Sebastian Domke

sebastian domke

Autorenvorstellung Sebastian Domke

1.6.2016

Liebe Autoren,

meinen Namen möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Mein Chef sagte mir, dass ich diesen Beitrag schließlich nicht schreiben soll, um für mich Werbung zu schalten. Nein, heute habe ich den Auftrag, Werbung für den Menschen zu posten, dem ich unterstehe.
Jedoch bat mein Vorgesetzter mich um Authentizität. Was gar nicht so einfach ist, weil ich ja nur ein Angestellter bin – und mir etwas an meinem Job liegt.
Mein Chef ist Sebastian Domke. Ich kenne ihn seit Dezember 2015. Mit dem Schreiben hatte er 2014 begonnen, diese Information erfuhr ich nicht von ihm persönlich, nein, ich entnahm sie der Biografie seiner Webseite

Sebastian (letzten Monat hat er mir das Du angeboten) ist ein Mensch, der zwar auf seine ersten Kurzgeschichten stolz sei, wie er mir vor zwei Wochen erzählt hatte, jedoch betrachte er sein Schaffen als einen langen Weg, der von wundervollen Obst- und Laubbäumen gesäumt sei, die mal kahl und trostlos, aber ebenso grün und kraftvoll erscheinen können. Er freue sich über das, was er geschafft habe, konzentriere sich aber auf den Teil des Weges, der, so weit er ihn sehen könne, vor ihm lege.
Als er mir dieses Bild zu Beginn unserer Zusammenarbeit anvertraute, fragte ich ihn, wie er darauf gekommen sei. Als ich ihn kennengelernt hatte, wirkte er ziel-, selbstbewusst und stark auf mich. Umso mehr überraschte mich seine offene Antwort:
»So wie Bäume ihre Blätter verlieren und gewinnen, so kann ich in einigen Phasen voll unbändiger Kraft, in anderen Zeitabschnitten hingegen ausgezehrt und schwach sein. Dauerhaften Stress vertrage ich nicht, aber ich weiß, dass meine Bäume immer wieder Blätter bekommen, so lange ich lebe. Ebenso weiß ich, dass mein Weg noch sehr lang ist und ich mich über jeden Schritt freue, bei Gefälle und bei Steigungen. Und wenn ich mal entkräftet bin, gebe ich mir die Ruhe, die ich benötige. Diese Freiheit, meine Arbeit jederzeit meiner aktuellen Belastbarkeit anpassen zu können, ist ein Grund dafür, dass ich Autor geworden bin und mich bei meiner Tätigkeit so wohl fühle.«
Vor einigen Monaten musste ich Ideen und Charakterskizzen zu einem Roman, einem Psychothriller notieren, dann eine Kurzgeschichte zur Flüchtlingsproblematik verfassen und damit beginnen, eine Thriller-Novelle zu überarbeiten.
Zum anderen hatte Sebastian eine Blogserie zum Thema Selbsthilfe ins Leben gerufen, und ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, wo mir der Monitor steht. Aber das war mir lieber als die letzten drei Wochen, in denen ich mich danach sehnte, dass er im gewohnt sanften Rhythmus auf mir tippte. Das stimmte mich dann schon ein wenig traurig, nur noch zum Musikhören benutzt zu werden. Besonders schlimm war es, wenn er mir mit einem Staubtuch über die Tasten wischte. Ich dachte: Jetzt schreibt er wieder auf mir, meistens folgte jedoch Enttäuschung. Er begann sogar, eine Art Training mit Eigengewicht (davon hat er ja genug) zu betreiben. Er wolle sich damit seine Energie zurückholen. Ihm sei es wichtig, mit 80 noch körperlich fit zu sein, um immer noch mit Freude schreiben zu können.
Ich bin Sebastian dankbar, dass ich heute mal einen Text in Worte kleiden darf.
Oh, er sagte auch, ich solle mich kurzfassen. Jetzt habe ich fast die Werbung für seine Bücher vergessen.
Einen Überblick über seine bisherigen E-Books und Kurzgeschichten findet ihr auf Sebastians Amazon-Autorenseite. Wer Interesse hat, darf sein Printbuch mit fünf Kurzgeschichten für 4,90 EUR + Versand bei ihm bestellen.
Sebastian würde sich auch über neue Abonnenten seiner Facebookseite  und neue Follower auf twitter freuen.
Er kommt gerade die Tür rein. Ich bespreche noch mit ihm, was von diesem Text zensiert werden soll, dann kommt er heute Abend um 00:00 Uhr ins Netz.
Ich wünsche euch viel Freude bei euren Schreibprojekten!

Liebe Grüße

Brad (Sebastian nennt mich oft so, weil ich ihn an ein Brett erinnere, auf dem man gut hacken und Kreatives vorbereiten kann).

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