Florentine Steigenberger 

Autoreninterview Florentine Steigenberger

Das Autoren_Netzwerk freut sich, die Autorin Florentine Steigenberger interviewen zu dürfen.

Ich wurde im Münsterland geboren. Nach der Ausbildung zur Dolmetscherin zog ich nach Stuttgart und arbeitete zunächst in einem Medienkonzern. Nach der Familien-Phase und dem Spagat zwischen Kindern und Karriere sowie der Trennung vom ersten Ehemann und zog ich nach London. Dort lernte ich meinen zweiten Ehemann kennen. Ich habe zwischendurch in verschiedenen Städten gewohnt, aber nun zieht es mich wieder in die ländlicher Idylle des Münsterlandes. Ich bin gerade dabei, dort ein altes Haus umzubauen. Ich arbeite als Englischlehrerin, freie Kommunikationstrainerin und Marketinberaterin sowie als Reiseleiterin. Mein Debütroman „Schwanenliebe – ein ganzes halbes Leben“ entstand mit autobiografischem Einfluss und viel Fantasie aus der Überzeugung heraus, dass es für jedes Problem eine Lösung geben muss und dass es für das Glücklichsein keine Konventionen gibt.

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Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Das war eher Zufall. Ich habe ein bewegtes Leben.

 Was bedeutet das Schreiben für dich?

Ich hatte / habe ein sehr bewegtes Leben und stand manches Mal vor der Frage: Wie soll es weitergehen. Ich führte daher eine Art Tagebuch, aber eines, in das ich Lösungen für reale Situationen „hineinerfunden“ habe. Daraus entstand dann eine Geschichte. Natürlich hatte diese dann nicht viel mit dem wirklichen Leben zu tun, aber es war dann dennoch für mich eine Art Problemlösung.
Ich habe quasi einen Ausgang aus einem Konflikt erfunden.
Damit habe ich nicht nur mir selber Mut gemacht, sondern auch anderen.
Mit meinen Zweifeln und Ängsten bin ich nicht alleine. Menschen stehen vor scheinbar ausweglosen Situationen, müssen Entscheidungen treffen, befinden sich in Konflikten, die sie alleine scheinbar nicht lösen können. Aber sie sind ja auch nicht alleine. Niemand ist alleine. Von außen sieht es bei anderen immer so einfach aus, – dabei hat jeder sein eigenes Päckchen zu tragen. Nur wenige reden offen darüber. Aus dieser Idee heraus ist dann mein zweiter Roman entstanden, in dem einige kleine Einzelschicksale behandelt werden.
Die Kernaussage: Sei glücklich und lerne zufrieden und dankbar zu sein für dein Leben. Denn du hast nur dieses eine!

Du bist ja schon eine Art Weltenbummlerin. Münsterland, Stuttgart, hier und da – jetzt wieder Münsterland. Gehst du in „Schwanenliebe“ darauf ein?

Ja, sogar ziemlich intensiv. Ich beschreibe eine Reise durch Deutschland, auf der ich als Reiseleiterin unterwegs war. Mit einer Gruppe aus Indien das war schon sehr „interessant“!

Bist du mehr der klassische Plotter oder schreibst du direkt aus dem Kopf und arbeitest dann nach?

Beides! Ich schreibe erst mal runter, was raus muss. Aber dann „rechne“ ich immer nach.

Wie gehst du ein neues Buch an? Wie entwickelt sich die Idee? Woher bekommst du deine Inspiration?

Auf meiner Suche nach dem Sinn kreuzen mir immer wieder Leidensgenossen den Weg. Ich entdecke Songtexte, mit motivierenden Aussagen, (irgendwas, das bleibt, leichtes Gepäck, ist da jemand, der mit mir bis ans Ende geht) lese und höre von erfolgreichen Kollegen und Künstlern, die das zum Thema ihrer Bücher und Songs gemacht haben. Wir sind nicht alleine, sondern irgendwie alle im gleichen Boot. Nur einige rudern ambitioniert und andere lassen sich treiben. Ich schreibe dann lieber Geschichten!!

Schreibst du direkt in den PC oder machst du dir wie viele andere erst handschriftliche Notizen?

Auch hier wieder: Beides – ich fliege ja relativ oft und da brauche ich dann schon Zettel und Stift oder Ipad für spontane Ideen. Ich sitze dabei ansonsten meist im Büro! Aber ich ziehe gerade zurück ins Münsterland, wo ich dann auch im Garten schreiben kann, worauf ich mich sehr freue.

Wie gehst du mit Störungen um, wenn du schreibst?

Ich schreibe den letzten Gedanken in Fetzen auf und hoffe, dass ich den Faden wieder finde, passiert ziemlich oft. Aber ich bin ganz gut im Faden finden 🙂

Ziehst du dich zum Schreiben zurück und darfst nicht gestört werden?

Nein, das mache ich fast nie. Mein Büro ist immer offen! Insbesondere die Hunde stören mich ganz oft! Das Telefon auch.

Magst du kurz anreißen, worum es in „Schwanenliebe“ geht?

Der Einfachheit mal schnell aus der Zusammenfassung:

Die Protagonistin mit Mitte 40 auf einmal mit Fragen konfrontiert, die sie eigentlich schon abgehakt hatte: Wie funktioniert das mit der Liebe? Wie erkennt man, wenn das Schicksal einem eine Chance gibt – und wie findet man den Mut, diese zu ergreifen?
Als sie den wesentlich jüngeren Pedro kennen lernt, wehrt sie sich gegen die aufkommenden Gefühle, weil sie so eine unkonventionelle Beziehung nicht auf dem Plan hatte. Schon als junges Mädchen sucht Florentine einen roten Faden in ihrem Leben, dem sie zielstrebig folgen will. Doch die Dinge, die ihr passieren oder die sie selbst provoziert, werfen sie mehr als einmal aus der Bahn. Sie beginnt, sich zu fragen: Gibt es wirklich einen Grund für alles, was einem Menschen widerfährt? Schließlich entdeckt sie ein fatales Muster und versucht, aus ihm auszubrechen und einen Neuanfang zu wagen.

Was sagt deine Familie dazu,dass du schreibst, unterstützen sie dich?

Die Kinder haben das anfangs belächelt und dann aber doch nach und nach gefragt, ob sie meinen Roman nicht mal lesen dürfen. Selbstverständlich hatte ich sie gefragt, bevor ich es veröffentlicht habe, aber da bestand noch kein Interesse. Viele Freunde und Verwandte haben es inzwischen gelesen und unterstützen mich sehr. Sie haben mich bestärkt, eine Fortsetzung zu schreiben. Aber da ich ja nicht „berühmt“ bin, werde ich von denen noch nicht als „Autor“ wahrgenommen.

Der Novum Verlag gilt ja als der klassische Druckkostenzuschussverlag. Was hat dich veranlasst, gerade dort zu veröffentlichen? Bist du zufrieden mit dem Verlag?

Ich bin mit der Arbeit des Novum Verlages wirklich zufrieden. Alles ging sehr zügig und innerhalb der eingehaltenen Frist. Im Vergleich zu anderen waren die auch fast günstig. Leider sitzen die in Österreich. Die damit verbundenen Nachteile in Sachen Buchversand waren mir nicht so präsent. Aber die Arbeit und die Betreuung waren gut. Für mich als Laie und Berufsanfänger war es sicherlich ein guter Einstieg. Auf der Messe habe ich dann sogar einige Prominente kennengelernt, die auch bei Novum veröffentlicht haben, was ich ganz spannend fand. Als Prominenter hat man dann quasi sowieso automatisch mehr Publicity.
Und das war genau das, was ich am Ende und derzeit ein wenig vermisst habe und vermisse. Marketing muss man quasi alleine in die Hand nehmen.

Was liest du selbst am Liebsten?

Also ich lese das gleiche Genre, in dem ich Schreibe. Ich mag Jojo Moyes, die ja zufällig einen sehr ähnlichen Titel geschrieben hat. Das war übrigens wirklich Zufall!!
Ich hatte meinen Titel: „Ein ganzes halbes Leben!“ schon lange im Kopf. Als das Manuskript fertig war, wurde der Roman „Ein ganzes halbes Jahre“ von Jojo Moyes schlagartig berühmt. Ich dachte: wie blöd! Da hätte ich wohl früher fertig sein müssen. Mein Verlag meinte aber sogar, dass ich es durchaus hätte auch unter dem Ttitel veröffentlichen können. Ich wollte aber auf der sicheren Seite sein und habe es in „Schwanenliebe“ umgetauft und den Rest als Zusatz belassen.
Danach erst habe ich begonnen, die Romane von Jojo Moyes zu lesen und mir gefällt ihr Stil und die Bilder die sie verwendet sehr. Zum Beispiel: „Sie arbeitete in einem Irish Pub. Dieser Pub war ungefähr genauso „Irish“ wie Mahatma Ghandi!“

Arbeitest du an einem weiteren Buch?

Ja, ist auch schon fertig. Das Manuskript zumindest!

Ich habe auf meiner Facebook Seite eine Umfrage zum Titel gemacht

Haben gelesene Bücher Einfluss auf deine Romane?

Eigentlich nicht.

Verrätst du schon etwas zu dem neuen Buch?

Florentines Geschichte geht weiter…

Florentine lebt inzwischen von Alexander getrennt und mit Pedro in einer glücklichen Fernbeziehung.
Das alles „aus einem Grund“ passiert, hatte sie auf die harte Tour lernen müssen. Und eigentlich hatte sie das auch verstanden und somit nach einer turbulenten Lebensphase zu ein wenig mehr Gelassenheit finden können. Ihre Kinder gingen inzwischen ihre eigenen Wege und sie hat wieder mehr Zeit für sich und ihren Beruf.
Die Beziehung zu Pedro ist unverbindlich gibt ihr aber genügend verbindlichen Halt, den sie als „Schwan“ in einer Beziehung braucht; obwohl ihr Herz in Wirklichkeit immer noch Alexander gehört.
Als sich dieser unvermittelt wieder bei ihr meldet, ahnt sie, dass der Herr „Grunderfinder“ oder das Universum eine neue Wendung in ihrem Lebensdrehbuch eingeplant hat. Wird sie mit dieser Wendung klar kommen, oder werden alte Wunden wieder aufgerissen?

Hast du Laster ? Keine LKWs 

Mein Großes Laster ist Multitasking. Ich meine immer, alles gleichzeitig tun zu können.

Auf welchen Messen kann man ich in diesem Jahr noch treffen, gibst du vielleicht auch Lesungen?

Ich plane, nach Frankfurt zu kommen.

Du musst in die Wüste oder ins Packeis, drei Dinge, keine Menschen, die du mit nimmst?

Trinkwasser, Messer, Streichhölzer unter der Voraussetzung, dass es so ist wie bei Robinson Crusoe. Wäre es ein „Robinson Club“, dann bräuchte ich eigentlich nur zwei Sachen: ein gutes Buch und meinen Rechner! Ich weiß, ich bin eher pragmatisch, als romantisch.

Englischlehrerin, Kommunikationstrainerin, Marketingberaterin, Reiseleiterin und Autorin, wow. Machst du das alles als Selbstständige oder bist du angestellt?

Ich bin freiberuflich für verschiedene Unternehmen tätig.

Mal angenommen, du könntest irgendetwas in deiner Vergangenheit ändern. Würdest du?

Oha, diese Frage habe ich mir mehr als einmal gestellt! Eine Antwort kann ich mit Sicherheit nicht auf eine Sache reduzieren

Meinst du, als Englischlehrerin wärst du in der Lage, deine Bücher selbst ins Englische zu übersetzen?

Auf jeden Fall!  Ich lebe ja quasi ab und zu in London, oder ganz oft. Englisch ist meine zweite Muttersprache.

Was war das tollste was du bis heute erlebt hast?

Ich hatte viele tolle und auch schlimme Erlebnisse… aber die Geburt eines Kindes ist nicht leicht zu toppen. Gerade, wenn es zuhause passiert.

Was könnte dich dauerhaft vom Schreiben abhalten?

Wenn ich zu sehr denunziert werden würde. Mit Kritik kann ich durchaus umgehen, aber verteidigen müssen, möchte ich meine Arbeit nicht.

Gibt es ein Genre, in dem du nicht schreiben würdest / könntest?

Mit Science Fiction tue ich mich schwer.

Gab es schon peinliche Situationen für dich als Autorin?

Gott sei Dank noch nicht.

Welche Autoren liest du und inspirieren sie dich?

Das ist ganz unterschiedlich. Wie schon gesagt, mag ich Jojo Moyes.

Eine gute Fee erfüllt dir drei Wünsche …

Ohhh wirklich. Da muss ich mal schnell nachdenke! Ich möchte in der Lage sein, etwas sinnvolles zu tun! bzw. etwas zu erreichen, was mich nicht unbedingt berühmt macht, aber was etwas hinterlässt. Das ist sicherlich ein Wunsch! Wunsch zwei ist mit Sicherheit der Wunsch, mich von A nach B beamen zu können! Wunsch drei ist damit auch klar: Ich brauche eine Pausetaste im Leben. Da gab es doch mal einen Film drüber oder? Also interessant wäre es, in brenzlichen Situationen auf die Taste drücken zu können, um sich mehr Zeit zum nachdenken zu verschaffen, und keine spontanen Dummheiten zu machen. Damit wären wir dann auch bei der Frage nach meinem Laster.

Hast noch Zeit für Hobbys nebenbei?

Derzeit leider nicht so richtig.

Einladung zu einem Dinner mit … Wessen Einladung (VIP) würdest du gerne folgen?

Brad Pitt.

Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Manuskript?

Das erste hat ca. ein Jahr gedauert, das zweite nur drei Monate!

Hast du feste Schreibzeiten, eventuell ein Schreibritual?

Nein. Insbesondere aber, wenn ich nicht schlafen kann.

Dein Buch wird verfilmt, du hast Mitsprache bei der Wahl der Darsteller …

Oh, das würde ich mir wünschen! Also die Protagonistin sollte Heike Makatsch sein und Wotan Wilke Möhring.

Hast du einen Traum, den du dir unbedingt erfüllen möchtest? Bestsellerautor gilt nicht, das werden wir schon.

Ja, etwas sinnvolles zu Hinterlassen. Etwas, das in Erinnerung bleibt.

Wie (oder wo) findest du deine Leser?

Derzeit läuft viel über Facebook Werbung.

Hast du Haustiere? Welches ist dein Lieblingstier?

Ich habe zwei Hunde und liebe die Natur. Da ich oft in Europas Metropolen unterwegs bin, brauche ich diesen Ausgleich. Das erdet mich.

Hattest du schon Lesungen?

Nein leider nicht, aber ich habe mich auch noch nicht kümmern können. Wie gesagt bin ich gerade mit dem Umzug beschäftigt und da gab es ein paar unvorhergesehene  – sagen wir mal Hindernisse und jetzt musste ich spontan umdisponieren, da mir der NABU einen Strich durch mein Bauprojekt gemacht hat – es lebe die Fledermaus.

Hält dein Mann Dir den Rücken frei oder fühlt er sich ins Abseits gedrängt?

Er ist so beschäftigt, dass er sich freut, wenn ich beschäftigt bin.

Machst du selber Werbung für deine Bücher und wenn ja, wie? So als Marketingberaterin?

Also ich habe Flyer gestaltet, die ich quasi immer bei mir habe und auf meinen Reisen verteile und liegen lasse, wo immer es passt. Das ist derzeit alles…

Hörst du Musik beim Schreiben? Wenn ja, irgendetwas bestimmtes?

Ja ich höre und gucke gerade in den letzten Monaten dabei „Sing meinen Song“….. (ok, das ist vielleicht peinlich, aber ich entdecke Texte und gerade deutsche Sänger!!)

Hast du eine Homepage oder bist du noch auf anderen Social Media Plattformen z. B. Twitter unterwegs?

www.florentinesteigenberger.de

Die wird aber noch auf FB umgeleitet, also die Sache mit der Zeit.

Wenn du nicht mehr schreiben könntest … ?

… könnte ich wohl schlechter schlafen!

Triffst du dich auch mit anderen AutorInnen? Warst du schon einem in einem Schreibworkshop? Wie informierst du dich über Neuerungen im Autorenbereich?

Ich bin ja über das Autoren_Netzwerk „vernetzt“ und verfolge dort die Diskussionen und Informationen.

Wo siehst du deine Zukunft als Autorin?

Ich hoffe, dass ich die Zeit habe, mehr dafür zu tun und ich würde mich freuen, wenn ich etwas bekannter werden würde.

Hast du einen Tipp für jemanden, der mit dem Schreiben anfangen möchte?

einfach loslegen…. wenn man zuviel nachdenken muss, wird es anstrengend. Und das sollte schreiben nicht sein. Wenn ich oft von „Schreibblockaden“ höre, dann wundere ich mich….. man sollte sich doch nicht unter Druck setzen.

Was gefällt dir am Autoren_Netzwerk?

Es werden oft genau die Fragen diskutiert, die ich als Newcomer habe! Ich bin zum Schreiben gekommen, wie die Jungfrau zum Kind und bin daher dankbar für Ratschläge von erfahrenen Müttern.

Was können wir im Autoren_Netzwerk besser machen?

Ich bin sehr zufrieden, obwohl ich nicht die Zeit habe, immer alles genau zu lesen.

Hattest du schon persönlichen Kontakt mit Leser außerhalb deiner Familie? Schon auf der Straße angesprochen worden?

Nur auf der Messe! Aber viele meiner Freunde haben natürlich auch mein Buch gelesen! Und fanden es gut. Mitten aus dem Leben… da erkennen sich einige wieder! Fand ich ganz spannend.

Hast du bereits Personen, die du hier auf Facebook kennst bzw. kennengelernt hast schon wirklich getroffen?

Ja! Eine Bloggerin, mit der ich seither sehr viel schreibe und die auch Testleserin für mein zweites Manuskript ist. Wir haben uns in Leipzig auf der Buchmesse getroffen.

Musst du bei deinem Roman recherchieren und falls ja, wer hilft dir dabei? Wie gehst du bei deiner Recherche vor?

Die Recherche über Orte und Menschen mache ich selber, das passiert auf meinen Reisen.

Wie entspannst du? Außer beim Spaziergang mit den Hunden? Theater? Kino? Oper? Konzert? usw

Kino, ja manchmal … aber ich brauche zum Entspannen wirklich immer ne komplette Auszeit, Fitness und Sauna, in der Reihenfolge.

Haben deine Protagonisten irgendwelche Unarten, die du ihnen immer verbieten musst?

Wenn Pefektionismus eine Unart ist, dann ja.

Wie wichtig siehst du selbst ein Lektorat? Würdest du als Selfpublisher selbst eines zahlen?

Auf jeden Fall! Ich habe schon ein Angebot vorliegen für den Fall, dass ich dann doch auf Selfpublishing umschwenke und ohne Lektorat, das geht gar nicht! Man sieht seine eignen Fehler meist nicht und auch Logikfehler, das wäre fatal! Ich finde, nichts so schlimm wie schlechte Interpunktion und Rechtschreibung. Deshalb klappen sich mir manchmal auch die Zehennägel hoch, wenn Blogger Kommentare loslassen, die sich durch die Form alleine schon disqualifizieren. Und über meine eigenen Rechtschreibfehler auf Facebook ärgere ich mich, wenn ich sie im Nachgang erst entdecke.

Hat schon jemand nach dem Cover gefragt? Macht das der Verlag, du selbst, ein Designer?

Ja, das ist eine laaange Geschichte. Es hat mir kein Entwurf des Verlages gefallen! Leider, ich habe die zur Weißglut getrieben. Dann habe ich zwei eigene Entwürfe gemacht und die fand der Verlag toll. Danach habe ich 50 Freunde gefragt, welches ich nehmen soll. Und man glaubt es nicht: Die Entscheidung fiel 27:23 aus… für das aktuelle Cover!

Angenommen du erhälst das Angebot zu einem großen Verlag zu wechseln, würdest du es tun?

Ja!

Welche Kriterien stellst du an das Cover? Soll es nur plakativ sein, zum Kauf reizen? oder soll es eine Aussage zu Buch und Titel sein?

Also ich halte nicht von verfremdeten Phantasie-Covern, aus denen man nicht schlau wird. Es muss die Geschichte widerspiegeln aber auch modern und positiv rüber kommen. Es ist nicht so leicht, den Puls der Zeit UND die Geschichte zu treffen.

Liebe Florentine, danke für das offene Interview und deine Zeit. Weiterhin viel Erfolg für dich.

 

 

 

 

 

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