Gedichtewettbewerb: Sabrina Juschka Cotza – Erbarmungslos

Gedichtewettbewerb

Erbarmungslos

Tagein Tagaus, vor und wieder zurück
auf der Suche nach dem verpassten Glück.
Erbarmungslos – tick, tack, tick, tack
schlägt der Rhythmus der Zeit im Takt.
Lässt nichts aus, sondern fängt ein
raubt den Wunsch, um sein Sklave zu sein.
Vertane Chancen rücken eng zusammen,
wissen es ist für immer, auf ewig gefangen.
Nichts bleibt, alles geht
verloren der, der es nicht versteht.
Jeder verliert den Kampf gegen die Zeit,
denn keiner weiß wie viel ihm noch bleibt.
Die Falten bezeugen es den Alten,
wir können es nicht stoppen, nicht mal verwalten.
Unaufhörlich ist der Wandel im Gange,
das Leben nur ein Hauch, kaum ein Herzschlag lange.
Menschen die trauern, nach dem was einst war.
Viel zu spät dann sehen sie klar.
Die Gegenwart haben sie verschmäht,
die Erkenntnis dafür kommt viel zu spät.
So drehen sie sich im Kreis, raffen die Menschen dahin,
das Ziel aus den Augen und verloren der Sinn.
Es bleibt ihnen nur die Trauer, um ihr verpatztes Glück
denn was einst war, kehrt nie mehr zurück

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