Richard Fraysier – Mischlingskind

Mischlingskind_Cover16.02.2016

Die Geschichte von Richard, der als Sohn eines afrikanischen Arztes und einer deutschen Krankenschwester im Bonn der 60er und 70er Jahre aufwächst, führt den Leser durch die emotionalen Untiefen einer zerstörten Kindheit und ihrer Folgen.
Eine mit ihrem Schicksal als Alleinerziehende eines farbigen Kindes überforderte Mutter; die gestörte Beziehung des Sohnes zu einem zunächst verachteten, dann abgöttisch geliebten und früh verstorbenen Vater; eine Gesellschaft, die den Jungen wie einen Fremdkörper immer wieder von sich wegstößt – das ist die Mitgift, die Richard auf seiner lebenslangen, ruhelosen Suche nach seinen Wurzeln, nach Heimat und innerer Sicherheit begleitet.
Dem Elend der Kindheit entronnen, führt die Flucht aus Deutschland den erwachsenen IT-Experten um die halbe Welt – dabei auch ins Land seiner afrikanischen Familie und in ein Amerika der großen Freiheit, das sich jedoch nach dem 11. September 2001 in einen Überwachungsstaat verwandelt, der in jedem zugereisten Fremden die Bedrohung schlechthin sieht.
Eine Suche, begleitet von Hass und Gewalt, Liebe und Hoffnung, Sehnsucht und Verzweiflung, die immer wieder in der bitteren Erkenntnis mündet:
Wer fremd ist oder auch nur so aussieht, ist nicht willkommen. Denn wer anders ist, der ist ein Feind.

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