Gedichtewettbewerb: Anima Corvum – In einer Nacht wie dieser

Anima Corvum – In einer Nacht wie dieser

07.04.2018

In einer Nacht wie dieser

In einer Nacht wie dieser
Sitzt ein Mann im Kerzenschein.
Seine Laune wird immer mieser,
Denn jener ist einsam und allein.

Er wurde verlassen von der Welt.
Seine Gedanken wühlen im Dreck.
Zuviele Fragen, die Genannter sich stellt.
Er will nur noch weg.

Es ist niemand mehr da,
Mit dem Betroffener reden kann.
Die schlimmsten Träume werden wahr
Und verschlingen ihn irgendwann.

Er ist vergessen von Gott und der Welt.
Seine Gedanken wühlen im Dreck.
Nichts da, was die Seele am Leben hält.
Er will nur noch weg.

Ewiges Grübeln zerfrisst ihn innerlich.
All‘ die Sehnsüchte kann jener nicht ertragen.
Ein besseres Leben wünscht Betroffener sich,
Doch wird dieses wohl niemals haben.

Er ist vergessen, verlassen, allein.
Seine Gedanken wühlen im Dreck.
Der Alltag kann so grausam sein.
Er will nur noch weg.

Es gibt nur noch einen Weg zu gehen,
Das scheint Genanntem so klar.
Dieser kann sich selbst nicht mehr sehen.
Die Lösung ist im Kopfe schon da.

Am nächstem Tag bei Sonnenschein,
Der Boden ist von Rebensaft getränkt.
Nur ein Strick und schwarzer Wein.
Die hilflose Seele hat sich erhängt.

(c) Anima Corvum

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