Gedichtewettbewerb: Eusebius van den Boom – Das Phantom der Oper – Ein Sonett

Gedichtewettbewerb

Das Phantom der Oper – Ein Sonett

Im Opernkeller in der Finsternis,
da haust ein Typ mit Maske, ziemlich bleich,
den Sängern spielt er manchen bösen Streich.
Er stellt die Forderung – kein Kompromiss:

„Christin nur singt, das ist gewiss,
denn sie allein singt engelsgleich!“
Die Forderung ist folgenreich:
Auch Mord ist ihm kein Hindernis.

Sie hält ihn für den Engel der Musik,
doch seine Hässlichkeit wird bald publik.
„Christin, nun sei nicht so sensibel!“

Er kann sie nicht für sich gewinnen,
denn beide sind nicht kompatibel.
Schlussendlich lässt er sie entrinnen.

©Eusebius van den Boom (Uwe Kurz)

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