Gedichtewettbewerb: Volker Hirte – Fenris

Gedichtewettbewerb

Fenris

Gleich einem Spiegel still
lag ein See in tiefer Nacht
des Frostes unbill
in eherner Wacht.

Hoch im Norden
der Tannen und des Lebens Tod
ist leis geworden
der Ruf von Hell und Licht
stieben in des Dunkles Gischt

Der Fall von Himmel und vom Stern
in Land und Meer
der Glanz ihm Fern.

Finster, Finster wars und auch so kalt.
des Todes Brot; kein Lebenshalt.

Nur einsam Stand
des Mondes Licht
in kalter Hand.

Auch der Tag
an dem es bricht.
Wird ER kommen,
bis es darniederlag.

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