Geschichte des Tages: Andrea Riemer – Gedanken zur Natur und Zum Sein: Vielfalt

Geschichte des Tages: Andrea Riemer – Gedanken zur Natur und Zum Sein: Vielfalt

28.09.2017

Gedanken zur Natur und Zum Sein: Vielfalt

Der Blick aus dem Fenster, über den See. Rau ist er heute. Wir haben Ostwind – im Winter heißt das Kälte. Im Sommer bedeutet es Wärme. Und im Frühjahr und im Herbst ist es ziemlich windig. Ein paar Wolken am Himmel. Die Sonne zeigt sich nach einigen Tagen wieder. Ein bisschen verhalten, ein bisschen verdeckt von einem milchigen Etwas. Dazwischen gab es heute schon einen kräftigen Regenschauer. So schnell er kam, war er wieder vorbei. Am See zeigen sich die ersten Mutigen mit ihren Schiffen. Ein paar unverwüstliche Ruderer konnten es trotz des starken Windes heute nicht lassen. Da gehört schon eine ziemliche Liebe zum Wasser, um da hinauszugehen.
Es gibt kaum einen schöneren Boten für das Sein als die Natur. Sie ist voll von Symbolik, in jeder Landschaft, in jeder Jahreszeit, zu jeder Tageszeit. Es braucht nicht viel, um das zu begreifen. Bewusstsein, innere Stille, Ruhe, ein offenes Herz und offene Augen. Die Vielfalt ihres Ausdruckes ist berückend. Alles ist ihr möglich. Die Hinweise und Antwortangebote für unsere Fragen sind üppig vorhanden … wenn wir nicht laufen um des Laufen willens und gehen, damit unser Körper in Bewegung ist. Wenn wir sinnend hinausgehen, hinblicken, stehen bleiben und offen schauen und beobachten.
Dann kommen die Antworten fast von alleine.

(c) Andrea Riemer Schriftstellerin
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