Gedichtewettbewerb: Mimi Villon – Gedicht der Hoffnung

Gedichtewettbewerb

Mein Gedicht der Hoffnung das es irgendwann mal der Vergangenheit angehört

Ich kann es nicht verstehen,
warum muss es immer wieder geschehen,
das Du ihn einfach nieder schlägst,
nur weil er hier in Deutschland lebt?

Auch wenn die Eltern nicht deutsche sind,
so bleibt er doch ein Menschenkind,
ob Rot, Schwarz, Weiß oder Gelb,
wir leben alle auf einer Welt.

Wenn er aus Todesangst fliehen muss,
ist das schon genügend Frust,
warum machst du es ihm so schwer,
er kann doch wirklich nichts dafür,
das in seiner Heimat die große Macht,
einen grausamen, unfairen Krieg entfacht.

Wie kann denn bloß so ein Hass entstehen,
ich kann den Grund einfach nicht sehen,
Du bist so klein und so naiv,
bist so dumm und schon so tief,
mittendrin in diesem Wahn,
erkennst Nichtmal:
ER hat DIR nichts getan!
© Mimi Villon aus dem Jahr 2003

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