Dein Bucherfolg

12190845_1485170218480503_4315188377926362026_nVorstellung Dein Bucherfolg

25.11.2015
Das Autoren_Netzwerk freut sich, Yvonne Holthaus von Dein Bucherfolg interviewen zu dürfen.

Wer ist Yvonne Holthaus, werdet ihr euch fragen? Was ist „Dein Buch Erfolg“?

Es geht um Marketing, das Thema, mit dem wir alle so unsere kleinen Schwierigkeiten haben. Gewinnen wir durch die Veranstaltung neue Erkenntnisse, höre ich euch fragen? Keine Ahnung, ehrlich gesagt – warten wir es ab und lassen uns von Yvonne Holthaus vielleicht überraschen.

Yvonne Holthaus hat ein Buch geschrieben, ihre eigene Biographie, mit nur 38 Jahren. Dass ihr da viel Skepsis entgegenkam, ist verständlich. Also hat sie sich eine Marketing Strategie erarbeiten müssen. Eine, die aufging… auch 2,5 Jahre nach Erscheinen ihres Buches ist sie immer wieder in Radio, TV und Presse vertreten und hat tausende Leser erreicht. In 2016 wird der Bayerische Rundfunk eine 45-minütige Dokumentation über ihr Buch und ihr Leben im Rahmen der Sendereihe „Lebenslinien“ ausstrahlen. Die Dreharbeiten werden im Mai und Juni stattfinden. Ihr bisher größtes Projekt.

Mit ihrem neuen Unternehmen „Dein Buch Erfolg“ bietet sie an, ihr Marketingwissen weiterzugeben, per Online Seminar. Des weiteren sind Live Work – Shops an verschiedenen Orten in Deutschland geplant, eventuell auch in Österreich und der Schweiz.

In der Veranstaltung könnt ihr Yvonne Holthaus frei und ausgiebig befragen, und selbst herausfinden, was dahinter steckt und was ihr für euch selbst vielleicht nutzen könnt und wollt. Natürlich werden auch Kosten dahinter stecken, denn welche Dienstleistung ist heutzutage kostenlos?

Also macht euch selbst ein Bild…

„Dein Buch Erfolg“ bei Facebook

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Yvonne Holthaus und ihr Buch

Hallo Yvonne, danke, dass Du Dich unseren Fragen stellst. Was bedeutet für Dich Marketing?

Marketing bedeutet für mich in erster Linie eine zielgenaue Ausrichtung meiner Tätigkeiten, um mein Produkt zu bewerben, nach vorne zu bringen und aufgrund dessen einen Erfolg verbuchen zu können. Der muss NICHT monetär sein, kann auch idealistisch sein.
Das wäre mal so der spontane Einfall. Wenn mir noch was einfällt, schreibe ich weiter.

Wie bekommst Du Termine für Lesungen, Presse usw.?

Ich finde, es ist ganz wichtig, sich klar zu machen: bin ich ein Autor, der sich selbst auch in der Öffentlichkeit sehen kann, oder eher der, der unsichtbar im stillen Kämmerlein arbeiten möchte.
Beides ist legitim, beides eine Strategie – aber zwei völlig verschiedene Ansatzpunkte.

Ich zähle mich zu den „Wo ist die Bühne?“- Autoren und gehe auch dementsprechend vor.
Bedeutet: ich gehe offensiv in Kontakt zu Buchläden, Kulturvereinen, Pressestellen, Zeitungen, etc.
Allerdings nicht kopflos einmal „mit der Gieskanne drüber“, sondern individuell angepasst.
Kann im Einzelfall konkret bedeuten: ich informiere mich zuerst mal: WER ist der GENAU passende Ansprechpartner für mich? Haben ähnliche Beiträge oder Veranstaltungen schon einmal stattgefunden, auf die ich mich berufen oder an die ich meine Wunschveranstaltung oder meinen Wunschbeitrag anlehnen kann?

Vorarbeit ist bei Presse- sowie Medienkontakten meiner Meinung nach das A und O.

Ist es wichtig, die Menschen persönlich anzusprechen und wenn ja, wie groß soll die Runde sein. Oder doch lieber spezifisch?

Bitte hilf mir, Deine Frage besser zu verstehen.
Wo genau meinst Du ansprechen? Während einer Lesung? Oder draußen? Oder bei der Bewerbung Deines Buches?

Das ist mit der obigen Antwort schon fast erledigt. Ich meinte Ansprechen in Leser-Foren, bei Presse und Kulturseiten usw. Also ist “ Klinken putzen“ Dir nicht unangenehm?

Nun… das ist wirklich unterschiedlich. Beim örtlichen Buchhändler hatte ich tatsächlich keine Probleme damit, persönlich vorzusprechen. Beim Bayerischen Rundfunk wäre ich jedoch nicht einfach ins Funkhaus marschiert. Da habe ich mich dann auf meine „charmant-schriftliche“ Ausdrucksweise verlassen und mal eine ganz freche Mail geschrieben. Betreff: „Ich glaube, ich passe in Ihre Sendung!“
Und eben das Übliche:
anlehnen an bisherige Gäste und Storys, meine dazu verglichen, Pressemitteilung. Dann kam zurück: „Wir denken auch!“

Das ist eine gute Strategie, doch hat Dir beim Bayrischen Rundfunk bestimmt Dein Bestseller Erfolg geholfen. Für einen NoName ist es doch sehr schwierig, oder?

Nun – MICH kannte vorher KEINE Sau!!! Klare Sache, da bin ich uneitel genug.
Und auch jetzt bin ich doch weit entfernt von „bekannt“, oder?
Wichtig sind mir meine Erfolge, die ich mit meinem Buch zu verzeichnen habe. Und ja, auch als unbekannter Autor kannst Du an den entsprechenden Stellen landen.
Ich betone nochmals: die VORGEHENSWEISE und das clevere WIE sind hierfür entscheidend.

Wenn Du meine Videos bzw. meinen Presse-Spiegel des Buches anschaust, wirst Du feststellen, dass der Bayerische Rundfunk eines meiner allerersten Medienpräsenzen überhaupt war.
Da war von Bestseller noch LANGE nicht die Rede.

Ich glaube, ich habe Dich missverstanden.
DU meintest wahrscheinlich meine geplante „Lebenslinien“-Sendung für 2016 im BR, gell?
Ich habe bei BR an den einstündigen Radio-Talk im BR bei „Mensch, Otto!“ gedacht. Sorry für das Missverständnis. Aber die Antwort ist dieselbe: in diese Sendung kommen nicht die Menschen, die einen Bestseller geschrieben haben. Sondern Leute, wie Du und ich.
Man muss es eben nur angehen.

Rufst Du die entsprechenden Redaktionen etc. an oder schreibst Du ihnen?

Klarer Punkt ist zunächst: schickt am besten nicht ungefragt irgendwelche Leseexemplare hin. Gelingt wirklich nur, wenn ihr echt Massel habt. (Kann ja auch mal passieren.) Viel besser auch hier: strategisch und sensibel vorgehen. Herausfinden, wer der Ansprechpartner ist. Ob er selbst Mail oder einen Anruf bevorzugt.
Örtliche und regionale Presse sagt hier übrigens öfter auch mal: „Kommen Sie doch einfach mal am xy vorbei!“
Das ist super – DAS muss man dann auch nutzen. Der Fokus sollte darauf liegen, was DIR liegt. Aber auch ganz klar, ob das Gegenüber mailaffin oder eher der Telefonhengst ist.

Eine vorherige ausführliche Recherche ist also das A und O. Wie beim Schreibprozess.

Wie sieht es bei eher öffentlichkeitsscheuen Autoren aus?

Die erste Frage, die mir dabei direkt in den Kopf schießt ist: WAS magst Du dann überhaupt an Öffentlichkeitsarbeit machen?
Lesungen?
Workshops?
Auftritte in TV und Radio?
Presse auch? Wahrscheinlich eher nicht, oder?

Das heißt, Dein Marketing sollte dann eher in Richtung „Underground“ oder besser Pseudonym angelegt sein. Nur, ganz klar meine Meinung: Du wirst es Dir schwerer machen, wenn Du die Öffentlichkeit nicht mit einbindest. Denn so oder so mögen die Leser auch gerne wissen, wer hinter den Büchern steckt. Auch auf Buchmessen wirst Du bei Kontaktversuchen den direkten Weg wählen MÜSSEN, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Ein Pseudonym gibt Dir die Möglichkeit, DU als Privatperson zu bleiben und diese auch zu wahren, jedoch die Autorin xy greifbar zu machen.

Welche Marketingstrategien hast Du benutzt, die nicht die normalen wie FB oder Autorennetzwerke waren?

Du fragst nach meinen Marketingstrategien außerhalb von FB. Im Endeffekt muss ich gestehen, dass ich FB VIEL zu wenig genutzt habe. Da hätte ich noch viiiiiel mehr machen können. Ich habe bereits 1 1/2 Jahre VOR Abschluss meines Manuskriptes einen für meine Person und mein Buch passenden Marketingplan erstellt. Der beinhaltete zwar AUCH, ab und an mal etwas auf FB zu posten, bzw. eine Fanpage fürs Buch zu erstellen. Aber eben nicht hauptsächlich. Für mich war (und ist nach wie vor) der Hauptzweck meines Buches, Menschen zu erreichen und ihnen Mut zu machen. Dazu dann eben die Preisfrage: WO kann ich das? WEN will ich überhaupt erreichen? Meine Zielgruppe (oder besser mein Ziel-Leser) hat ganz eigene Verhaltensweisen, ganz eigene Charakterzüge und liest z. B. ganz eigene Zeitschriften.
U. a. die einschlägigen Frauenzeitschriften. Blättchen, die man auch beim Arzt mal flugs durchblättert. Diese habe ich angeschrieben, mit einer professionellen Pressemitteilung und direkter Ansprache. Erster Schritt war aber ganz klar, mir eine Pressehierarchie zu erstellen.
Leute – ein Herzenstipp von mir: bitte wünscht euch nicht gleich einen Beitrag in Stern, Spiegel oder sonst was!!!!
Beginnt bei den regionalen, damit ihr was vorzuweisen habt.
Und dann arbeitet euch mit den bestehenden redaktionellen Beiträgen Schritt für Schritt nach oben. Ich hoffe, die Antwort war ausreichend. Wenn nicht, bitte nachhaken.

Sind die Zeitschriften denn interessiert, wenn das Buch noch nicht fertig ist?

Dazu eine klipp und klare Antwort:
LEUTE, verschenkt doch nicht die tollen Gelegenheiten, die es NUR in der Zeit der Entstehung des Manuskriptes gibt!!!
JA – sie sind interessiert. (Wenn auch nicht immer alle gleichermaßen.) Regionale Zeitungen: „Regionaler Autor kurz vor Fertigstellung eines spannenden Krimis!“
Bei mir damals: „Autorin versucht, durch Crowdfunding ihr Herzensprojekt zu realisieren!“
Etc. etc. etc. Gerade die kleineren Zeitungen sind dankbar für tolle neue Stories, die es eben nicht jeden Tag gibt.
Und DAS sind dann die, die eure Basis für die größeren Zeitungen bilden können. Auch bei mir war es so, dass die größte Zeitung hier im Bereich mir 2 x ein Nichtinteresse bescheinigt hat.
Beim 3. Mal nachfragen und aufzeigen der bisherigen Erfolge, habe ich eine fette Viertelseite bekommen.
*schulterzuck*
Dafür frage ich doch gerne 3 x nach.

Läuft man bei zu zeitiger Werbung nicht Gefahr, potentielle Leser zu übersättigen mit Werbung? Bei vielen Publikationen (TV, Radio, Zeitungen) läuft man Gefahr, dass die Leute schon so viel lesen bzw. sehen, dass dem Endverbraucher die Information reicht und kein Anreiz mehr da ist, dass Buch zu kaufen. Hast Du die Erfahrung auch gemacht? Wie gehst Du damit um? Oder was wären Deine Tipps?

Klares Nein.
Marketingtechnisch muss ein Konsument etwas ca. 7 – 10 sehen, um überhaupt sein Interesse zu erwecken. Insofern: wenn Du da am Ball bleibst und immer den Funken neugierig-machen beibehältst, werden die Leute eher schon darauf warten, wann es wieder etwas zu lesen gibt.

Ist Dein Konzept von ‚Dein Bucherfolg‘ auf jedes Buch anwendbar?

Nun – mal ganz unter uns: Wäre doch ganz schöner Beschiss, wenn er nur auf mein Buch anwendbar wäre, oder?
Oder nur auf Biographien oder so? Antwort diesmal kurz: Ja, die Strategien sind derart umfangreich, dass sich jeder die für sich und sein Buch passenden Parts rausnehmen kann. Und glaub mir: wenn Du DIE dann alle durcharbeitest, wirst Du mehr als genug zu tun haben.

Wann war Dir klar, dass Du die Zügel selber in die Hand nehmen musst?

Klare Antwort: ganz von Beginn an, weil ich ein verdammt stures Weibsstück bin und mich mit den Vertragsbedingungen eines Verlages im Rahmen meiner Biographie nicht würde anfreunden können.
MEIN LEBEN wollte ich mit keiner Silbe aus der Hand geben.
Daher: alleine, aber hochprofessionell war meine Devise.

Was bietest Du für eine neue Marketing Strategie im Vergleich zu den vielen Marketing Ratgebern, die auf dem Markt sind an? Warum sollte ich genau Deinen Ratgeber kaufen?

Nun, es wäre vermessen zu behaupten, ich hätte alle verfügbaren Ratgeber gelesen und zudem die Weisheit mit Löffeln gefressen. Was ich jedoch bisher für Feedback meiner kostenlos verteilten Infos bekommen habe war, dass es echt ganz oft schon an den Basics fehlt.
Da fragt man mal, wie denn überhaupt die Zielgruppe ist und es kommen so tolle Antworten wie: „Frauen zwischen 30 und 50, die gerne Krimis lesen.“
Leute – DAS ist keine Zielgruppe! DAS ist schwammiges Wischiwaschi.
Da fängts schon an. Ich weiß selbstredend nicht, was jeder von euch schon durch hat. Woher auch.
Aber sagen wir mal so: Wenn Du einen Workshop besuchst, weißt Du dann vorher auch immer, ob Du etwas neues lernst, oder der Kurs rein aus Altbekanntem besteht?  Mein Tipp: auf meiner Website www.dein-bucherfolg.de findest Du im Bereich Online-Kurs zumindest mal eine detaillierte Auflistung der 18 Lektionen. Wenn Du durchgehst und sagst: „Kenn ich, kenn ich, kenn ich…“, tja… dann werde ich Dich nicht von mir überzeugen können.

Ich habe mir Dein Video auf Youtube angesehen. Dort verweist Du vorwiegend auf Deine Webinare. Nochmals meine Frage, hast Du eine neue Marketingstrategie, die nicht allgemein bekannt ist?

Ich WEISS nicht, welche Strategien allgemein bekannt sind.
Ich SEHE nur, dass das Anwenden dieser scheinbar allseits bekannten Strategien wohl in der Masse nicht zu den erwünschten Erfolgen führen.
So jedenfalls der Tenor. Irgendwas muss ich dann ja wohl anders machen oder wissen.
Ich würde wirklich gerne konkreter antworten. Aber wie soll ich wissen, was Du schon weißt?!

Zeigst Du denn in den Modulen, wie man Presse, Rundfunk usw. anschreibt und wie man die richtigen Medien für das eigene Buch findet?

Klares Ja, das ist Teil des Kurses.

Was sollte man auf gar keinen Fall machen?

Ich habe da eine klare Antwort, die sich aus vielen, vielen Antworten verschiedener Autoren bestätigt:
Schaltet keine Anzeigen in irgendwelchen Blättchen oder Zeitungen! Es gibt bestimmt noch einige andere Sachen. Aber die fällt mir als erstes ein.

Gehst Du einfach in die Buchläden und sprichst die Verkäufer an oder recherchierst Du online und schreibst dann die Konzerne (z.B. Mayersche) an? Was sollte ein absoluter Newbie unbedingt wissen?

Ich kann nur ganz klar sagen: positiv.
Aber eben auch hier, nicht reinspazieren und sagen: „Öhm… also…. ich hätte da mal eine Frage… ähm… bin Autor und …. ähm… wollen Sie mein Buch verkaufen?!“ Danny Wood hat es zwar ähnlich gemacht, aber dennoch pfiffiger. Ein sowieso toller Typ, googled ihn mal.
Mit ihm gibt es übrigens auch im Dein-Bucherfolg-Blog demnächst ein Interview über SEINE Marketingstrategien. Was er WIE und WANN getan hat. Was war erfolgreich, was ein Griff ins Klo? Bei den Buchläden habe ich mich vorher nach den entsprechenden Einkäufern erkundigt. Habe gefragt, wann sie wie zu erreichen sind, etc.
Und bei den persönlichen Kontakten mit meinem Buch in der Hand war eines immer GANZ schnell klar: Buchhändler schauen sich Dein Impressum an, NICHT den Buchinhalt!
Heißt: Steht da überhaupt ein Impressum?
Wo wurde es veröffentlicht und gedruckt?
Gibt es ein Lektorat? Wenn ja, von wem? Evtl. von jemandem anhand dessen dort lesbarer Website schon zu schließen ist, dass es ein professioneller Lektor ist. Und noch was: Ist euer Buch nicht im Barsortiment verfügbar, werden es sich über 90 % der Buchhändler NICHT in den Laden stellen.
Der Händler möchte im Barsortiments-Programm euer Buch finden, die Anzahl eingeben und mit einem Klick bestellen. Fertig. Für das Blog am besten auf der Website in den Newsletter eintragen, so bleibt ihr am Ball.
Keine Angst – ich spamme niemanden zu!

Hast Du das „Gesicht zur Sonne“ so vermarktet wie im „Bucherfolg“ empfohlen?

Ja, absolut.

Ich habe bei meinem Buch mehrere Einladungen zu Signierstunden und Lesungen abgelehnt weil mir alles über den Kopf wuchs. Außerdem habe ich ein paar Verlagsangebote abgelehnt. Hast Du das auch machen müssen und hast Du dadurch eventuelle Partner oder Käufer verprellt?

Lesungsangebote habe ich nicht abgelehnt, wohl aber ein TV-Angebot (im speziellen RTL II ), weil es sich nicht mit meiner Philosophie deckt. Der Punkt ist bei einer Ablehnung Deinerseits, denke ich, dass Du das wirklich, wirklich gut begründest. Denn wenn Du ein zweites Mal den Anlauf nimmst, werden DIE es sich dann überlegen.

Hat es Dir geholfen zuzugeben, dass die Geschichte Dein wirkliches Leben betrifft? Ich meine, lesen so etwas die Leute wirklich lieber?

Der Punkt ist: für MEINEN Ideal-Leser war das absolut von Vorteil. Aber: mein nächsten Bücher werden in Richtung Ratgeber gehen. DA habe ich komplett andere Ideal-Leser, als bei der Biographie.
Dementsprechend wird das Marketing VÖLLIGST anders angegangen. Da werde ich definitiv NICHT den „Wahres-Leben“-Bonus haben.
Und dennoch bin ich überzeugt, dass auch diese Bücher erfolgreich werden.

Hat Dir das Schreiben als Prozess Spaß gemacht oder siehst Du das Schreiben eher als eine geschäftliche Angelegenheit?

Ich bin ein extremst strategischer Mensch.
Das heißt, auch mein Schreiben war nicht einfach nur schreiben. Es war ein Planen eines Buches.
Ich habe mir zuerst ein „Skelett“ von 14 DinA4 Seiten erschaffen und diese dann mit „Fleisch“ gefüllt. Von daher: ja, es hat mir Spaß gemacht und was eine tolle Arbeit.

Wie ordnest Du für Dich diese Autorenvorstellung ein? Hauptsächlich als Werbung für Dein Buch? Wenn nicht, dann … wie siehst Du das hier sonst?

Ich habe gelernt, dass es gut ist, viel zu geben.
Das mache ich hier, das mache ich in meiner Praxis, das mache ich im Kindergarten meines Sohnes, etc. Dennoch steht es für mich nicht im Geringsten in einer Kontroverse zum Geldverdienen.
Mein Auto fährt nun mal nicht mit Luft, mein Kühlschrank fühlt sich nicht mit Liebe und die Klamotten meines Kindes kann ich nicht mit guter Energie bezahlen. Daher: ja, ich sehe mich hier gerade als kostenfreier Tippgeber, der Menschen genau DADURCH von meiner Kompetenz in dem Bereich überzeugen kann und sie mir dadurch ihr Vertrauen schenken. Ihr Vertrauen, dass ich ihnen im Kurs wirklich helfen kann.

Ich bedanke mich recht herzlich bei Dir für Deine Bereitschaft, hier zu antworten. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit Deinen Dienstleistungen und Deinem Buch.

 

 

 

 

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