Gedichtewettbewerb: Xenia Cosmann – Immer noch Taugenichts

Gedichtewettbewerb

Immer noch Taugenichts

Du liegst im Schlaf und weißt es nicht.
Ich gehe fort, ich gehe.
Am Himmel fahl, das erste Licht,
Glutrot in halber Höhe,
Geleitet leicht zur Schwelle mich,
Hinaus aus deinem Traum,
Scheucht auch des Schrittes Schallen dich
An seine Grenze kaum.
Die Tür fällt lautlos fast ins Schloß:
Ich gehe fort, ich geh‘,
Kein Laut, kein Blick, dein Blinzeln bloß
Ins Morgenrot.
Adieu!

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