Susanne Ulrike Maria Albrecht

susanne ulrike maria albrechtAutoreninterview Susanne Ulrike Maria Albrecht 

22.10.2015
Das Autoren_Netzwerk freut sich, die Autorin Susanne Ulrike Maria Albrecht interviewen zu dürfen…

Susanne Ulrike Maria Albrecht wurde am 03. November 1967 in Zweibrücken geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Gestalterin für visuelles Marketing und eine private
Schauspielausbildung. Von ihr erschienen bereits zahlreiche Werke in Anthologien und Literaturzeitschriften.
Ihr Lyrikband „Weiße Hochzeit“ wurde 2010 herausgegeben.
2013 erschien „Verdächtige und andere Katastrophen“. Sie ist zudem bei verschiedenen Literaturwettbewerben ausgezeichnet worden, jüngst mit einem dritten Platz beim
Internationalen Wettbewerb „Märchen heute 2013“. Ihr Thriller „Chaoten, Mörder, Luder“ (2015) wird von Moon House Publishing in Österreich herausgegeben.
Friedrich Schiller:
Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
Johann Christoph Friederich Schiller

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Hallo Susanne, erzählst Du uns etwas über Deinen Werdegang? Damit meine ich jetzt weniger, wann Du angefangen hast zu schreiben, sondern vielmehr Deinen Weg zur ersten Veröffentlichung.

Sehr gerne. Das ging eigentlich ziemlich schnell. Ich habe ja hauptsächlich Lyrik geschrieben. Und kurze Zeit später hatte ich dann meine erste Veröffentlichung in der Literaturzeitschrift „Veilchen“.

Wie kam der Kontakt zustande?

Als ich dann mehrere Gedichte zusammen hatte, habe ich begonnen verschiedene Literaturzeitschriften anzuschreiben. Und habe dann von Frau Dr. Andrea Herrmann von der Literaturzeitschrift „Veilchen“ meine erste Zusage erhalten.

Woran arbeitest Du zur Zeit?

Jetzt schreibe ich ein Kinderbuch.

Wird dieses Kinderbuch auch Gedichte enthalten?

Mal schauen.

Sind alle Deine Veröffentlichungen über einen Verlag gegangen? Oder bist Du auch im SP-Bereich tätig?

Bis dato alles über Verlage.

Wie sind die Erfahrungen mit den Verlagen?

Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht.

Gibt es etwas, das Dich beim Schreibprozess unterstützt? Z.B. Musik hören oder so was?

Ja, bei mir läuft eigentlich immer das Radio.

Hast Du Dir auch einmal überlegt, etwas als Independent-Autor zu veröffentlichen?

Bis jetzt noch nicht.

Bist Du bei einer Agentur?

Nein ich bin bei keiner Agentur.

Woher nimmst Du Deine Inspiration?

Die bekomme ich vom Alltag.

Gibt es etwas, worüber Du künftig gerne schreiben würdest, Dich bisher aber noch nicht „rangetraut“ hast?

Ja, vielleicht ein Sachbuch.

Was ist das größte Kompliment, das Du je in Bezug aufs Schreiben gehört hast?

Für mich persönlich, dass ich schon bei verschiedenen Literaturwettbewerben ausgezeichnet wurde.

Um welche Themen ging es in Deiner Lyrik?

Mein erstes veröffentlichtes Gedicht war Naturlyrik. Aber ich schreibe auch sehr viel über die Liebe.

Wie wichtig sind Dir Rezensionen? Wie gehst Du mit negativer Kritik um?

Buchbesprechungen sind schon wichtig. Aber man sollte sie nicht überbewerten. Bis jetzt habe ich glücklicherweise nur sehr positive Besprechungen erhalten. Aber mit negativer Kritik kann ich auch sehr gut leben.

Wie war es für Dich das allererste Autogramm zu geben? (falls dies schon passiert ist)?

Ja, das war bei meiner ersten Lesung. Und da war ich schon etwas aufgeregt.

Benutzt Du ein Schreibprogramm?

Nein. Ich verfasse meine Texte in der Regel auch erst einmal auf Papier.

Mit einem besonderen Stift?

Meistens mit einem herkömmlichen Tintenroller.

Hast Du ein bestimmtes Ziel im Leben? Gibt es irgendetwas, auf was Du wartest, oder wo Du drauf hin arbeitest?

Ja, natürlich einen Bestseller zu schreiben.

Beendest Du zuerst ein Projekt, bevor Du ein neues beginnst? Oder arbeitest Du parallel an mehreren?

Ich mache meistens eins nach dem anderen.

Hast Du ein Lieblingsbuch?

Mein Lieblingsbuch ist „Himmelsvolk“ von Waldemar Bonsels.

Bildest Du Dich in irgendeiner Weise fort? Z.B. durch Schreibkurse o.ä.? Wenn ja, kannst Du das empfehlen?

Habe ich noch nie gemacht.

Welche Tipps würdest Du anderen Autoren mit auf den Weg geben, die mit dem Gedanken spielen, ein Buch zu veröffentlichen?

Erst einmal in Ruhe an dem Buch schreiben und es dann noch mehrmals überarbeiten. Und unbedingt an sich und sein eigenes Werk glauben.

Willst Du mit Deinen Büchern hauptsächlich unterhalten oder gibt es auch wichtige Themen, die Du zur Sprache bringen willst?

Bis jetzt habe ich mit meinen Büchern ja „nur“ unterhalten. Aber es gibt schon sehr wichtige Themen, die mir sehr am Herzen liegen. Allem voran der Tierschutz. Das wäre z.B. auch ein Thema für ein Sachbuch.

Hast Du Tiere?

Nein ich habe keine Tiere. Liebe aber alle Tiere.

Hast Du einen Tipp, was man bei einer Lesung beachten sollte?

Bei einer Lesung sollte man am besten entspannt bleiben und auch nicht länger als max. 30 Minuten vorlesen.

Plottest Du komplett, oder lässt Du Deinen Protas freie Hand? Ich meine jetzt den Thriller.

Bei „Chaoten, Mörder, Luder“ hatte mein Protagonist Paul Maurus freie Hand.

Wann oder wobei kommen Dir die besten Ideen?

Meistens in alltäglichen Situationen, beim Zeitung lesen, Radio hören …

Gibt es reale Vorbilder für Deine Charaktere?

Bei „Chaoten, Mörder, Luder“ wimmelt es nur so von realen Vorbildern.

Haben ein paar der Vorbilder sich denn erkannt?

Ja, das ist wirklich eine sehr gute und berechtigte Frage. Ich weiß es nicht. Aber ich könnte es mir gut vorstellen.

Hast Du für Deinen Thriller recherchiert? Magst Du vielleicht kurz anreißen, worum es geht?

Nein, recherchiert habe ich nicht. Brauchte ich auch nicht. Es handelt sich bei „Chaoten, Mörder, Luder“ mehr um eine Satire, einen Satire-Thriller. Und mein Protagonist Paul Maurus mitten drin. Aber er bekommt letztendlich alles bestens geregelt.

Wie geht Dein Umfeld damit um, dass Du schreibst?

Meine Familie hat das schon immer sehr gut gefunden.

Was tust Du gegen eine Schreibblockade?

Eine Schreibblockade hatte ich glücklicherweise noch nie.

Warst Du unsicher, bevor Du Dein erstes Buch veröffentlicht hast?

Nein. Denn ich hatte es so oft überarbeitet und war so felsenfest von meinem Werk überzeugt, dass das einfach klappen musste.

Was liest Du privat am liebsten?

Ich liebe und lese Kinderbücher. Deshalb möchte ich jetzt auch ein Kinderbuch schreiben.

Für welche Altersgruppe würdest Du das Kinderbuch schreiben? Oder hast Du schon einen Plot dafür?

Ich denke für Kleinkinder.

Kannst Du vom Schreiben leben?

Ja, glücklicherweise hat sich das sehr gut entwickelt.

Vielen Dank für das Interview und alle Gute und viel Erfolg für die weitere Zukunft.

 

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