Finlay Jayden Dao

Autoreninterview Finlay Jayden Dao

Das Autoren_Netzwerk freut sich, den Autoren Finley Jayden Dao zum Interview begrüßen zu dürfen.

Finley Jayden Dao

Gebürtig in Duisburg, wohnhaft in Münster und weltweit zuhause ist der Künstler und Autor Finley Jayden Dao. Sein Stil zu beschreiben und für ihn eine Schublade zu bedienen, war immer schon schwierig, fast sogar unmöglich, da er immer seiner Seele in der Kunst Ausdruck gibt. Finley Jayden Dao fühlt was sich nach Ausdruck sehnt und erschafft danach seine Werke. Es wechseln provokant-philosophische Betrachtungen zu träumerischen Textballaden und spirituellen Weisheiten. Man kann jedoch festhalten, dass jeder Text von Finley Jayden Dao authentisch ist und all seine Worte malen Bilder; lassen Stimmungen, Gedanke und große Gefühle leben. Nachdem man seine Texte gelesen hat, tritt zuerst eine Stille ein und danach folgt ein „Wow“-Effekt. Man kann sich nicht dagegen wehren, die Texte schleichen sich unbemerkt in den Leser ein und erzeugen immer ein Echo, welches nachdenklich stimmt und die Möglichkeit gibt, Kontakt mit seiner Seele aufzunehmen. Da die Worte oft mit einem Zuckerguss aus Weisheit überzogen wurden, gibt man sich seinen Gefühlen hin. Das Gefühl beschleicht einen, dass Finley Jayden Dao die Seele des Gegenüber lesen kann und somit kennt. Wenn der Leser sich dem öffnet, findet er durch die Texte von Finley Jayden Dao immer einen Zugang zu seinen Tiefen der Seele.
Wer in dieser aufgesetzten Glitzerwelt echte philosophisch-spirituelle Authentizität und wirkliche Tiefe sucht und wünscht, der findet in der Person Finley Jayden Dao und in seinen einzigartigen, teils frechen, jedoch immer tiefgründigen Texten und seinen Ausdrucksformen ein zuhause, und fühlt sich seiner eigenen Seele ganz nah. Möchte man ein Genre für Finley Jayden Dao festlegen, wäre es die moderne Gegenwartsliteratur in Form von einem spirituell-philosophische erzählenden Sachbuch.
Mit zarten 6 Jahren schrieb er eine Radio Hörspiel, welches in der Schule nachgespielt wurde. Mit 12 Jahren beschloss er, nach einer persönlichen Begegnung mit dem deutschen Schauspieler Helmut Lange auf der Insel Ibiza, dass er im Laufe seines Lebens Künstler im Fernsehen wird und eigene Show produziert.
Mit dem TV hat es noch nicht so recht geklappt, wobei es in den letzten Tagen erste Gespräche gab, jedoch den Weg eines Künstlers hat er in den letzten Jahren eingeschlagen. Ein erster Achtungserfolg hat er mit der Veröffentlichung von einigen Gedichten erzielt, die im renommierten Klett Verlag in Deutschbücher für Berufsschulen veröffentlicht wurden und auch seine „Werk“ „Rendezvous mit dem Selbst“ verkaufte sich ohne große Werbung einige hundert Mal.
Er selbst sieht sich nicht als „der“ Schriftsteller, sondern als Künstler, der einfach nur zum Nachdenken anregen möchte. Sein neustes Projekt ist eine Lesung die mit Poesie, Musik und Theater Elementen zu einer Live Show in einer großen Location in Münster am 03.11.2017 über die Bühne gehen soll. Das Thema ist „Liebe, Leben und Tod! Die tiefe Liebe überwindet den Tod!“ Auf dieser Bühne bietet er, bisher eher unbekannten Künstlern der 2. oder 3. Reihe eine Plattform sich der Öffentlichkeit zu zeigen.
Wer es immer schon wissen wollte, Finley Jayden Dao ist ein Künstlername, der für den Künstler eine besondere und persönliche Bedeutung an. Finley ist sein 2ter Vorname und Dao bedeutet „Weg / Pfad“, und nach einem harten Schicksalsschlag, der seine Bestimmung offenbarte, war der Name Finley Jayden Dao geboren. Bildlich gesehen ist es der Name seiner Kindheits-Bestimmung

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Wie bis du zum Schreiben gekommen?

Es fing damit an, dass ich in der Grundschule ein Hörspiel verfasst habe – welches später dann als Theaterstück aufgeführt wurde. Das zog sich dann zum Klett Verlag, wo ich mit 20 Jahren einige Gedichte für Deutschbücher (Berufsschule) verfassen durfte und auch mein erstes Honorar bekam.  Nach dem Ausflug zum Klett Verlag, der mir Reichtum bescherte (79.- DM pro Gedicht – ich werde es nie vergessen) schlief es etwas ein, da ich Vater wurde und Geld verdienen musste. Als Gedichteschreiber ist es schwer „Miete“ zu zahlen. Trotzdem habe ich nebenbei immer wieder was geschrieben, jedoch mehr für mein „privates“ Umfeld. So gab es Geschichten Abende und die Anwesenden wurde gefoltert, da mussten sie durch. Ich habe mal ab und an ein Vortrag gehalten. Jedoch erst vor ca. zwei Jahren habe ich alles hingeschmissen und mache einen auf hauptberuflichen Künstler und Autor.

Bist du der klassische Plotter oder schreibst du direkt aus dem Kopf und arbeitest dann nach?

Ich schreibe immer aus dem Gefühl. Das Gefühl schleicht sich dann mit Bildern in den Kopf und dann schreibe ich. Da wird nichts geplant. Beispiel: ich arbeite gerade an einem neuen Buch. Heute Nacht hatte ich ein gutes Gefühl, hatte was im Kopf, stand auf, machte den PC an, löschte alles was bisher war und schrieb neu. Das kommt bei mir öfter vor. Also alles sehr spontan.

Bist du der Lyrik treu geblieben?

Ich bin ein Mix! Daher kann ich mich selbst nicht in ein Genre stecken. Lyrik Texte kommen in meinen Büchern und Videos immer vor. Ich liebe Lyrik, jedoch bringe ich es noch nicht fertig einen reinen Lyrik Band zu veröffentlichen. Ich brauche immer diesen Reiz aus dem MIX. Das neue Buch besteht auch aus philosophischen Gedanken, Bild-Zitaten , Bildern und eben Lyrik – das versuche ich zu einer Einheit zusammen zu bringen.

Deine Cover stechen ins Auge und ich finde sie toll! Machst du sie selbst?

Ja! Ich stehe auf „Schlicht“. „Rendezvous mit dem Selbst“ hat grün im Cover, da ich meine Leser als „Grün“ gefühlt habe.

Was inspiriert dich?

Nur mein Gefühl! Meine Gefühlsstimmung. All meine Texte und Videos sind authentisch. Der Leser / Zuschauer weiß immer sofort wie ich mich gefühlt habe.  Antwort: Meine Gefühle möchte ich immer ausdrücken. Ist nicht ganz wahr – die Gefühle kommen erst, wenn ich etwas sehe. Somit inspiriert mich die Menschheit. Ich beobachte viel!

Wann bekommst du die genialsten Einfälle?

Nachts! Tagsüber bin ich nicht zu gebrauchen und häng dann oft bei Facebook rum. Ich werde erst Nachts wach!

Seit wann wohnst du nicht mehr in Duisburg?

In Duisburg nur geboren, dann nach Mülheim/Ruhr und seit meinem siebten Lebensjahr in Münster. Da meine Großeltern jedoch in Mülheim gewohnt haben, war ich früher öfters im „Pott“, fühle mich jedoch nicht als „Pottler“. Ich kenne jedoch den MSV…war früher mal zwei bis drei Mal mit meinem Dad bei einem Zebra Spiel.

Wie gehst du ein neues Buch an? Wie entwickelt sich die Idee? Woher bekommst du deine Inspiration?

Die Menschen geben mir die meiste Inspiration und der Rest ist bei mir Gefühl. Ich schreibe das auf, was ich fühle und versuche dieses Gefühl in Worte zu fassen.

Wenn du einem Neuleser deiner Werke eines empfehlen müsstest: welches wäre es? Und warum?

Rendezvous mit dem Selbst. Da es ein Buch ist, welches ohne Verstand geschrieben wurde. Es ist wirklich nur nach Gefühl geschrieben worden. Ferner ist es auch eine Art „Arbeitsbuch“ da der Leser meine innere Reise mitmachen – und sich im Buch kleine Notizen machen kann, um sich etwas besser zu verstehen. Das Buch wurde auch für mich ein Achtungserfolg, da es sich gerade bei Lesungen sehr häufig verkauft hat.

Wäre es auch dein Lieblingsbuch oder nach welchen Kriterien würdest du es empfehlen?

Wer sich auf den Weg zu sich macht, der sollte sich das Buch unbedingt holen. Es ist ein weiteres Puzzelteilchen zu sich und hilft!

Wie bist du zu deinem Künstlernamen gekommen?

Ich heiße Michael Finley. Somit ist Finley schon mal mein zweiter Name und hat etwas mit mir zu tun“. Jayden war ein guter Bekannter, der viel zu früh verstarb und Dao ist für mich persönlich „Der Weg / Der Pfad“. Als Finley Jayden Dao von mir geboren wurde, habe ich einen neuen Pfad genommen und mein Leben komplett auf „links“ gedreht. Also der Name hat für mich eine tiefe Bedeutung!

Welche Wünsche / Ziele hast du literarisch noch? Und was liest du privat gern?

Wünsche / Ziele? Schwer, komme ich gleich drauf zurück! Was lese ich … ich muss gestehen wenig, zu wenig Zeit, denn ich werde erst abends wach und dann arbeite ich. Wenn ich lese, dann eher Lyrik z. B. habe ich schon bei Heike Hoffmann hineingeschaut und lauer manchmal in der Gedichte Gruppe bei Facebook nach Schätzchen, denn ich mache ich ab und an ein Event wie am 03.11. in Münster und da ist ein Teil der Poesie gewidmet. Also wenn dann Lyrik und Eure tollen und interessanten Sachen in unserer Gruppe. Dafür auch noch ein Kompliment.

Würdest du auch etwas anderes schreiben?

Wenn es mir in den Kopf kommt – ja! Ich möchte mich nicht festlegen. Denn wer weiß schon, wie es morgen aussieht.

Schreibst du direkt in den PC oder machst du dir wie viele andere erst handschriftliche Notizen?

Ich habe immer einen Mini Block mit, schreibe den voll und jetzt kommt es – schmeiße den dann weg. Ich verstehe es selbst nicht, warum ich erst alles in den Block schreibe und nachher ungesehen wegschmeiße. Somit schreibe ich alles was relevant ist sofort in den PC.

Wie gehst du mit Störungen um, wenn du schreibst?

Dann bin ich raus aus meiner Stimmung. Daher eventuell auch der Hang eher Nachts zu schreiben. Störungen bringen mich wirklich raus. Das liegt sicherlich daran, da ich – wenn ich schreibe oder ein Video mache – völlig in mir bin, daher ich vergesse dann Raum und Zeit. Ich vergesse zu essen , zu trinken und wenn ich dann gestört werde bin ich raus. Wie gehe ich damit um? Ich mache eine Pause.

Arbeitest du an einem weiteren Buch?

Ja, an „Schöpferkind“. Veröffentlichungstermin Ende August! Wie oben erwähnt, ein Mix aus Fotos, Bild-Zitaten, nachdenklichen Texten und Lyrik.

Gibt es ein Genre, indem du nicht schreiben würdest / könntest?

Ich habe vor nichts Angst und traue mir alles zu. Jedoch verschone ich die Menschheit lieber mit typischen Romanen. Ich bin zu faul um Nachforschungen zu betreiben, wo es Stadt, Land, Fluss auch gab.

Welche Autoren liest du? Inspirieren sie dich?

Ich muss gestehen, ich kenne keinen anderen Autor. Ich lese Texte immer wegen dem Inhalt und ob es mich berührt. Ich habe noch nie geschaut, wie der Autor hieß. Ich lese jedoch sowieso wenig.

Was sagt deine Familie dazu, dass du Autor bist?

Möchtest Du es wirklich wissen? Die Verwandten schreien, die Eltern enterben, die Nachbarn verstehen es nicht, nur meine tollen Leser und meine Süße finden das toll.

Hast noch Zeit für Hobbies nebenbei?

Zeit hätte ich. Jedoch ist mein Beruf auch mein Hobby. Ich finde es herrlich etwas zu erschaffen. Das ist für mich Tiefenentspannung. Ein weiteres Hobby ist küssen, ich finde küssen sexy. Beides kann ich machen, somit vermischt sich Hobby und Beruf. Ab und an gehe ich mal zu einem Musik Konzert.

Hast du einen Traum, den du dir unbedingt erfüllen möchtest? Bestsellerautor gilt nicht, das werden wir schon.

Siehe Deine weitere Frage. Die Verfilmung eines Buches von mir …

Sollte ein Buch von dir verfilmt werden, hättest du bereits Hauptdarsteller im Hinterkopf? Wer würde es werden?

Ben Becker.

Wie erholt du dich?

Mich stresst eher der Alltag. Somit erhole ich mich vom Alltag mit meinem Schreiben. Mein Beruf stresst mich nicht. Ich könnte das rund-um-die-Uhr machen. Darf ich nur nicht immer machen.

Vielen lieben Dank für deine Zeit und das interessante Interview Finley Jayden Dao 🙂

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