Buch des Tages: Sandra Binder – Die Frauen von Ballycastle

Buch des Tages: Sandra Binder – Die Frauen von Ballycastle

 

vorgestellt von Marvin Bittner am 01.04.2018

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**Autorin**

Sandra Binder

, geboren 1985, lebt mit ihrem Mann im Herzen Oberschwabens. Schon bevor sie lesen und unzählige Bücher verschlingen konnte, entwickelte sie eine Leidenschaft fürs Theater. Allerdings stellte sie bald fest, dass sie sich lieber selbst Geschichten ausdachte, statt eine einzelne Rolle darin zu spielen. Im Jahr 2015 wagte Sandra den ersten Schritt ins Autorenleben und freut sich heute darüber, in verschiedenen Genres schreiben zu dürfen.
Weitere Informationen über die Autorin gibt es auf ihrer Homepage 

*Klappentext**

Die Frauen von Ballycastle

Zwei Familien. Ein düsteres Geheimnis. Eine Entdeckung, die alles verändert.
Fina Ramsay’s Geschäft läuft dürftig. Ihre kleine, gemütliche Buchhandlung The Reading Corner leidet unter der neu eröffneten Filiale der McClary’s-Books-Kette, mit dessen Besitzer Liam McClary sie einen regelrechten E-Mail-Krieg führt. Und dann entert der Snob auch noch ihr Privatleben: Als ihre an Alzheimer erkrankte Großmutter ins Pflegeheim zieht, findet Fina beim Entrümpeln der Wohnung einen Brief. In dem wirren Schriftstück deutet ihre Großmutter an, dass die Ramsays und die McClarys mehr als nur die Liebe zu Büchern teilen. Doch was hat sich 1970 wirklich im unruhigen Nordirland zwischen den beiden Familien abgespielt? Um dieses Geheimnis zu lüften, muss Fina sich zwangsläufig ihrem „Feind“ nähern

zum Buch

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1 Gedanke zu „Buch des Tages: Sandra Binder – Die Frauen von Ballycastle

  1. Die Autorin hat einen mitreißenden, witzigen und lebendigen Stil, der mich vom Prolog an mitgenommen hat. Die Dialoge sind teils so herrlich amüsant, dass ich oft spontan lachen musste. Aber ebenso gibt es Darstellungen, Handlungen und Dialoge, in denen man den Atem anhält, sei es vor Spannung oder Tiefgang.
    Ich habe spontane Sympathien für viele der handelnden Personen entwickelt – auch den Nebenfiguren -, obwohl sie in ihren Charakterzügen teilweise sehr gegensätzlich und ihre Handlungen für mich nicht immer leicht zu verstehen waren. Genauso hat es die Autorin verstanden, einzelne Charaktere so lebendig zu beschreiben und agieren zu lassen, dass spontaner Missmut entstand.
    Es werden Themen behandelt, die tief berühren, wie zum Beispiel, die demente Großmutter der Protagonistin, die ihre Enkelin kaum noch wiedererkennt oder das Schicksals zweier Frauen in den Wirren der nordirischen Geschichte, oder der Liebe, die ihren eigenen Weg geht und sich nicht nach Moral oder Vorschriften richtet.
    Stück für Stück werden Verbindungen und Rätsel aufgeklärt, so dass ich in gespannter Erwartung der Auflösung des Geheimnisses um die Frauen von Ballycastle kaum aufhören konnte, weiter zu lesen.
    Der Leser wird mit auf eine Reise genommen, die sowohl spannend, humorvoll als auch berührend ist.
    Wer es romantisch, ein wenig verzwickt und mit Tiefgang mag, und ganz nebenbei noch ein wenig über Nordirland und seine Geschichte lernen möchte, für den ist das Buch genau richtig. Ich kann es wärmstens empfehlen!

    Fazit: Absolut überzeugend. Mehr von dieser Autorin!

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