da hat man wenig Freiraum zum Schreiben.
Oh so einen richtigen Schreiballtag habe ich gar nicht. Ich schreibe dann wenn ich zwischendurch Zeit habe, aber ich habe immer Zettel und Stift bei mir um mir Notizen oder kleine Skizzen machen zu können. Aber wenn ich mich auf einen Zeitpunkt festlegen müsste wären es die Abenstunden.
Von der Idee, ein Buch zu schreiben, bis zum Veröffentlichen ist es ein weiter Weg. Hast Du es Dir einfacher vorgestellt, als Du anfingst zu schreiben?
Ja, allerdings. Ich war Anfangs etwas niedergeschlagen weil das Veröffentlichen in einem Verlag trotz des Lobes und des Interesses der Leute nicht möglich war. Aber diese Menschen haben mich auch dazu gebracht nicht aufzugeben und für das was ich will zu kämpfen.
Nach Amazon veröffentlichst Du „nur“ E-Books. Ist das bei Kinderbüchern nicht problematisch, auch was den Verkauf angeht?
Stimmt, ganz einfach ist es nicht und Printbücher sind auch geplant. Aber man darf auch nicht vergessen, dass die Technik schon einen großen Teil unseres Alltags bestimmt. Die Kinder lernen heute schon in der ersten Klasse den Umgang mit dem Computer und die meisten Eltern besitzen schon einen E Book Reader.
Gibt es reale Vorbilder für Deine Charaktere?
Die Situationen sind schon aus dem Alltag gegriffen aber teils sehr übertrieben.
Hast Du bereits Erfahrungen mit Verlagen gesammelt?
Also nein nicht direkt.
Welche Tipps würdest Du anderen Autoren mit auf den Weg geben, die mit dem Gedanken spielen, ein Buch zu veröffentlichen?
Lasst euch Zeit und gebt beim ersten Problem das auftaucht nicht gleich auf.
Was machst Du in Sachen Lektorat/Korrektorat?
Das schöne ist, dass meine Testleser auch davon etwas verstehen.
Noch einmal zu der Sache mit Deinem Namen. Denke daran, Du baust mit Deinem Namen eine Marke auf. Jetzt stell Dir vor, Astrid Lingren hätte unter dem Namen einen Thriller herausgebracht. Alle hätten gelacht.
Also ich hätte ihn gelesen und wenn er mir gefallen hätte, hätte ich das auch gesagt. Ich stehe ja zu allem was ich mache und möchte auch, dass man mich mit meinen Büchern in Verbindung bringt. Trotzdem könnte es natürlich sein, dass viele anders denken.
Wie machst Du Werbung für Deine Bücher?
Meine Werbung mache ich per Facebook, Bookrix und ich bin auf verschiedenen Blogs mit meinen Büchern vertreten. Ich habe meine eigene Homepage Dann rede ich natürlich viel davon, wenn ich neue Leute kennenlerne und sie fragen was ich so mache, dann erzähle ich natürlich von meinen Büchern. Hier in Hannover haben wir Bücherschränke und diese nutze ich gern. Ich lege Leseproben hinein, natürlich sind diese mit den Links und Bildern meiner Bücher versehen. Und dann werben auch meine Familie und Freunde für mich mit. Ich habe auch noch vor mich an die Zeitung zu wenden und auch öfter Gewinnspiele zu veranstalten um mich bekannter zu machen. Übrigens freue ich mich wirklich über Einträge in meinem Gästebuch oder Kommentare auf meine geteilten Beiträge.
Machst Du auch Lesungen?
Bisher habe ich noch keine Lesung gehalten, aber abgeneigt wäre ich nicht. Eigentlich stelle ich mir das sehr schön vor, da ich gern vorlese.

Lesungen sind etwas ganz wunderbares. Das wünsche ich Dir von Herzen, denn es ist super, auf Augenhöhe mit seinem Publikum zu sitzen.
Entwirfst Du Deine Cover selbst oder woher stammen diese?
Ja die entwerfe ich alle selbst, und auch alle Zeichnungen in meinen Büchern sind von mir.
Die Leseprobe auf Deiner Website zu „Die grünen Riesen“: Ist das dort originalgetreu so, wie es auf dem eReader erscheint?
Ich denke schon.
Vielen Dank für das Interview, Carmen. Es war sehr interessant. Viel Erfolg auch weiterhin für Dich und Deine Bücher.

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