Gedichtewettbewerb: Wolfgang W. Ladewig – Die vier Jahreszeiten der Liebe

Gedichtewettbewerb

Die vier Jahreszeiten der Liebe

Der Frühling, lang ersehnt
die Seele und das Herz sich öffnen,
die Liebe jung und frisch wie der Spross einer Pflanze.
In meinem Innern da kribbelt es,
was für ein schönes Gefühl,
die Liebe scheint einzukehren
und nimmt mich in ihren Bann.
Zärtlichkeiten, mit Feuer geben, empfangen,
egal wo und wann,
es ist die Liebe im Frühling,
sie zieht jeden in seinen Bann.

Der Sommer mit seinem Sonnenschein,
erwärmt das Herz und lässt die Liebe erstrahlen,
in Geborgenheit und Sicherheit
lebt die Liebe mit Bestand.
Jeder gibt das Seine für die Liebe im Sommer,
legt sein Herz
für den Sonnenschein im Alltag,
für die Liebe bis ins hohe Alter
in des anderen Hand.

Der Herbst mit seinen Stürmen,
hat auch manchmal einem schönen Sonnenstrahl,
dessen Kraft ist zwar ein wenig verloren,
man fühlt sich in der Liebe oftmals betrogen
von der erhofften Liebe häufig allein gelassen.
Die Liebe des Herbstes ist grad noch zu ertragen,
doch sollte man, wenn die Herzen noch füreinander schlagen,
einen Neuanfang für einen Spätsommer wagen.

Es ist ein Leben zu zweit nebeneinander,
keineswegs für die schöne Zweisamkeit
in einer stillen Einsamkeit.
Die Liebe hat jede Spur vom Frühling verloren,
ein Sommer der Liebe ist es nie geworden,
der Herbst schon lange vorbei.

Der Winter, eisig und frostig,
hat die einstige Zweisamkeit ergriffen,
hat jedes Gefühl für den Partner zu Eis erstarrt,
ein Ausweg ist nicht zu erhoffen.
Die Seele braucht Sonne,
braucht die Sonnenstrahlen der Liebe,
drum trenne dich vom Winter
und gibt deiner Seele den erhofften Frieden.

Wolfgang W. Ladewig

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