Gedichtewettbewerb: Rosi Kön – Stau in Berlin

Gedichtewettbewerb

Stau in Berlin

Berliner Autobahn, Berufsverkehr,
wo kommen die Autos alle her?
Stau, Stau, noch mehr Stau,
soweit ich mit meinen Augen schau.

Autos in drei Reihen,
keine Lücke in Sicht,
man möchte sich befreien,
aber alles ist dicht.

Kuppeln, bremsen und schalten,
Menschen von der Reise zurück,
anstrengend ist, so oft anzuhalten,
endlich weiter, aber nur ein Stück.

Was ist wohl los da vorn?
Ein Unfall, Polizei, Feuerwehr,
das ist nicht in der Norm,
hoffentlich ist keiner verletzt so schwer.

Verbissen schaut der Mann neben mir,
erste Spur, Busse, Fernverkehr,
ich glaub, gerne steht keiner hier.
Geduld hat man auch nicht mehr.

Plötzlich, es geht etwas voran,
verlorene Zeit, verbrauchtes Benzin.
Einer kommt von hinten sehr schnell heran,
hoffentlich kann er das Auto verziehen.

Ist alles gut gegangen,
endlich, endlich freie Fahrt.
Bitte nicht von vorne anfangen,
dieser Stau war wirklich sehr hart.

Rosi Kön im August 2015

pen-1035081_1920

Dieser Beitrag wurde unter Gedichtewettbewerb abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.