Rainer Buck

Rainer Buck

Autorenvorstellung Rainer Buck

17.2.2016

Hallo, liebe Mitglieder des Autoren-Netzwerks.

Unter meinem Namen Rainer Buck sind seit 2010 insgesamt vier Romane (Gegenwartsliteratur), zwei literarische Biografien (Karl May, Fjodor M. Dostojewski), ein Hörspiel und einige Anthologien-Beiträge erschienen.

Ich bin Jahrgang 1965, verheiratet, und habe zwei erwachsene Töchter. Meine Heimatstadt ist ein von der Literatur geprägter Ort: die Schillerstadt Marbach am Neckar.

Meine Lieblingsbücher waren für mich immer mehr als „nur“ Unterhaltung; daher war wohl vorgezeichnet, dass meine Bücher immer auch eine Ebene haben, die sich mit Lebens- und mit Sinnfragen beschäftigen, ohne die Leser zu gängeln. Karl May und später Dostojewski waren und sind mir liebe Begleiter und Vorbilder, daneben lese ich gerne Nick Hornby, Sven Regener, J.K. Rowling – und immer wieder gerne Krimis.

Mein Debütroman „Aljoscha“ war mein ambitioniertestes Buch. Da geht es um einen Bücherwurm, der sich, während er selbst an einem Roman schreibt, im echten Leben bewähren muss, weil sein beschauliches Leben plötzlich in Turbulenzen gerät.

Ich habe schnell Bekanntschaft mit den „unbarmherzigen Gesetzen“ des Literaturmarkts gemacht, aber erfreulicherweise doch immer Nischen gefunden, die mir erlaubt haben, meine individuellen Ideen umzusetzen. Der Brendow-Verlag (bekannt vielleicht durch die „Narnia“-Bücher von C.S. Lewis) ist so etwas wie mein Stamm-Verlag geworden. Er gab mir die Gelegenheit, meinen „Lieblingsschriftstellern“ May und Dostojewski Erzählbiografien zu widmen, und hat diese gut editiert.

Gerne gehe ich Wagnisse ein und habe zwei meiner Romane mit einer weiblichen Ich-Erzählerin versehen. Im Zentrum von „Tims Arche“ (Turmhut-Verlag) steht sogar eine lesbische Liebesgeschichte. Durch die Arbeit entstanden Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aus der schwul-lesbischen Literaturszene.

Mit meinem diese Tage erscheinenden Roman „Indianertod“ habe ich mich nun aufs Feld der Kriminalliteratur gewagt, was ich wegen der (auch qualitativ) sehr starken Konkurrenz eigentlich nicht unbedingt wollte: doch ich hatte jahrelang einige filmreife Sequenzen im Hinterkopf, da musste ich irgendwann tätig werden. Und der Verlag sah es zum Glück auch so.

Wichtig in der Zeit meines Schreibens wurde mir der Kontakt zu anderen Schreibern über Netzwerke und im realen Leben. Als ganz besonders schön empfinde ich, wenn andere Leute sich mit dem was ich schreibe identifizieren können. Ein echtes Geschenk sind Hörbuchproduktionen zu meinen Büchern „Aljoscha“ und „Tims Arche“. Es entsteht ein angenehmes Kribbeln, wenn ausgebildete Schauspieler/Sprecher dem, was man geschrieben hat, mit ihrem Einfühlungsvermögen auf ihre jeweils persönliche Art Leben einhauchen.

Auszeichnungen sind für mich einige Lesungen in anderen Bundesländern, Einladungen in Rundfunkstudios und ein Besuch vom Bayrischen Fernsehen … ach ja, und dass auf der Hörspielproduktion „Old Cursing Dry“ neben einigen bekannten Synchronstimmen noch mit Konrad Halver ein absoluter Held meiner Kindertage (EUROPA-Schallplatten!!) eine Hauptrolle übernahm.

Beim „Live-Interview“ für Autoren-Netz habe ich bislang gekniffen, doch wer mir noch Fragen stellen möchte, kann mir gerne eine PN schicken und sich auch gerne über FB mit mir verknüpfen.

Marbacher Literatut-Manufaktur

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