Gedichtewettbewerb: Maria Anarquista Hoffmann – Nur und doch

Gedichtewettbewerb

Nur und doch

Es rollt an
hör die Stimmen
Sie ziehen dich in ihren Bann
Doch Winde knattern alte Phrasen
Und Tau liegt noch auf jungem Rasen

Geduckt die zarten Blümlein scheu
Tanzend, alles wieder neu
zu gestalten was da war
ein Gedanke erst dann Taten

wir als seis gewesen
Unbedacht in seinem Wesen
zerklüfet unser Angesicht
Scheu blicken wir ins Morgenlicht

Stimmt an ihr Wolkemeere
Tragt Tränen und dann kläret
die Tragik dieser Zeit

Im Grunde halten alle
die Ketten ihrer Falle
in ihrer eigenen Hand
Verschlossen im Verstand

Als ob Äonen in Sekunden
Erst sind und dann verschwunden
In jedem kleinen Bläschen
Vom Universum hin zum Nächsten

Kometen voll Gedanken
schlagen in die Schranken
des Geistes eurer Wonne
und scheinen hell
so gleich der Sonne

pen-1035081_1920

Dieser Beitrag wurde unter Gedichtewettbewerb abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.