Johanna Stöckl

Autorenvorstellung 

Johanna Stöckl

Ich wurde 1967 in Wien geboren und habe immer schon davon geträumt, Bücher zu schreiben. Meine Eltern haben dann gemeint, vom Schreiben könne vielleicht der Konsalik leben, aber sonst keiner … also habe ich meinen Traum hintangestellt und die phantastischen Geschichten, die ich seit meinem 14. Lebensjahr geschrieben habe, für viele Jahre in der Schublade liegen gelassen.

Irgendwann um das Jahr 2003 herum hat es sich dann eher zufällig ergeben, dass ich ein Exposé für einen Wanderführer verfasst habe und an einen Verlag geschickt habe, denn das Wandern war neben dem Schreiben immer schon meine zweite große Leidenschaft. Schließlich sind es oft die von mir durchwanderten Landschaften und die Menschen, die ich unterwegs treffe, die mich zu Geschichten inspirieren. Jetzt, 14 Jahre später, habe ich mehrere erfolgreiche Wanderführer veröffentlicht. Konsalik bin ich immer noch keiner, aber mit jährlichen Verkaufszahlen im oberen vierstelligen Bereich bin ich ganz zufrieden.

Zu meinem 50. Geburtstag habe ich mir dann heuer einen Traum erfüllt: Endlich einen meiner Romane aus der Schublade zu holen und zu veröffentlichen. Positives Feedback und zahlreiche Vier- und Fünfsternerezensionen haben mich überzeugt, weiterzumachen. Schließlich gibt es noch genug Material, das sich in 35 Jahren angesammelt hat, und die Ideen für ganz neue Bücher gehen mir auch nicht aus.

Lange habe ich überlegt, ob es gut ist, akribisch recherchierte Wanderführer und phantastische Literatur unter dem gleichen Namen zu schreiben. Aber ich will mich nicht hinter einem Pseudonym verstecken. Ich bin ich – mit allen Facetten meiner Persönlichkeit, und so stehe ich dazu: »Führerin durch reale und imaginäre Welten«. So mein Slogan.

Was ich so schreibe? Meine phantastischen Geschichten sind alles, außer gewöhnlich. Ich widersetze mich einer Einordnung in eine bestimmte Unterart der phantastischen Literatur; sehr gerne mische ich Elemente verschiedener Genres. Jedenfalls bewege ich mich weitab der ausgetretenen Pfade klassischer Mainstream-Fantasy.

Gibt es etwas, was meinen Geschichten gemeinsam ist? Ja, Einiges. Meist sind meine Protagonisten weiblich. Ganz normale Menschen, keine ausgesprochenen Heldinnen, Menschen mit Schwächen und Fehlern, die aber an ihren Herausforderungen wachsen und letztendlich triumphieren. Es sind Geschichten mit einer Botschaft, Geschichten mit philosophischen Überlegungen, Geschichten mit Tiefgang. Trotzdem Geschichten mit Humor und Ironie. Todernst zu sein, liegt mir nicht. Und es sind im Grunde pazifistische Geschichten, in denen Krieg, Töten und Gewalt keine Probleme löst, sondern neue schafft. Geht das überhaupt im Genre der Fantasy? Ja, es geht.

Mehr zu meinen Büchern gibt es auf meiner Autoren-Webseite

Autorenseite bei Amazon

Seite zu meinem neuesten Buch „Donaumädchen“

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