Stefanie Bernardowitz

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Autoreninterview Stefanie Bernardowitz

31.10.2016

 

Das Autoren_Netzwerk freut sich, die Autorin Stefanie Bernadowitz zum Interview begrüßen zu dürfen.

Hallo ihr Lieben,
mein Name ist Stefanie Bernadowitz. Ich wurde am 8. August 1990 in Zeitz geboren, lebe aber inzwischen im hessischen Odenwald.
Das Schreiben ist meine große Leidenschaft! Bereits als Kind habe ich es geliebt, mir Geschichten auszudenken und meinen Geist durch ferne, abenteuerliche Welten schweifen zu lassen.

Für den Fantasy-Roman, „Peronya – Die Geschichte eines Krieges“, habe ich eine mystische Welt zum Leben erweckt, in welcher die Helden einen scheinbar ausweglosen Kampf gegen die Unterdrückung ausfechten.
Derzeit arbeite ich am dritten Band der Reihe, welche am Ende fünf Teile umfassen wird. Das zweite Buch wird den Titel „Peronya – Die Wege der Vergeltung“ tragen und, nach Einschätzung meines Verlags, Anfang 2017 erscheinen.

Sobald meine Fantasy-Saga abgeschlossen ist, habe ich vor, einige historische Romane zu schreiben, da ich mich sehr für Geschichte interessiere und Sachbücher zum Thema „Mittelalter“ geradezu verschlinge. Einige Konzepte zu diesem Thema sind bereits ausgearbeitet und müssen nur noch abgetippt werden.

Meine Inspiration ist noch lange nicht ausgeschöpft, egal ob im Genre High-Fantasy oder im historischen Bereich.

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Hallo Stefanie, danke, dass Du Dich unseren Fragen stellst. Hast Du alles über Verlag veröffentlicht oder zum Teil auch SP?

Ich veröffentliche nur über einen Verlag. Habe da einen ganz tollen gefunden.

Das bedeutet also, Selfpublisher ist für Dich keine Option?

Nein, das käme für mich nicht in Frage.

Du hast ja sehr früh angefangen. Hast Du Dein Erstlingswerk schon überarbeitet oder ist es noch Originalfassung?

Das ist die erste und einzige Fassung.

Du hast es geschrieben und dann musste nichts daran überarbeitet werden? Auch nicht vom Lektorat her?

Doch, doch! Ein intensives Lektorat durch den Verlag gab es natürlich!

Ich habe gelesen, es ist eine Produktionsagentur und Verlag, sehr vielschichtig. Ist es ein Zuschussverlag?

Nein, ist es nicht.

Ich habe auf Deiner Homepage gelesen, dass Du Deine Werke mit den Engeln wieder auflegen möchtest. Wie bist Du auf Engel gekommen?

Die Geschichte habe ich entwickelt, da war ich ungefähr 14 Jahre alt. Mit 16 habe ich dann angefangen, sie aufzuschreiben. Ich wollte erst Elfen nehmen, aber da gab es schon so viel … Irgendwie bin ich dann auf Engel gekommen. Die fand ich innovativer, zu diesem Zeitpunkt.

Was tust Du sonst, wenn Du nicht schreibst?

Ich treibe viel Sport, treffe Freunde, besuche Mittelaltermärkte oder schaue Serien.

Schreibst Du hauptberuflich oder hast Du noch einen Brotjob? Wenn ja, wie teilst Du Dir Deine Schreibzeit ein?

Nein, von der Schreiberei kann ich leider noch nicht leben. Es ist im Augenblick nur ein Hobby, dem ich gern meine Zeit widme. Hauptberuflich arbeite ich in der Produktion einer Firma in meinem Heimatort und schreibe am Abend.

Und wieviel Bände sollen es jetzt werden?

Die Geschichte von Peronya ist auf fünf Bände angelegt.

Unterstützt Deine Familie Dich noch immer so sehr?

Oh ja, immer! Vor allem meine Mutter ist eine große Stütze, die mich immer wieder ermutigt. Aber auch meine Schwestern und mein Stiefvater.

Plottest Du? Wenn ja, wie genau?

Bevor ich mit dem Schreiben anfange, steht der Verlauf der Handlung schon fest. Als ich die erste Seite von „Peronya“ verfasste, war schon alles genau durchdacht und das Ende von Band fünf stand fest. Die Hauptarbeit übernimmt tatsächlich mein Kopf, denn ich mache keine Notizen. Irgendwie funktioniert es automatisch. Das Schreiben ist vielmehr ein „Abtippen“ meiner Gedanken.

Gibt es etwas, was Du nie schreiben würdest und warum nicht?

Ich mag keine Liebesschnulzen, also könnte ich wohl auch keine schreiben. Romantische Fantasy, Erotik und solche Dinge. Ist leider nicht meine Welt. Ich mag Abenteuer, Spannung und Schlachten.

Magst Du Romane über Zeitreisen?

Nicht unbedingt.

Hast Du Rituale beim Schreiben? Eine bestimmte Musik, Tee, Kerzen, keine Ahnung. Oder setzt Du Dich an den PC und schreibst drauflos?

Ich höre sehr gern epische Musik und trinke Kaffee. Aber ein bestimmtes Ritual habe ich nicht. Wenn ich eine Schlachtszene schreibe, läuft Heavy Metal im Hintergrund.

Woher nimmst Du Deine Inspiration, Deine Ideen?

Das ist ganz unterschiedlich. Musik, Gemälde, Filme oder auch beeindruckende Landschaften, wie Norwegen.

Hast Du schon etwas in der Schublade bezüglich der nächsten Bände und wird man schreibtechnisch einen Unterschied merken? Immerhin liegt ja schon eine recht lange Zeit dazwischen.

Ja, ich habe noch einiges in der Hinterhand. Peronya wird insgesamt 5 Teile haben. Anschließend werde ich eine historische Trilogie schreiben. Ansonsten habe ich noch so einige Ideen für Storys im Genre High-Fantasy, die noch ausgearbeitet werden müssen.

Heißt das, es ist schon vieles so fertig, dass Du die 5 Bände schnell herausbringen kannst?

Ich schreibe gerade den dritten Band. Der Zweite liegt dem Verlag vor und wird Anfang 2017 erscheinen.

Was liest Du gerne?

Historische Romane. Ich mag Ritter, Wikinger, Schlachten und Burgen.

Lieblingsschriftsteller/in?

Rebecca Gablé.

Gibt es bei Dir Schreibblockaden, und wie gehst Du damit um?

Nein, davon wurde ich bisher verschont.

Mal angenommen, Deiner Mutter gefällt mal nicht, was Du geschrieben hast. Änderst Du es oder lässt Du es?

Wie ich sie kenne, hätte sie mindestens zehn Vorschläge, wie es besser werden würde. Ich denke, ich würde es ändern.

Schreibt sie selbst auch?

Nein, aber sie liest unglaublich viel.

Wie gehst Du damit um, wenn Leser Dir nur eine 2-Sterne-Rezi geben?

Zum Glück ist mir das nur ein einziges Mal passiert und ich muss leider sagen, dass es mich ziemlich hart getroffen hat. Aber ich respektiere es, denn jeder Mensch hat einen anderen Geschmack, den ich nie verurteilen würde.

Verträgst Du Kritik?

Es ist schwer, aber ich respektiere, dass nicht jeder meine Bücher mag. Ist ja auch völlig verständlich. Im ersten Moment ist es hart, denn man hat ja sein Herzblut in das Werk gelegt, aber ich lese die Kritik und beherzige sie. Ich bin jung und muss noch einiges lernen.

Die Standardfrage: Du musst in die Arktis/Antarktis/ Wüste 3 Dinge – keine Menschen – die Du mitnimmst.

Mein Laptop, obwohl es wahrscheinlich keinen Strom gibt, einen guten Mittelalterroman und mein Handy.

Und die nächste direkt hinterher: Eine gute Fee würde Dir drei Wünsche erfüllen.

Gesundheit für meine Familie und mich, Erfolg als Autorin und eine kurze Reise in die Welt von Peronya.

Hast Du, schreibtechnisch, ein Vorbild?

Ja, George R. R. Martin und Rebecca Gablé.

Machst Du Dir, z.B. unterwegs Notizen? Oder kannst Du alle Ideen behalten?

Ich mache mir eigentlich keine Notizen. Was sich einmal in meinem Kopf festgebissen hat, bleibt dort, bis ich es im Buch verwende.

Welche Uhrzeit ist die beste zum Schreiben für Dich?

Unterschiedlich. Am liebsten schreibe ich abends.

Wandeln wir mal eine Frage des Tages etwas ab: Ein großer Verlag wird auf Dich aufmerksam, möchte von Dir eine romantische Fantasy … würdest Du annehmen?

Nein, denn ich möchte mich mit meinen Romanen immer identifizieren können. Bei romantischer Fantasy hätte ich da Probleme.

Welche Figur/Autor etc. wärst Du gerne einmal?

George R. R. Martin. Der Mann ist einfach ein Genie!

Wenn man Dir noch zusätzlich als Model einen Job anbieten würde, nimmst Du an?

Ja, hab ich auch schon gemacht.

Wer könnte Deine Protagonisten in einem Film verkörpern?

Kit Harington als Matt Avon … das wäre klasse!

Hast Du Testleser, außer Deiner Familie?

Ja, ich habe einige Testleser und der Verlag auch.

Thema Werbung: Beteiligst Du Dich? Wenn ja, wie? Oder übernimmt der Verlag die Werbung?

Der Verlag übernimmt einen Großteil der Werbung und organisiert Lesungen, usw… Ich bewerbe meine Bücher hauptsächlich über Facebook.

Thema Lesungen: Hast Du schon? Willst Du, oder lieber nicht?

Ich liebe Lesungen! Hab schon einige hinter mir und mag den persönlichen Kontakt zu Lesern. Bei solchen Veranstaltungen trage ich mittelalterliche Gewänder.  Auf meiner FB-Autorenseite sind Bilder davon zu finden.

Danke für das Interview, Stefanie. Weiterhin viel Erfolg und Inspiration.

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