Lisa Radtke -Oberwandling

Autoreninterview Lisa Radtke -Oberwandling

Die Autorin

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1990 wurde ich als waschechtes Küstenkind an der Ostseeküste geboren. Heute lebe ich mit meiner Frau in Österreich. Als kleines Kind war ich die Geschichtenerzählerin, wo meine Fantasie sämtliche Dimensionen sprengte. Bis das Erzählen jedoch zum Schreiben überging, musste noch viel Wasser bergab fließen.

2016 fand ich zum Schreiben, aus einer Schnapsidee heraus – oder besser gesagt, es war der klassische Neujahrsvorsatz. 2017 erhielt ich meinen ersten Verlagsvertrag, so entstand die
“Meer-Reihe”, die ich 2019 beendete.

Dann folgte eine Weile Stille, bis ein Virus die Welt lahmlegte. Was für den einen eine Plage war, war für mich ein gigantisches Geschenk. Ich durfte mich persönlich weiterentwickeln, mein ganzes Leben mit allen Entscheidungen hinterfragen und die Spreu vom Weizen trennen.

So entstand Chakra Blue -Die Begegnung. Der erste Band einer Quadrologie.

Persönlichkeitsentwicklung in Romanform, so möchte ich die Leser*innen dazu einladen, sich und ihren Kurs zu überprüfen. Etwas, was in der Form noch nicht existierte und – das muss ich zugeben – Ratgeber oft doch recht trocken sind, möchte ich liebevoll provokant – mit einer Prise Humor – die Frage stellen:

Ist das das Leben, was Du leben willst oder ist dort noch mehr Potenzial?

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Das Interview

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Zum Schreiben direkt kam ich erst 2016, durch einen Jahresvorsatz, so entstand die Meer-Reihe. Als Kind fing es so an, dass ich eine immense Fantasie hatte und mir die wildesten Geschichten ausgedacht hatte.

Bist du der klassische Plotter oder schreibst du direkt aus dem Kopf und arbeitest dann nach?

Ich habe beides ausprobiert und ich bin eher der Intuitivschreiber, danach überarbeite ich es. Einen strammen Plan herunterarbeiten ist einfach nicht mein Ding.

Bist du Verlagsautor oder Selfpublisher oder beides?

Die Meer-Reihe ist im Herzsprung-Verlag erschienen und die Chakra Blue – Reihe ist ein Selfpublishingprojekt.

Wie gehst du ein neues Buch an? Wie entwickelt sich die Idee? Woher bekommst du deine Inspiration?

Die Ideen rieseln so herein, meist ergeben sie sich aus Gesprächen mit meiner Frau oder Bekannten und Verwandten.

Schreibst du direkt in den PC oder machst du dir wie viele andere erst handschriftliche Notizen?

Ich schreibe direkt auf dem PC und wenn mir unterwegs etwas einfällt, schreibe ich es in mein Handy. Dort sammle ich es und schicke es mir selbst als Mail.

Wie gehst du mit Störungen um, wenn du schreibst?

Weiterschreiben. Löschen kann ich es immer noch und wenn absolut nichts geht, dann lasse ich mich von Musik inspirieren. Jedes geschriebene Wort zählt.

Magst du kurz anreißen, worum es in „Chakra Blue – Die Begegnung“ geht?

Es geht um Leyla, die bei einem nächtlichen Strandspaziergang Marsha trifft und ihr Leben ganz schön auf den Kopf stellt. Marsha stellt ihr simple Fragen, die aber intensiv in die Tiefe gehen. Nur um ein Beispiel zu nennen: Es fällt die Frage, was man tun würde, wenn wirklich alles möglich wäre. Das Buch ist eine Einladung sich dieselben Fragen zu stellen und vielleicht noch ein wenig die eine oder andere Stellschraube zu justieren.

Arbeitest du an einem weiteren Buch?

Noch arbeite ich am zweiten Band zu „Chakra Blue“ und denke, dass ich vor Weihnachten fertig sein werde.

Gibt es ein Genre, indem du nicht schreiben würdest / könntest?

Psychothriller. Ich kann es noch nicht einmal lesen, daher könnte ich es auch nicht schreiben.

Welche Autoren liest du? Inspirieren sie dich?

Interessanterweise lese ich gerne Fantasy, vor allem von Markus Heitz. Sarah Kuttner verfolge ich schon seit Jahren und liebe ihren Schreibstil. Da ich mich stark für Persönlichkeitsentwicklung interessiere, kommen dort auch Robert Betz, Rüdiger Dahlke und Veit Lindau dazu. Die Spanne ist also recht breit.

Wie geht deine Familie mit deiner Schreiberei um? Unterstützt sie dich?

Von Krämern bis zu Unterstützern, die meine Bücher bestellen UND lesen, ist alles dabei.

Hast noch Zeit für Hobbies nebenbei?

Natürlich, die Zeit ist mir heilig. Da bin ich in der Natur unterwegs, um meine Akkus aufzuladen.

Hast du einen Traum, den du dir unbedingt erfüllen möchtest? Bestsellerautor gilt nicht, das werden wir schon.

Ein Hausboot wäre echt toll, wenn es um den privaten Bereich geht. Ansonsten wäre ich gerne einmal auf der Frankfurter/Leipziger Buchmesse vertreten.

Sollte ein Buch von dir verfilmt werden, hättest du bereits Hauptdarsteller im Hinterkopf? Wer würde es werden?

So weit habe ich noch nicht gedacht, doch ich glaube, dass es eine Schauspielerin geben würde, die zum Protagonisten passen.

Wie (oder wo) findest du deine Leser?

Das ist ganz unterschiedlich. Viele finde ich über Facebook. Manchmal ergibt es sich aus Gesprächen und manche möchten es einfach unterstützen. Es gibt Leserinnen, die mich schon seit meiner „Anfangsphase“ begleiten und meinen Schreibstil mögen. Das ist dann ein sehr schönes Kompliment an mich, würde ich mich natürlich sehr freue.

Hattest du schon Lesungen?

Ja, zwei an der Zahl. Dabei mag ich es überhaupt nicht jemanden vorzulesen, ob es nun ein Zeitungsartikel ist oder mein Buch. Das mochte ich in der Schule schon nicht.

Hast du irgendwelche Laster – Fahrzeuge gelten nicht?

Ich denke zu viel und das ist oft sehr lästig. Daran arbeite ich bereits, dass ich meine Gedanken einfach mal Gedanken sein lasse.

Machst du selber Werbung für deine Bücher und wenn ja, wie?

Ich bewerbe über Facebookgruppen mein neues Buch, und versuche sie aus in den örtlichen Buchhandlungen unterzubringen – bisher erfolgreich. Ansonsten arbeite ich viel mit Mundpropaganda und natürlich auch mit Bloggern zusammen. Empfehlungen sind alles, finde ich.

Hörst du Musik beim Schreiben? Wenn ja, irgendetwas bestimmtes?

Ohne Musik geht es bei mir nicht so recht, es kommt aber auch vor, dass ich die Kopfhörer aufhabe und denn schon im Flow bin, dass ich erst nach einer Stunde merke, es läuft gar keine Musik. Instrumentalstücke, die zu den Szenen passen, helfen mir dort ungemein mich hineinzufühlen.

Wenn du nicht mehr schreiben könntest…

…arbeite ich halt mit der Spracheingabe. Not macht erfinderisch.

Hast du einen Tipp für jemanden, der mit dem Schreiben anfangen möchte?

Fang einfach an! Es geht nicht immer darum, dass du dein Handwerk in Perfektion beherrschst, sondern um das Tun. Besser wirst du von ganz allein.

Deine drei Wünsche an die gute Fee?
Eine Kaffee-Flatrate bei Jacobs.
Der Duft eines frisch gedruckten Buches als Parfüm.
Positivere Denkweise der Menschen.

Vielen Dank für das interessante und offene Interview, Lisa Radtke-Oberwandling, und viel Erfolg mit allem, was du noch so schreibst. 


Das Buch

Chakra Blue: Die Begegnung

Stell dir vor, du möchtest nur nachts am Strand spazieren gehen.
Stell dir vor, du triffst einen Menschen, der etwas ausstrahlt, was dich wie magisch in seinem Bann zieht.
Stell dir vor, dieser Mensch stellt dir die unbequemsten Fragen, die doch so einfach sind.
Stell dir vor, dass diese Fragen dein ganzes Leben auf dem Kopf stellen und du dich fragst, ob du wirklich das Leben lebst, was dir möglich ist.

Leyla wollte nur nachts spazieren gehen, als sie auf eine Frau trifft, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Dabei entdeckt sie die längst vergessenen Wunden aus der Vergangenheit, die nach Beachtung rufen. Immer öfter stellt sie sich die Frage: Ist es das Leben, was sie leben will oder ist da noch mehr Potenzial?

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