Instagram

Ein Gastbeitrag von Janine Zachariae über Instagram – die Social Media-App für’s Handy zum Teilen von Fotos und Videos

Ein Leben mit Instagram

In diesem Beitrag möchte ich euch etwas über Instagram erzählen. Ich bin seit dem 23. März 2013 dabei und habe mittlerweile 4665 Bilder mit der Welt geteilt, manchmal waren auch Videos dabei, aber überwiegend mache ich Fotos. Ganz aufwendig teilweise sogar. Benutze verschiedene Apps und wechsele diese auch regelmäßig, damit es nicht zu langweilig wird. Seit letztem Jahr April verwende ich außerdem Hashtag-Apps, um das Beste rauszuholen. Hashtag – Apps? Genau. So etwas gibt es. Sehr viele sogar, manche sind nützlich und können individuell benutzt werden, andere haben 30 vorgegebene #hastags. 30? Eine willkürliche Zahl? Nein, denn man darf tatsächlich nicht mehr als 30 hashtags benutzen, ansonsten lädt man das Bild ohne Beitrag hoch, was wirklich oft genug passiert und sehr nervig ist. Denn genau in solchen Momenten vergisst man, dass man den Text auch kopieren sollte – was ich dringend rate! Instagram ist sehr einfach zu bedienen und doch birgt es so manch eine Falle. Wahllos ein Bild liken, sollte man nicht. Denn manchmal versteckt sich dahinter eine sogenannte Challenge. Darauf bin ich selbst mal wieder ‚hereingefallen‘. Habe ein Bild von einem Film gesehen, mit Zitat, welchen ich sehr gerne mag. Dieses Bild wurde in schwarz/ weiß gepostet und sofort bekam ich eine Mitteilung, ich solle selbst ein solches hochladen. Da ich das schon mehr als ausreichend gemacht habe und ich derartiges nicht mag, hab ich es demjenigen mitgeteilt. Und wusstet ihr, dass man auch kurz gesperrt werden kann, wenn man zu schnell und zu viele Bilder hintereinander liked? Ja, jetzt wisst ihr es. Ein weiteres Mysterium ist dieses ‚Follow4Follow‘ ‚like4like‘, was oft unter einem Bild als Kommentar steht. Aber glaubt mir, jene entfolgen einen auch sehr schnell oder mutieren als sogenannte Ghosts. Diese zeigen zwar eine schöne Zahl an ‚Follower‘, aber die Realität sieht dann ganz anders aus. Denn tatsächlich wird der eigene Beitrag nicht mal annähernd so oft mit einem Herzchen versehrt, als dass es sich mit der oben genannten Zahl vereinbaren könnte. Auch ich musste mich erst einmal mit Instagram vertraut machen und hab recht spät den begehrten #bookstagram hashtag kennengelernt. Klickt man auf dieses Wort gelangt man in eine andere Welt. Eine Welt voller Bücher, ob vertraute oder unbekannte. So viele zeigen ihre Schätze, präsentieren sie und sind stolz darauf. Natürlich gibt es auch hier Beiträge, die nichts damit zu tun haben, aber das sind Ausnahmen. Für mich hat sich Instagram daher seit so vielen Jahren gehalten, weil es einfach mit der Zeit geht. Es ist anders als Facebook. Entweder man ist öffentlich oder auf privat gestellt. Etwas dazwischen gibt es nicht. Während man bei Facebook jeden Beitrag individuell einstellen kann. Wer soll es sehen? Nur ich? Freunde – welche? Öffentlich? Das gefällt mir gut an Facebook. Und doch teile ich auf Instagram anders als auf Facebook. Denn ich weiß: hier kann jeder das Bild sehen und es verbreiten. Daher rate ich es zu signieren. Die Initialen einzubauen oder etwas anders, was für euch eher typisch ist. Nicht am Rand, sondern schön im Bild.
Es ist eine schöne Zeitverschwendung, für einen Autor ist diese Plattform gut geeignet, denn die Verbreitung – Reichweite – ist anders als bei Facebook. Mit den richtigen Hashtags kann man um die ganze Welt gehen. Verlinkt man zusätzlich auf dem Beitrag noch jemanden, zum Beispiel einen Verlag, kann es passieren, dass der Verlag es sieht und herzt und dadurch sehen es wiederum andere. Ist das kompliziert. Nein, eigentlich nicht. Denn wenn man Instagram öffnet, kann man sehen, was die Abonnenten ebenfalls mögen. Wenn ihr mir folgt, dann würde dort stehen: jeanyjanez folgt … und gefallen 10 Beiträge (Zahl variiert). Auf einem Bild kann man übrigens 20 Accounts markieren. Mehr geht leider nicht. Das Markieren
selbst kann man direkt machen, wenn man den Beitrag erstellt. Etwas weiter unten steht: Personen markieren. Dort geht man drauf und schon kann man einen Namen nach dem anderen einfügen, aber keine Angst: ihr müsst euch nicht den Username merken. Viele, besonders Autoren, haben ihren richtigen Namen angeben, dadurch ist es natürlich etwas einfacher. Dies kann man übrigens auch im nach hinein machen. Auch kann man den Beitrag mit Facebook und Twitter (und anderen Portalen) teilen. Und nun wünsche ich allen eine schöne Zeit und viel Spaß beim experimentieren mit Fotos, Apps und der Welt von Instagram.
Eure Janine Zachariae