Gedichtewettbewerb: Sabrina Uhlirsch – Der Mond

Gedichtewettbewerb

Der Mond

Wenn die Schatten länger werden
Und die Dämm’rung wird zur Nacht,
wenn die Ruh senkt sich auf Erden,
hält er einsam seine Wacht.

Schweigend taucht in fahles Licht,
seine Aura Wiesen, Wälder,
erhellt so manch,
was lang vermisst.

Seine silb’nen Streifen weben,
sanfte Muster in die Nacht,
Geschichten von Millionen Leben,
die Ewigkeit ans Licht gebracht.

Wenn der Nebel beginnt zu wabern
Und der Morgen langsam graut,
verblasst der Glanz des Weltenmalers,
weicht Geschichte nur aus Sand gebaut.

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