Nicolas von Szadkowski

Autoreninterview Nicolas von Szadkowski

Nicolas von Szadkowski wurde 1981 in Heidelberg geboren und wuchs bei Mannheim auf. 2002 machte er sein Abitur in Speyer und ging 2004 nach Koblenz, wo er zunächst Informatik, später dann Geschichte, Englisch und evangelische Theologie auf Lehramt studierte. Seit 2012 arbeitet er als Realschullehrer. Er lebt mit seiner Frau bei Boppard am Rhein.

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Wie bis du zum Schreiben gekommen?

Ich würde sagen das Schreiben steckte schon immer in mir drin. Schon als Grundschüler wollte ich Gedanken und Ideen immer aufschreiben.

Bist du der klassische Plotter oder schreibst du direkt aus dem Kopf und arbeitest dann nach?

Ein bisschen von beidem. Ich habe die Rahmenhandlung meist vorher schon im Kopf, aber ich lasse mich auch überraschen, was ‚unterwegs‘ noch so alles passiert. Nacharbeiten musste ich bisher eher wenig.

Bist du Verlagsautor oder Selfpublisher oder beides?

Ich bin Verlagsautor.

Wie gehst du ein neues Buch an? Wie entwickelt sich die Idee? Woher bekommst du deine Inspiration?

Jedes Buch fängt mit einer Idee an. Die ist dann – zack – einfach da, ohne dass ich gezielt über Neues nachdenke. Meistens lasse ich sie dann erst ein paar Wochen in meinem Kopf. Der entwickelt sie weiter und irgendwann mache ich mir dann Notizen usw… Woher ich meine Inspiration bekomme, kann ich gar nicht genau sagen. Von Bildern, von anderen Geschichten, von Träumen. Das ist stark unterschiedlich.

Schreibst du direkt in den PC oder machst du dir wie viele andere erst handschriftliche Notizen?

Immer direkt in den PC. Geht deutlich schneller als mit der Hand zu schreiben und ist auch bequemer.

Wie gehst du mit Störungen um, wenn du schreibst?

Ich schreibe fast nur, wenn mich nichts und niemand stört. Aber ich habe auch gelernt, mit dem Kopf schnell hin und her zu schalten, beispielsweise wenn jemand anruft oder ich anderweitig unterbrochen werde. Danach einfach weiter zu schreiben ist mir lange schwer gefallen. Aber jetzt nicht mehr.

Magst du kurz anreißen, worum es in „Die Legende der Weber“ geht?

Es ist die Geschichte eines Jungen, der in einen Jahrhunderte alten Konflikt hinein gezogen wird, als in ihm spezielle Fähigkeiten erwachen. Dadurch wird er zum Gejagten und muss sich zusammen mit neuen Freunden gegen einen übermächtigen Feind behaupten. Es ist eine mehr oder weniger klassische Fantasy-Story.

Arbeitest du an einem weiteren Buch?

Immer 🙂

 Gibt es ein Genre, indem du nicht schreiben würdest / könntest?

Ich würde keine Krimis schreiben. Die haben mich noch nie fasziniert oder interessiert.

Welche Autoren liest du? Inspirieren sie dich?

Ich habe in meiner Teenagerzeit sehr, sehr viel gelesen. Damals schon George Martin, Tad Williams, David Gemmel, Raymond Feist und und und und… Das hat sicher zu meinem Verständnis beigetragen, wie man eine Geschichte erzählt und wie sie aufgebaut sein sollte.

Wie geht deine Familie mit deiner Schreiberei um? Unterstützt sie dich?

Meine Familie freut sich für mich und liest geschlossen jedes einzelne Buch. So bekomme ich viel ehrliches Feedback von erfahrenen Lesern. Mehr Unterstützung brauche ich gar nicht.

Hast noch Zeit für Hobbies nebenbei?

Natürlich. Zeitmanagement ist eines meiner Talente.

Hast du einen Traum, den du dir unbedingt erfüllen möchtest? Bestsellerautor gilt nicht, das werden wir schon.

Als Kind hatte ich viele Träume. Manche habe ich mir schon erfüllt, andere aufgegeben. Einen wirklich großen Traum habe ich derzeit nicht denke ich. Dafür aber viele Visionen.

Sollte ein Buch von dir verfilmt werden, hättest du bereits Hauptdarsteller im Hinterkopf? Wer würde es werden?

Das zu beantworten ist etwas schwierig, da ich ehrlich gesagt kaum Schauspieler im Teenageralter kenne. Aber es gibt so ein paar ältere Schauspieler, die in Fantasy-Filmen immer eine gute Figur machen. Jeremy Irons zum Beispiel.

Wie (oder wo) findest du deine Leser?

Ich glaube, die Leser finden meine Bücher. Zumindest außerhalb des Freundes- und Bekanntenkreises sollte das so sein.

Hattest du schon Lesungen?

Bis heute, wo ich das hier schreibe, noch nicht.

Hast du irgendwelche Laster – Fahrzeuge gelten nicht?

Ich spiele viel zu oft Videospiele. Andererseits kann das auch sehr gut für die Kreativität sein.

Machst du selber Werbung für deine Bücher und wenn ja, wie?

Ich mache ein bisschen Werbung auf Facebook. Sonst selbst bisher noch nicht viel. Irgendwie möchte ich auch niemandem auf die Nerven gehen.

Hörst du Musik beim Schreiben? Wenn ja, irgendetwas bestimmtes?

Nicht beim Schreiben. Aber beim Entwickeln von Ideen, oft beim Autofahren. Dann meistens Two steps from hell.

Wenn du nicht mehr schreiben könntest…

… würde ich jemandem diktieren.

Hast du einen Tipp für jemanden, der mit dem Schreiben anfangen möchte?

Einfach anfangen und schreiben, schreiben, schreiben. Für mich war das learning by doing. Macht euch nicht zu viele Gedanken, ob eine Idee direkt super ist. Entwickelt sie weiter, habt Spaß daran und findet euren Stil.

Deine drei Wünsche an die gute Fee?

eine Kaffee-Flatrate

dass es meiner Familie immer gut geht

Weltfrieden (*g*)

Vielen Dank lieber Nicolas von Szadkowski, dass Du Dir Zeit für uns genommen hast.

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