Gedichtewettbewerb: Katharine Loster – Zwischen hoffen und bangen …

Gedichtewettbewerb

Zwischen hoffen und bangen …

Ich bin gefangen in der Angst,
alleine gelassen.
Mein Schatz, der kaum noch atmet,
über dessen Lippen kein Flüstern mehr kommt,
ward ein Geschenk von Gott.
Nimmt ihn jetzt wirklich das Fieber fort?
Tiefer Schmerz zerreisst mein Herz,
Panik bricht in mir aus, wie ein Vulkan,
überschwemmt meine Sinne.
Mein Schatz, ich halte dich fest,
doch was bleibt zwischen hoffen und bangen?
Nur einer, der Gott, der dich mir schenkte,
ich flehe ihn an,
gib mir Mut, gib mir Kraft,
mach, dass mein Schatz es schafft.
Lieber Gott,
schick mir des Universums heilendes Licht,
nimm mir meinen kleinen Engel nicht.
In der Angst gefangen,
zwischen hoffen und bangen,
geschieht nach Stunden,
ein kleines Wunder.
Er öffnet die Augen, er atmet tief ein
und sein schwaches Lächeln,
lässt meine Welt neu auferstehn.

pen-1035081_1920

Dieser Beitrag wurde unter Gedichtewettbewerb abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.