Gedichtewettbewerb: Erik Huyoff – Das große Glück

Gedichtewettbewerb

Das große Glück

Ein flüchtiger Blick, ein Lächeln, nur Schweigen,
Die Knie erzittern. Die Hände auch.
Es klingen im Geiste tausende Geigen
Und Schmetterlingsflügel flattern im Bauch.

Verwandelst mein bisher eintön’ges Leben,
Gibst ihm einen Sinn, erfüllst es mit Licht.
Bist Sonne und Mond, hast so viel zu geben,
Weckst Hoffnung in mir, erschaffst Zuversicht.

Die Blumen erblühen, wenn sie dich sehen:
Die Rosen in Rot, die Lilien in Weiß.
Momente des Glücks, die zu schnell vergehen,
Das Blut in den Adern: rauschend und heiß.

Die Seele verwundet, das Herz zerrissen,
Und ich bleibe zitternd, allein, zurück.
Dass du mich nicht liebst – wie sollt‘ ich das wissen?
Und doch, dich zu lieben, welch großes Glück.

Erik Huyoff
(aus: „worte im mond. Liebeslyrik“ – Sperling Verlag)

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