Nicole Wefer

nicole wefer

Autorenvorstellung Nicole Wefer

18.6.2016

Ich gebe zu, ich hatte Panik.
So viele tolle Vorstellungen, von so vielen tollen unterschiedlichen Autoren/innen, wurden hier schon gepostet, geliked und in den sozialen Netzwerken geteilt.
Ich fing mit meiner Autorenvorstellung an, so wie ich es immer mache – einfach drauflos schreiben.
Die Vorstellung sollte witzig, charmant und informativ werden.
Wie manchmal oder öfters, klappte das so gar nicht, dies hier ist der geschätzte zehnte Anfang.

»Sei du selbst«, flüsterte Dennis, den sooft in meinem Manuskript erteilten Ratschlag zu und ich fand mich kurze Zeit später auf dem Dachboden wieder.

Da musste er irgendwo sein, versteckt unter dem vielen Krimskrams, der sich über die Jahre so anhäuft – mein blauer Aktenordner mit den vielen bunten Stickern darauf, der meine ersten schriftstellerischen Werke beinhaltet. Die letzten Jahre ist er durch den PC zu einem einsamen Dasein dorthin verfrachtet worden. Und leider habe ich ihn in dem ganzen Krams nicht mehr finden können.
Ich war etwas enttäuscht, bis mir eine orangefarbene Pappmappe ins Auge stach. (die zu großen Peinlichkeiten hab ich dann doch entschärft 😉 ) .
Der erste Aufbewahrungsort meiner ›Story‹, wie das erste handgeschriebene Manuskript liebevoll genannt wurde.
Zwischen dieser Mappe und dem heutigen Tag liegen geschätzte 25 Jahre, aber sofort fühlte ich mich in die achte Klasse zurückversetzt. Zusammen mit meinen Träumen, dem ersten Verliebtsein und der Schulzeit, die nicht immer so einfach war.
Ich gehörte nicht unbedingt zu den ›beliebten‹ Mädchen in der Clique. Aus Make-up habe ich mir nicht wirklich etwas gemacht und wenn doch, dieses eher unbeholfen ins Gesicht geschmiert. Dazu meine leicht pummelige Figur, der schlabberige Klamottenstil und meine guten Noten, na ja, was soll ich sagen …

Der erste Schwarm von mir ließ nicht lange auf sich warten – blond, süß, cool – mit einer total angesagten Baseballjacke in Neonfarben mit Sternen. Ich war hin und weg und auch leider ›unsichtbar‹ – welcher Zehntklässler beachtet schon eine aus der Achten?
Weitere Süße zum Anschmachten folgten, vom Typ: André Agassi, Mr. Blue Eyes und Keanu Reeves …
Ich träumte in meinen Geschichten von der großen Liebe, Küssen und wie es wohl war, wenn man mit ›Jemandem ging‹.
Die ersten Seiten entstanden (hauptsächlich im Unterricht 😉 ) und somit auch die Geschichte um Dennis und Jo. Meinen ersten Protagonisten, die schon solange meinen Weg begleiten. Zunächst noch sehr unbeholfen, naiv und mit (nach heutiger Betrachtung) unterirdischen Dialogen, die jeden Lektor in die Verzweiflung getrieben hätten.
Aber ich schrieb weiter … fand das cool.
Die Klischees dir mir begegneten, wurden natürlich mit in die Storys eingearbeitet, die schönen und beliebten Mädchen, die, die coolen und draufgängerischen Jungs bekamen.
Doch eine zentrale Rolle spielte mit 16 Jahren die große Liebe <3 Den zu finden, mit dem man sein Leben verbringen wollte, oder war es doch erst mit 18? Ist schon etwas her 😉
Welches Mädchen, welche Frau wünscht sich nicht, den Mann fürs Leben zu finden?
Ich sehe, hier gehen nur wenige Hände nach oben, oder?!
Ehrlich – waren wir nicht alle etwas naiv in den Teenagerjahren? Und sind es teilweise noch?

Jetzt ist es 17.38 und ich muss mich so langsam von meiner Vergangenheit, die ich auf dem Dachboden wiedergefunden habe, trennen und in die Gegenwart zurück – die als Mama einer sechsjährigen Tochter (die vom Sport abgeholt werden möchte), die der Halbtagsjobberin, damit auch mal das eine oder andere Extra drin ist im Leben und die als Ehefrau, in deren Ehering die Worte ›in omne tempus‹ stehen.

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ACHTUNG zurzeit läuft ein Gewinnspiel auf meiner Autorenseite 🙂
Würde mich über einen Besuch und eine Schätzung der <3 sehr freuen. Es gibt tolle persönlich gestaltete Preise und natürlich meinen Liebesroman „Kopf gegen Herz – Veränderung“ zu gewinnen.

Wer nicht gewonnen hat und trotzdem neugierig geworden ist, der kann hier direkt bestellen 🙂 oder sich eine Leseprobe herunterladen.
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