Robin Li

robin li

Autorenvorstellung Robin Li

16.3.2016

 

Ich grüße euch!

Nach einigen Monaten in dieser Gruppe freue ich mich ganz besonders darüber, mich heute vorstellen zu dürfen.

Mein Name ist Robin. Robin Li.
Und das stimmt gar nicht. Robin Li ist ein Künstlername.

Vor 2 Jahren, als mein erster SF-Roman ‚Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit‘ erscheinen sollte, da war ich ein wenig bockig. Ich dachte, wenn ich schon im wirklichen Leben mit so einem unfassbar langweiligen Namen gestraft sein soll, dann kann ich mir doch wenigstens als Autorin einen hübscheren zulegen.
Ich diskutierte das Vorhaben eifrigst mit meinem Verleger, der die Freundlichkeit besaß, mir alle spontanen Flausen aus dem Kopf zu schlagen.
Zufrieden akzeptierte er schließlich den Namen meines Sohnes, den ich ihm eher aus Verzweiflung denn aus Überzeugung vorgelegt hatte.
Ich bin sicher, irgendwann in der Zukunft wird mein Sohn mich dafür hassen. Aber damit ist ohnehin zu rechnen. So hat die Sache doch wenigstens etwas Gutes.

Bis dahin verbringe ich meine Zeit damit, abwechselnd beide Kinder, meinen Mann und meinen Graphiker zu terrorisieren. In dieser Hinsicht darf ich mich als außerordentlich erfolgreich bezeichnen. Nur meine derzeitige Chefin hat sich bisher als resistent erwiesen. Sie sieht mich zwar gelegentlich sehr nachdenklich an, lässt mich dann aber wieder auf unseren armen Praktikanten los. Von Meiner Chefin darf ich aber auch ein dickes Fell erwarten. Sie hat sich ihre Suppe selbst eingebrockt, als sie sich dafür entschied, die Stelle der Büroleitung mit einer Frau zu besetzen, die kurz zuvor der Welt der Wissenschaft mit den Worten ‚Nö, kein‘ Bock mehr!‘ den Rücken gekehrt hatte. Nun sitze ich also nicht mehr in einem Labor und fluche, sondern in einem Büro und lächle.
Denn seither verläuft mein Leben deutlich entspannter. An besonders guten Tagen schaffe ich es sogar, mein Kellerbüro aufzusuchen und dort für volle 5 Minuten ungestört zu arbeiten. An besonders schlechten Tagen ereilt mich der Ruf ‚Mama!‘ oder ‚Frau!‘ bereits auf der Treppe.
Trotzdem ist es mir irgendwie gelungen, an der Fortsetzung zum Grendel-Roman zu arbeiten. Aus Gründen, die mir selbst ein bisschen rätselhaft erscheinen, existieren inzwischen sogar 2 davon. Die Sammlung ‚Robins Kurzweilgeschichten – Von Apfel bis Zombie‘ (Geschichten aus dem Leben und allem anderen von A bis Z) wartet ungeduldig auf ihre Illustrationen von Co-Autor und Graphiker Martin Oder, woran ich ihn oft und laut und gerne erinnere. (Ja, derselbe von oben. Steht grundsätzlich kurz vor einem Nervenzusammenbruch, der Arme. Kann mir gar nicht erklären, wieso.)

Die wenigen Tage, an denen mir die Nestflucht gelingt, verbringe ich gerne damit, mein pittoreskes Heimatstädtchen Berlin unsicher zu machen. Ich genieße es, mit alten und neuen Freunden Streifzüge durch die Café-Welten von Pankow zu unternehmen, wunderschöne Parks und ungewöhnliche Geschäfte zu entdecken und die Sonne zu genießen.

In diesem Sinne, sehr liebe Grüße von
eurer Robin

P.S.: Hier noch die Links zu meinen beiden websites:

Blog (so Zeugs eben, u.a. der ‚wöchentliche Tagesblog des Monats‘)

Homepage (offizielle Website von Robin Li)

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Ein Kommentar zu Robin Li

  1. W. Worm sagt:

    Köstlich geschrieben, vielen Dank 🙂 und viel Erfolg.

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