Geschichte des Tages: Sabrina Fackler – Ohne Titel

Geschichte des Tages: Sabrina Fackler – Ohne Titel

05.04.2017

Die Reise durch das Portal war anders als alle, die Jamaal bisher erlebt hatte. Für gewöhnlich tauchte man auf einer Seite ein und kam auf der anderen wieder heraus; am besten ging es, wenn man mit ein wenig Schwung hinein sprang. Selten dauerte die Reise länger als ein paar Sekunden, es fühlte sich an wie ein langer Sprung oder Flug.
Aber diesmal schien es eher wie Minuten, viel zu lange – etwas war anders als normal, etwas war falsch. Unbehagen befiel Jamaal; Nervosität, als er die Augen aufriss und nichts sehen konnte. Viel zu schnell schlug die Nervosität in Furcht um: Wieso dauerte das so lange? Sosehr er sich bemühte, er konnte weder sehen noch hören. Es fühlte sich an, als würde er in der Luft hängen, in einem Vakuum – es gab noch nicht mal einen Luftzug, der ihm bestätigt, dass er fiel. Die Schwärze verschluckte ihn und ließ keinen Lichtstrahl, kein Geräusch durch. Die Todesstille herrschte mit eiserner Faust und drohte ihn zu ersticken, zu zerquetschen…
Plötzlich eine Bewegung neben ihm. Hastig griff Jamaal danach, seine Finger schlangen sich um Kendras Hand und klammerte sich regelrecht daran. Wärme strömte durch seinen Körper, Wärme und Ruhe. Er erkannte, wie unsinnig seine Furcht war – seit wann hatte er denn Angst vor ein bisschen Dunkelheit? Kendra drückte leicht seine Hand und er beeilte sich, seinen Griff zu lockern – sie würde es ihm nicht danken, wenn er ihr die Finger zerquetschte. Ein leises Lachen ließ ihn zusammen zucken – er konnte sie hören! Gleichzeitig wich die Dunkelheit vor seinen Augen und schwaches Grau mischte sich unter das Schwarz. Jamaal drehte den Kopf und sah Kendra neben sich. Im stärker werdenden Licht erkannte er ihre grüne Augen, die ihn amüsiert betrachteten.
Dann klärte sich seine Sicht und er landete mit einem Rumms auf Stein.
Seine Beine drohten einzuknicken; er schaffte es nur mit größter Mühe, stehen zu bleiben und das Gleichgewicht zu bewahren. Kendra neben ihm schien dagegen nicht die geringsten Schwierigkeiten zu haben – sie war leicht in der Hocke gelandet und erhob sich nun mit einer geschmeidigen Bewegung – ehe sie innehielt und ihn auffordernd anstarrte. Jamaal brauchte einen Moment um zu erkennen, dass er immer noch ihre Hand festhielt. Hm. Auch nicht schlecht. Noch vor ein paar Tagen hätte ich inzwischen fünf Finger weniger.
Er schenkte ihr ein strahlendes Lächeln und umfasste ihre Finger fester – um im nächsten Moment laut aufzuheulen. Kendra betrachtete gelangweilt ihre Fingernägel. „Dein Lernvermögen scheint wirklich ziemlich beschränkt zu sein. Man sollte meinen, du hättest die Lektion inzwischen begriffen.“
Er brachte ein Grinsen zustande und antwortete frech: „Ich habe allerdings begriffen. Leider löst du meinen Griff immer, bevor ich zu tiefer schürfenden Ergebnissen kommen kann.“ Lachend wich er ihrem Tritt aus und duckte sich unter ihrem Fausthieb – nur um gleich darauf zu erkennen, dass es eine Finte war und sie ihm die Beine unter dem Leib weg zog. Im gleichen Moment zischte etwas an seinem Gesicht vorbei – hätte Kendra ihn nicht zu Boden geworfen, hätte es ihn mit voller Wucht in die Nase getroffen.
„Hey!“
Jamaal rollte sich ab und sprang wieder auf die Füße; Kendra duckte sich unter einem unsichtbaren Angriff weg und riss schützend den Dolch hoch. Ein hohes, empörtes Jaulen war die Antwort; Jamaal beeilte sich, zu Kendra zu kommen und stolperte beinahe über seine eigenen Füße, als auf dem Boden neben ihr plötzlich eine schlanke, zierliche Katze auftauchte, die sie wütend anfauchte: „Was glaubst du eigentlich, wer du bist? Fuchtelst hier mit deinem Gemüsemesser herum und erschreckst unschuldige Passanten zu Tode!“
Jamaal starrte die seltsame Katze mit großen Augen an und fragte das Erstbeste, das ihm in den Sinn kam: „Ist dir schlecht oder wieso bist du so grün?“
Neben ihm stieß Kendra ein ersticktes Geräusch aus – lachte sie etwa? Kendra, die Eisprinzessin? Bevor er genauer darüber nachdenken konnte, fauchte die Katze und wies ihn verärgert zurecht: „Das ist nicht grün, das ist türkis! Mit einem Stich Anthrazit am Langhaar. Banause.“
Kendra neben ihm räusperte sich. „Könntest du uns vielleicht den Eingang zu den Prüfungen zeigen?“
Die Katze bedachte ihn mit einem hochnäsigen Blick. „Selbst wenn ich könnte – wieso sollte ich?“
Jamaal grinste. „Vielleicht, damit du uns so schnell wie möglich wieder los wirst? Andernfalls könnte ich dir auch nicht verübeln, wenn du uns noch etwas länger hier behalten willst – dir ein wenig Gesellschaft leisten oder so. Ich kenne eine Menge Witze über grüne Katzen…“
Das Fell der Katze sträubte sich und sie klang reichlich angesäuert, als sie antwortete: „Besten Dank, aber nein. Wenngleich es mir ein Rätsel ist, weshalb ihr so begierig darauf seid zu sterben… Normalerweise machen die Sterblichen immer so ein Drama draus. Nun, umso besser für uns. Dieses Gejammer und Gekreische geht immer so auf die Nerven…“
Damit wandte sich das grüne – pardon, türkise – Etwas mit empor gerecktem Schwanz zur Tür und stolzierte davon, ohne sich zu vergewissern, ob sie ihm folgten. Jamaal wechselte einen raschen Blick mit Kendra; sie hatte die Augenbrauen hochgezogen, setzte sich jedoch in Bewegung und nahm ihm damit die Entscheidung ab. Allerdings entging ihm nicht, dass sie den Dolch noch immer in der Hand hielt; er nahm es als Zeichen, sein Schwert ebenfalls nicht wegzustecken. Je näher sie kamen, desto klarer wurden die Konturen des Tores; Jamaal erkannte ein Relief mit einer Mischung aus griechischen, römischen und… babylonischen Figuren? Aber etwas schien komisch daran…
„Die stehen auf Flammen, nicht auf Felsen!“
Jamaal hatte seine Stimme gesenkt, aber die Katze hörte ihn trotzdem.
„Natürlich. Dies sind die Hallen des Feuers; es steht für Wandel, Veränderung, aber auch Klarheit und Direktheit. Nichts ist in Stein gemeißelt, weder Zukunft noch Vergangenheit. Dasselbe gilt auch für die Wahrheit… und Entscheidungen.“
Kendras Miene nach zu schließen war sie von dieser Aussage ebenso überrascht wie er. Allerdings verbarg sie ihre Verwunderung sofort wieder; hätte er einmal geblinzelt, wäre ihm der Gesichtsausdruck entgangen.
Erneut betrachtete Jamaal die Fresken – und keuchte leise auf: Der Stein bewegte sich! Sofort war Kendra neben ihm, den Dolch kampfbereit erhoben und die Augen zu schmalen Schlitzen verengt. „Was soll das, Katze?“
Die Mieze schnurrte amüsiert und begann völlig gelassen, ihre Pfoten zu putzen.
„Ihr wolltet doch zur Prüfung, oder nicht? Dies ist eure Chance, euch der Prüfung würdig zu erweisen. Wählt die richtigen Götter, und ihr dürft das Tor passieren. Wählt die falschen, und wir fressen euch auf.“
Bei den letzten Worten gähnte sie und entblößte zwei Reihen nadelspitzer Zähne.
Jamaal hatte das ungute Gefühl, dass sie trotz ihrer geringen Größe nicht das harmloseste Wesen in diesen Hallen war.
Die Wand um das Tor schien flüssig zu werden und zu verlaufen – wie Eis, das in der Sonne schmilzt, nur um ein Vielfaches schneller. Eben noch hatten sie auf ein gewaltiges Fresko gestarrt und nun war da nur eine riesige Steinplatte, während die Figuren sich von der Wand lösten, zu Boden plumpsten und auf sie zumarschiert kamen. Der harte Aufprall brachte den Boden unter ihren Füßen zum Erzittern; Jamaal ging leicht in die Knie, um nicht zu taumeln. Die Statuen, die auf sie zu kamen, waren unglaublich detailgetreu.
Und unglaublich riesig.
Jamaal schluckte das mulmige Gefühl hinunter und fragte Kendra: „Wo bekommen die nur all ihre Klamotten her? In einem Laden für XXL-Bettlaken?“
Sie schnaubte. „Frag dich lieber, wo sie ihre Waffen her haben. Dieses Schwert ist ungefähr doppelt so lang wie dein Zahnstocher.“
„Zahnstocher?“, protestierte er. „Was hast du denn auf einmal gegen mein Schwert? Es ist …“
Leider würde Kendra nie erfahren, was genau sein Schwert war, denn Jamaal wurde unterbrochen:
`Wer begehrt Einlass zu den magischen Hallen?´
Die tiefen Stimmen dröhnten durch Jamaals Kopf und raubten ihm den Atem. Er presste die Hände gegen die Schläfen und versuchte, gegen die machtvollen Wogen anzukämpfen, die durch seinen Kopf tosten. Er sah, dass Kendra neben ihm ebenfalls das Gesicht verzog; sie taumelte einen Schritt zurück und schien noch stärker gegen die unbekannten Stimmen zu kämpfen als er.
Mit einer gewaltigen Anstrengung richtete er sich auf und trat einen Schritt nach vorne.
„Wir sind auf der Suche nach einem Gegenmittel für einen… Fluch. Und deshalb wollen wir ins Labyrinth des Wissens.“
Die steinernen Wesen starrten ihn mit ausdruckslosen Mienen an und erkannte, dass es sowohl Frauen als auch Männer waren – Götter und Göttinnen, vermutlich. Das Schweigen wurde drückend und lastete schwer auf seinen Schultern – was sollte er tun, wenn sie ihnen den Eintritt verweigerten? Kämpfen?
Ein Blick auf ihre Waffen bestätigte Kendras Behauptung – gegen diese Monstrositäten nahm sich sein bescheidenes Schwert wie ein Zahnstocher aus.
`Eure Queste ist lauteren Sinnes. So zeigt, dass euer Witz eurer Gesinnung in nichts nachsteht und wählt die drei Patrone dieser Prüfung.´
Die drei was?
Seine Miene musste ebenso verwirrt aussehen wie er sich fühlte.
„Sie meinen die Schirmherren der Prüfung. Die Mäzene.“
Aha.
Sie seufzte leise. „Die Patrone stehen vermutlich für die einzelnen Teile der Prüfung. Sie wollen, dass wir unsere Intelligenz beweisen, indem wir die richtigen drei Statuen wählen.“
Ach so.
„Sag das doch gleich.“
Sie verdrehte die Augen und wandte sich den riesigen Steinfiguren zu.
„Wie viel Zeit haben wir?“
Ein gut drei Meter großer, ziemlich muskulöser Typ hob den Arm und stellte eine gigantische Sanduhr auf den Boden. Unter anderen Umständen hätte Jamaal vermutlich Witze darüber gerissen – ein riesiger Kerl mit Muckis wie aus der Fitnessstudio-Werbung trug eine Sanduhr mit sich rum? Trainierte er damit etwa seinen Bizeps? Und wo war das Gegenstück dazu?
Allerdings rieselte der Sand ziemlich rasch nach unten und vor ihnen standen etwa fünfzehn Statuen, unter denen sie drei auswählen mussten. Idealerweise die richtigen.
Kendra begann, langsam vor den Steinfiguren hin und her zu wandern und sie genau zu mustern. Aber wonach genau suchten sie eigentlich? Es konnte so ziemlich jede Figur sein!
Jamaal ließ seinen Blick über die Versammlung schweifen und wollte gerade eine ziemlich üppig ausgestattete Göttin näher ins Visier nehmen (wenn sie hier schon sterben mussten, konnte er doch die letzten Minuten genießen, oder nicht?), als eine Inschrift auf dem großen Tor seine Aufmerksamkeit erregte. Er kniff die Augen zusammen und entzifferte den Text:
„Im Schatten der Tatkraft beweist Euer Geschick; Im Zeichen der Weisheit wandelt hier und die Reinheit Eures Geistes läutert im Angesicht des Feuers…“
Kendra blieb abrupt stehen und starrte ihn an. „Was hast du gerade gesagt?“
Er blinzelte und wiederholte den Spruch. Sie folgte seinem Blick und erkannte die Inschrift ebenfalls. „Tatkraft, Weisheit und… Geist? Oder Feuer?“
Jamaal zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Aber mit Weisheit könnte ich dienen…“
Er zeigte auf die Statue, vor der Kendra stehen geblieben war. „Eule, Schild und Helm. Athene. Göttin der Weisheit.“
Bevor Kendra antworten konnte, hob die Steinfigur knirschend die gewaltigen Arme mit dem Schild an der Linken und dem Schwert in der Rechten und marschierte mit eckigen Bewegungen durch die Reihen der anderen zum Tor. Verblüfft beobachteten sie, wie Athene – oder ihr Abbild wohl eher – neben einem der Ecksäulen stehen blieb und die Hand auf den Stein legte. Der Stein schien seltsam rau, und Jamaal kniff die Augen zusammen – es war das Abbild einer kleinen Eule! Aufgeregt drehte er sich zur zweiten Säule; er brauchte nicht lange zu suchen, um eine zweite Figur zu finden: Ein schlangenähnliches Wesen mit Löwenmähne und großen Pranken. „Der Mardukdrache!“
Kendra setzte sich sofort in Bewegung und suchte die Reihen der Statuen ab. Jamaal warf einen Blick auf die Sanduhr und stellte entsetzt fest, dass bereits über die Hälfte des Sandes abgelaufen war. Verdammt!
Seine Augen huschten über das Tor und suchten nach einem dritten Abbild, aber er fand nichts – weder auf der linken noch der rechten Säule war auch nur die kleinste Unebenheit zu sehen. Vor ihm setzte sich eine weitere Statue in Bewegung: Kendra hatte einen bulligen, grobschlächtigen Mann in Schlachtrüstung angetippt, um dessen Füße sich ein Drache wand. Marduk, Stadtgott des alten Babylon und zuständig für Krieg und Zerstörung. Jamaal hoffte, dass das kein Omen für ihre Zukunft war.
Der Gott hatte in der rechten Hand ein Schwert und in der linken einen Spaten – warum auch immer ein Kriegsgott einen Spaten brauchte. Vielleicht grub er damit die gespaltenen Schädel seiner Feinde ein? Oder er war einfach Hobbygärtner.
„Jamaal. Die Zeit läuft ab!“
Erschrocken riss er die Augen auf und begegnete Kendras konzentriertem Blick. Ihre grünen Augen verankerten sich in ihm und brachten ihn gleichzeitig völlig aus dem Konzept – wie konnte jemand nur so ausdrucksstark und undurchdringlich zugleich aussehen?
Dann erkannte er, dass er sie stumm anstarrte, während der Sand immer weiter rann. Hastig darum bemüht, sich von ihr abzuwenden, richtete er den Blick auf den gewölbten Bogen, der das Tor überspannte. Wie schade, dass die Zeit gleich zu Ende war. Er hätte gerne gesehen, was hinter diesem Stein lag, dessen Mitte eine Leopardenskulptur zierte…
Leoparden.
„Leoparden!“
Kendra wirbelte sofort herum und rannte mitten unter die Statuen. Vor Schreck blieb Jamaal der Ruf im Hals stecken – hallo? Hatte diese verrückte Göre sich mal die Schwerter angesehen? Diese Wesen konnten sie mit einem Faustschlag zermalmen, ohne auch nur eine Schweißträne zu vergießen!
Bevor er irgendetwas sagen oder tun konnte (er hatte das seltsame Gefühl, dass seine Füße sich im nächsten Moment von selbst in Bewegung setzen würden – und zwar nicht in die vernünftige Richtung!) war Kendra bereits an ihrem Ziel angelangt: Die üppig ausgestattete, spärlich bekleidete Frau mit dem lasziven Lächeln, die er vorher bewundert hatte. Noch während er sich fragte, ob er Kendra vielleicht die ganze Zeit über falsch eingeschätzt hatte, sagte sie laut und deutlich: „Ischtar. Bitte geh an dein Tor und erlaube uns, es zu durchqueren.“
Der Sand stoppte wie von Zauberhand eingefroren. Die Statuen setzten sich alle gleichzeitig in Bewegung, zurück zum Tor – aber Ischtar, die babylonische Göttin der Liebe (euphemisch /jugendfrei formuliert) und des Krieges, schwang sich mit knirschenden Gelenken auf den Leoparden an ihrer Seite und nahm ihren Platz über dem Torbogen wieder ein.
Ein tiefes Grollen ertönte. Die drei in Stein gemeißelten Tierabbilder leuchteten dunkelrot auf – eine gruselige Farbe. Sie erinnerte ihn an Blut. Hoffentlich war das ebenfalls kein Omen…
Ein schmaler Spalt erschien in der Mitte des massiven Steinblocks und die beiden Teile glitten geräuschvoll zur Seite. Dahinter lag nur Dunkelheit – schon wieder.
Jamaal sah zu Kendra und machte eine einladende Handbewegung.
„Ladies first?“
Sie warf ihm einen amüsierten Blick zu. „Höre ich da Angst in deiner Stimme?“
Sie wollte losgehen, stoppte jedoch und drehte sich zu ihm um. „Vielleicht hilft dir ja dein Talisman.“ Mit vorsichtigen Griffen löste sie seine Kette von ihrem Hals und reichte sie ihm. Er nahm sie ebenso behutsam entgegen und legte sie sich um. Die gewaltige Erleichterung, das Schmuckstück wieder zurück zu haben, überraschte ihn fast so sehr wie die Tatsache, dass Kendra daran gedacht hatte.
„Danke.“
Sie schien fast überrascht von seinem Dank – was hatte sie erwartet? Dass alle so kryptisch waren wie sie? Ihre Antwort klang ganz danach.
„Keine Ursache.“
Damit drehte sie sich um und marschierte zwischen den Statuen hindurch ins undurchdringliche Dunkel, ohne sich umzusehen.
Nach einem letzten sehnsüchtigen Blick auf die grüne Katze, die bei ihrer Wäsche mittlerweile bei den Ohren angekommen war, folgte Jamaal ihr in die Dunkelheit.

(c) Sabrina Fackler – 2015

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